Lichtdurchflutete Werke von Lars Reiffers

Ausstellung "Still Leben" beim Kunstsommer auf der Burg

Gemaltes Blumenbild
„Memories du printemps“ ist eines der Werke von Lars Reiffers, die beim Kunstsommer auf der Burg zu sehen sind. Foto: Veranstalter

Eine opulente Gemäldeschau bildet den ersten Teil des diesjährigen Kunstsommers Burg Wertheim: Unter dem Titel „Still Leben“ sind vom 21. Juni bis 2. August Gemälde und Druckgrafiken des Künstlers Lars Reiffers zu sehen. Der Eintritt in die Einzelausstellung im Neuen Archiv der Burg ist frei.

Die Reihe „Kunstsommer Burg Wertheim“ organisiert wieder der Galerist und Kurator Axel Schöber in Zusammenarbeit mit der Stadt Wertheim. Mit dem Künstler Lars Reiffers ist er seit 25 Jahren verbunden. „Seinen unterschiedlichen Werkreihen gemeinsam ist ein herausragendes Farbverständnis und ein opulentes Lichtfluidum“, so Schöber über den Künstler.

Der Meisterschüler von Prof. Hermann-Josef Kuhna, Kunstakademie Münster, zeigt in Wertheim ein breites inhaltliches Spektrum. Seine farbintensiven Blumen-Stillleben entfalten die ganze Pracht und Vergänglichkeit der Blüte und führen die Tradition klassischer Malerei mit neuer Ausdruckskraft in die Gegenwart. Ergänzt wird die Ausstellung durch seine Arbeiten, die sich mit farbstrukturellen Kompositionen und deren atmosphärischer Wirkung beschäftigen.

Die Ausstellung ist Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 13.30 und 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Kleingruppen und Führungen sind nach individueller Absprache möglich nach Kontakt mit Axel Schöner unter mail@art-isotope.de und Telefon 0172-2328866.

Der zweite Teil des Kunstsommers ist eine Gruppenausstellung vom 13. August bis 27. September. Unter dem Titel „Entsprungen“ sind Neuinterpretationen biblischer Themen zu sehen. Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland wurden eingeladen, sich – eventuell auch unter Einbezug von Künstlicher Intelligenz– mit drei ikonischen Motiven auseinanderzusetzen: Judith zeigt den Kopf des Holofernes, Der Turmbau zu Babel, Die Arche Noah – die Aussendung der Taube.