„Raffiniert Arrangiert – Stillleben im Dialog“
Sonderausstellung im Schlösschen im Hofgarten ab 10. Juli
Unter dem Namen „Raffiniert Arrangiert – Stillleben im Dialog“ zeigt das Schlösschen im Hofgarten von 10. Juli bis 18. Oktober eine neue Sonderausstellung. Drei Monate lang steht das Stillleben als Kunstgattung im Mittelpunkt, das sich in Europa im 17. Jahrhundert vor allem in den Niederlanden etabliert, dann stetig weiterentwickelt hat und bis heute beliebt ist.
Stillleben geben wertvolle Einblicke in Objektkultur, Alltagsleben, Konsum und Wertvorstellungen einer Gesellschaft und spielen mit dem Gedanken der Vergänglichkeit. So sind sie auch immer ein Stück Zeitgeschichte. Angeregt durch Dialog-Texte können die Besucher in der Sonderausstellung mit jedem Gemälde in eine ganz persönliche Verbindung treten. Nicht nur Kunstliebhaber und Kunstversierte, sondern auch Kunstneulinge und Familien werden dabei eingeladen, dieses erst auf den zweiten Blick interessante Kunstgenre näher kennenzulernen und das Thema „Arrangieren“ interaktiv zu erleben.
Sieben Künstlern und Künstlerinnen der Frankfurter Künstlergesellschaft bereichern die Sonderausstellung mit ihren zeitgenössischen Werken. Dies sind: Claus Delvaux (Sulzbach im Taunus), Joerg Eyfferth (Hanau), INK Sonntag-Ramirez Ponce (Jossgrund), Yuriy Ivashkevich (Kelkheim), Anna Schamschula (Frankfurt a.M.), Nicolas Vassiliev (Frankfurt a.M.) und Andreas Wald (Hanau).
Aus der Stiftungssammlung des Schlösschens im Hofgarten sind folgende Künstlerinnen und Künstler vertreten: Heinrich Hübner, Robert Breyer, Jacob Alberts, Max Oppenheimer, Charlotte Berend-Corinth, Emil Orlik, George Mosson und Maria Slavona.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 9. Juli, um 19 Uhr statt. Anmeldungen dazu nimmt das Schlösschen im Hofgarten unter Telefon 09342/301 511 entgegen.
Für die Dauer der Sonderausstellung pausiert die Stiftungssammlung mit den übrigen Werken der Berliner Secession. Diese wird dann wieder ab dem 17. November zu sehen sein.
