„Wieviel 1933 steckt in 2026“?
Hybrid-Vortrag des Archivverbunds am 17. September
Das Scheitern der Weimarer Republik, die Etablierung der NS-Diktatur und was sich daraus für die Gegenwart ableiten lässt – das ist Thema des nächsten Vortrags des Archivverbunds Bronnbach. Er findet unter dem Titel „Wieviel 1933 steckt in 2026?“ am Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr als Präsenzveranstaltung im Archiv in Bronnbach und online statt. Referentin ist Dr. Nicola Wenige.
Die Nationalsozialisten brauchten nur wenige Monate, um die Demokratie zu zerstören, eine Diktatur zu etablieren und alle politischen Gegenkräfte auszuschalten. Die Historikerin Nicola Wenge geht in ihrem Vortrag zunächst der Frage nach, warum die erste deutsche Demokratie so rasch zerstört werden konnte. Sie diskutiert dann Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur heutigen Situation und fragt abschließend, was sich aus diesem historisch-politischen Vergleich für die Stärkung der Demokratie heute ableiten lässt.
Dr. Nicola Wenge ist Wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte (DZOK). Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Antisemitismus und der Erinnerungskultur vorgelegt. Wenge hat einen Lehrauftrag am Institut für geschichtliche Landeskunde der Universität Tübingen und ist Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg.
Die Veranstaltung findet hybrid statt, also vor Ort im Archivverbund Main-Tauber in Bronnbach und online. Die Anmeldung zur Online-Teilnahme führt über den Link.
