Schule im Taubertal hat neue Räume bezogen
Standort ist jetzt das ehemalige Wohnstift Hofgarten
Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum „Schule im Taubertal“ hat seine neue Außenstelle in Wertheim bezogen. Seit April findet der Unterricht für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im ehemaligen Wohnstift im Hofgarten des Diakoniezentrums Wertheim statt. Landrat Christoph Schauder besichtigte gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez die neuen Räume.
Begleitet wurden die beiden beim Rundgang durch die neue Außenstelle vom Geschäftsführer des Wohnstifts Hofgarten, Martin Leynar, der Leiterin der Schule im Taubertal, Regine Stolzenberger-Hilpert, der stellvertretenden Schulleiterin Antje Mies sowie Vertretern der Landkreisverwaltung. Darüber informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung.
Die Außenstelle Wertheim der Schule im Taubertal in Unterbalbach befand sich seit 2012 in den Räumlichkeiten der Edward-Uihlein-Schule in Wertheim. Weil die Raumkapazitäten dort erschöpft waren, wurde ein neuer Standort gesucht. Der Landkreis hat die neuen Räume im Hofgarten für 15 Jahre angemietet. „Dadurch können wir den Familien und Lehrkräften eine langfristige Planungssicherheit bieten“, betonte Landrat Christoph Schauder.
Den entscheidenden Tipp für die Immobilie im Hofgarten erhielt die Landkreisverwaltung von der Stadt Wertheim. „Wir sind der Stadt Wertheim sehr dankbar für die jahrelange Beherbergung unserer Außenstelle in der Edward-Uihlein-Schule und für die Unterstützung bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten,“ erklärte Landrat Schauder. Sein Dank galt ebenso dem Diakoniezentrum Wertheim für die von Beginn an konstruktive und lösungsorientierte Kommunikation während des Anmietungsprozesses und die kostenfreie Überlassung von Mobiliar.
„Der Landkreis hat umfangreiche Renovierungsarbeiten an der neuen Außenstelle vorgenommen, um dem Lehrpersonal und den Kindern ein modernes und ansprechendes Umfeld zu schaffen“, ergänzte Torsten Hauck, Dezernent für Personal und Finanzen beim Landratsamt. Dafür wurden 150.000 Euro investiert. Schulleiterin Regine Stolzenberger-Hilpert berichtete von einem reibungslosen Umzug in den Osterferien. „Bereits Mitte April konnte der Unterricht in den neuen Räumlichkeiten erfolgreich aufgenommen werden“.
Bei einem Rundgang führte das Schulleitungsteam die Delegation durch den neuen Standort. Dieser umfasst vier Klassenräume, mehrere Differenzierungsräume, Räumlichkeiten für das Lehr- und Betreuungspersonal, Aufenthaltsbereiche, eine Küche, sanitäre Anlagen sowie Räume für die Frühförderung, das Material und die Technik. „Die verschiedenen Differenzierungsräume, wozu auch ein Time-Out-Raum gehört, erlauben uns eine gezielte pädagogische Förderung. Das verbessert die Lernbedingungen für die Kinder erheblich und schafft insgesamt eine ruhigere und reizärmere Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehr- und Betreuungspersonal“, erläuterte Antje Mies. An drei Tagen pro Woche wird den Kindern ein warmes Mittagessen angeboten. Als nächster Schritt steht nun die Neugestaltung des Außenbereichs an.
Landrat Schauder nutzte den Besuch für ein abschließendes Lob an die Lehr- und Betreuungskräfte vor Ort: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement die neuen Räumlichkeiten bereits mit Leben, Wärme und Gemeinschaft gefüllt wurden“ Der unermüdliche Einsatz trage maßgeblich dazu bei, dass sich die Kinder hier wohl und angekommen fühlten.