Ausstellung „Patchwork-Kunst“ in Bronnbach

„Patchwork-Kunst“ von Ilse Hess-Weibert (links) zeigt die neue Galerie des Klosters Bronnbach, rechts Herta Beierstettel vom Kunstverein Tauberbischofsheim. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Die erste von insgesamt drei Kunstausstellungen in der Neuen Galerie im Kloster Bronnbach öffnet am Sonntag, 19. April, ihre Türen. Sie trägt den Titel „Patchwork-Kunst“. Die Tauberbischofsheimer Künstlerin Ilse Hess-Weibert zeigt eine Auswahl ihrer Patchwork-Arbeiten, die mitunter bis zu zwei Meter groß sind. Darüber informiert das Landratsamt.

Patchwork, zu Deutsch „Flickenwerk“, geht ursprünglich auf die „Quilt“-Näherei der amerikanischen Siedlerfrauen im 18. und 19. Jahrhundert zurück. Aus der Not heraus nähten sie aus Reststoffen brauchbare Decken. Aus diesem pragmatischen Recycling entwickelte sich das heute wieder entdeckte Kunsthandwerk, bei dem viele unterschiedlich große Quadrate, Rauten und Streifen zu einer dekorativen Ganzheit vernäht werden.

Die Vernissage am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr ist öffentlich. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 28. Juni, in der Neuen Galerie zu den Öffnungszeiten des Klosters zu sehen.

Organisator Gunter Schmidt hat für das Jahr 2026 zwei weitere Kunstausstellungen in der Neuen Galerie in Bronnbach geplant. Am 5. Juli startet die Ausstellung „Think Pink“, sie wird bis 30. August zu sehen sein. Von 6. September bis 1. November folgt die dritte Ausstellung mit dem Titel „Beheimaten“. 

Weitere Informationen gibt es unter www.kloster-bronnbach.de