Die Abenteuer als Glasrestauratorin
Einblick in die Arbeit einer Glasrestauratorin bietet ein Vortrag am Dienstag, 20. Oktober, um 18.30 Uhr in Bronnbach. Bettina K. Schneider ist als selbstständige Glasrestauratorin auf die Konservierung und Restaurierung historischer Lüster und Hohlgläser spezialisiert. Veranstaltungsort ist der Vortragssaal der Außenstelle Bronnbach des IZKK / Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung.
In ihrem Vortrag gibt die Glasrestauratorin einen Einblick in das Berufsbild und erläutert die erforderlichen fachlichen Qualifikationen, um diese faszinierende Tätigkeit ausüben zu können. Die Frage „Ist das noch zu retten?“ steht oft am Anfang der Arbeit. Anhand anschaulicher Kurzfilme demonstriert die Referentin, wie aus einer Kiste voller Scherben nach und nach ein historisches Objekt in seiner ursprünglichen ästhetischen Form wiederhergestellt wird. Die Beispiele reichen von filigranen Glastieren bis hin zu imposanten Kronleuchtern.
Bettina K. Schneider war nach ihrer Ausbildung zur Kunstglaserin in Kramsach, Tirol, mehrere Jahre in München in Kunst und Handwerk tätig. Ein Studium der Museumskunde führte sie zum Sammlungsmanagement. Es schloss sich ein Masterstudium in Konservierung und Restaurierung an. 2016 machte sie sich mit einem Atelier im Goerzwerk in Lichterfelde/Steglitz selbständig.
Veranstalter ist das IZKK / Fraunhofer-Institut für Silicatforschung n Kooperation mit dem Archivverbund Main-Tauber, dem Historischen Verein und der Volkshochschule Wertheim. Der Eintritt ist frei.
