Behörden und Einsatzkräfte testen Warnsysteme
Am 10. September ist wieder bundesweiter Warntag
Bund, Länder und Kommunen erproben am Donnerstag, 10. September, ihre technische Infrastruktur zur Warnung der Bevölkerung. Um 11 Uhr aktivieren Behörden und Einsatzkräfte an diesem Tag unterschiedliche Warnmittel. Über den bundesweiten Warntag informiert das Landratsamt Main-Tauber-Kreis.
„Die Warnung der Bevölkerung ist ein wichtiger Eckpfeiler, um die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Krisen aller Art zu steigern. Die Gefahrenlagen sind vielfältig und daher ist es wichtig, die verschiedenen Warnkanäle regelmäßig in den Fokus zu rücken“, erklärt Erster Landesbeamter Florian Busch.
Der bundesweite Warntag verfolgt zwei Hauptziele: zum einen die technische Warninfrastruktur einer Belastungsprobe zu unterziehen und zum anderen der Bevölkerung Informationen zum Thema Warnung und zu den verschiedenen Wegen zu vermitteln, über die die Behörden Warnungen versenden.
Zum Einsatz kommen Warnmeldungen über Radio und Fernsehen, soziale Medien, digitale Stadtinformationsanlagen, Warn-Apps sowie der Warnkanal „Cell Broadcast“, bei dem Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone gesendet werden.
Im Main-Tauber-Kreis werden zusätzlich regionale Warnmethoden erprobt. In einzelnen Kommunen kommen mobile Sirenen und Lautsprecheranlagen zum Einsatz. In Grünsfeld wird zudem das Sirenennetz getestet.
Das Landratsamt empfiehlt, zusätzlich zum Empfang von Cell-Broadcast-Nachrichten auch Warn-Apps wie NINA zu nutzen. Dort werden detaillierte Informationen und Handlungsempfehlungen bereitgestellt. Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung über die zuvor genutzten Warnmittel.
Weitere Informationen für die Bevölkerung gibt es auf der Website www.warnung-der-bevoelkerung.de.