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Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Wertheim ist die Service- und Anlaufstelle für alle am Standort Wertheim ansässigen und ansiedlungsinteressierten Firmen.

Das Referat Wirtschaftsförderung, Liegenschaften gibt Hilfestellung bei folgenden Themen:

  • Beratung in allen Standortfragen
  • Zentrale Anlaufstelle für am Ort ansässige und ansiedlungsinteressierte Firmen
  • Unterstützung bei der Suche nach Gewerbeflächen und -objekten
  • Unterstützung in Verwaltungsverfahren
  • Betreuung von Investoren und Existenzgründern
  • Vermietung von Flächen im Technologie- und Wirtschaftszentrum Wertheim (Existenzgründerzentrum)
  • Stadtmarketing
  • Unterstützung beim Knüpfen wichtiger Kontakte
  • Unterstützung bei der Akquisition von Fördermitteln
  • Abwicklung des Förderprogramms Einzelhandel in der Innenstadt

Auswirkungen des Coronavirus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

Das Coronavirus breitet sich weltweit weiter aus. Die negativen Auswirkungen treffen auch die regionale Wirtschaft in starkem Maße. Bundes- und Landesregierung haben ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt und Arbeitsplätze geschützt werden.

Der Schutzschild für die Wirtschaft umfasst verschiedene Maßnahmen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie hier.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat in einem Merkblatt Ansprechpartner und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen zusammengefasst. Das Merkblatt finden Sie hier.
Darüber hinaus hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die verschiedenen Förderprogramme in einem Flyer zusammengefasst. Den Flyer finden Sie hier (1,8 MB).

Überbrückungshilfe Corona

Update (10.06.2022): Die Überbrückungshilfe IV wird bis Ende Juni 2022 verlängert. Ebenfalls fortgeführt wird die bewährte Neustarthilfe für Soloselbständige. Der fiktive Unternehmerlohn wird analog zur Überbrückungshilfe IV bis Ende Juni verlängert und kann wie bisher im Rahmen der Antragstellung für die Überbrückungshilfe IV auf der Plattform des Bundes beantragt werden. Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endet am 15. Juni 2022. 

Die Antragsfrist für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe I: Fördermonate Juni bis August 2020) endete zum 9. Oktober 2020. Eine rückwirkende Antragstellung für die erste Phase ist nicht möglich.

Die Antragsfrist für die zweite Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe II: Fördermonate September bis Dezember 2020) endete am 31. März 2021. Änderungsanträge konnten bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.

Die Antragsfrist für die dritte Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe III: Fördermonate Januar bis Juni 2021) endete am 31. Oktober 2021. 

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III Plus (Fördermonate Juli bis Dezember 2021) endete am 31. März 2022.

Mit der Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum Januar bis Juni 2022 unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020. 
Die Überbrückungshilfe IV kann nur über prüfende Dritte beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022. Bis einschließlich 15. Juni 2022 können Änderungs- und Erweiterungsanträge gestellt werden, bei denen weitere Fördermonate beantragt werden (zum Beispiel Fördermonate im 2. Quartal). Die Frist für andere Änderungen (zum Beispiel Kontoverbindung, Fehlerkorrekturen) wurde nochmals verlängert und gilt jetzt bis 30. September 2022.
Das Programm Neustarthilfe 2022 April bis Juni setzt die Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 fort. Weiterhin werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Der Vorschuss beträgt wie bei der Neustarthilfe Plus maximal 4.500 Euro pro Quartal für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und bis zu 18.000 Euro pro Quartal für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.
Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 15. Juni 2022. Die Frist für Änderungsanträge endet am 30. September 2022.

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“, beschlossen.
Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit dem Ziel der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, können sich auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren.

Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen („VwV Corona-Überbrückungshilfe“), Neufassung vom 25. November 2020, hier
Informationen zum Förderprogramm: "Überbrückungshilfe Corona"
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Frist für die Antragstellung: bis 15.06.2022

Weitere Informationen finden Sie hier.

Härtefallhilfen des Landes

Update (19.04.2022): Die Antragsfrist der Härtefallhilfen wird verlängert. Die Härtefallhilfen, die von Bund und Land finanziert werden, stehen im zweiten Quartal zur Verfügung. Der Förderzeitraum der Härtefallhilfen wurde um die Monate April bis Juni 2022 verlängert. Die Antragstellung für den gesamten Förderzeitraum ist ab sofort möglich.

Mit den Härtefallhilfen des Landes kann nun auch Unternehmen und Selbständigen geholfen werden, die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, aber trotz aller Verbesserungen und Ausweitungen keinen Zugang zu einem bestehenden Hilfsprogramm haben.

Mit der Überbrückungshilfe des Bundes, der landesseitigen Ergänzung durch den fiktiven Unternehmerlohn sowie der flankierenden Neustarthilfe wurde für wirtschaftlich in Not geratene Unternehmen und Selbstständige ein umfassendes und wirksames Unterstützungsangebot während der Corona-Pandemie geschaffen. Für Unternehmen, die im ausgesprochenen Ausnahmefall trotz der zahlreichen Verbesserungen und Erweiterungen keinen Zugang zu diesen Hilfsprogrammen haben, stehen nun zusätzlich die Härtefallhilfen zur Verfügung. Ob die Anspruchsvoraussetzungen für die Härtefallhilfen vorliegen, wird bei jedem Antrag individuell von einer unabhängigen Härtefallkommission begutachtet. Die Härtefallkommission wird dabei von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart mit einer Geschäftsstelle unterstützt.
Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endet am 15. Juni 2022.
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, können sich auf der Antragsplattform registrieren.

Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für die Gewährung von Härtefallhilfen aus Gründen der Billigkeit des Landes Baden-Württemberg (VwV Härtefallhilfen) vom 22. Dezember 2021, hier
Informationen zum Förderprogramm: "Härtefallhilfen"
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.haertefallhilfen.de
Frist für die Antragstellung: bis 15.06.2022

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfspaket des Bundes

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 ein beispielloses Hilfspaket verabschiedet, mit dem Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbständige und Unternehmen unterstützt werden. Damit die Hilfen rasch ankommen, hat der Bundestag bereits am 25.03.2020 und der Bundesrat am 27.03.2020 den Maßnahmen zugestimmt. 

Konkret sind folgende Hilfen für Unternehmen vorgesehen:

  • Corona-Soforthilfe des Landes und des Bundes für Soloselbständige und Kleinstbetriebe: Finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für Kleinstbetriebe aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte.
    Anträge auf Soforthilfen des Landes und des Bundes waren bis 31. Mai 2020 zu stellen. 
    Weitere Infos hier.
  • Wirtschaftsstabilisierungsfonds: Die Bundesregierung hat einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Er federt die ökonomischen Auswirkungen auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat. Die Unterstützungsmöglichkeiten gelten auch für systemrelevante kleinere Unternehmen und Unternehmen im Bereich kritischer Infrastruktur. Er soll Liquiditätsengpässe beseitigen, die Refinanzierung am Kapitalmarkt unterstützen und die Kapitalbasis von Unternehmen stärken. Der Fonds kann sich auch zeitlich begrenzt direkt an Unternehmen beteiligen. Ziel ist es, einen Ausverkauf deutscher Wirtschafts- und Industrieinteressen zu verhindern.
    Weitere Infos hier.
  • KfW Sonderprogramm: Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie Großunternehmen zur Verfügung. Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik "Liquiditätshilfen für Unternehmen".
  • KfW Schnellkredit: Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik "Liquiditätshilfen für Unternehmen".
  • Unterstützungspaket für Startups: Start-ups haben grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups. In vielen Fällen erfüllen sie die von Hausbanken gestellten Anforderungen an Kreditnehmer aufgrund ihres jungen Alters und meist sehr innovativen Geschäftsmodells nicht. Mit dem 2-Milliarden-Euro-Maßnahmenpaket werden gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert. 
    Weitere Infos hier.

Weitere Infos hier.

Hilfspaket des Landes

Invest BW
Update (13.04.2022): Der Ministerrat hat am 15. Dezember 2020 die Eckpunkte für das größte branchenoffene einzelbetriebliche Investitions- und Innovationsförderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs beschlossen. Für Invest BW werden aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ im zweiten Nachtragshaushalt insgesamt 350 Millionen Euro bereitgestellt.
Mit einer branchenübergreifenden Innovationsförderung in Form direkter Zuschüsse werden Unternehmen dabei unterstützt, ihre Forschungsaktivitäten zu erhöhen und marktgängige Innovationen insbesondere im Bereich von Zukunftstechnologien zu entwickeln. Mit einem zweiten Baustein des Programms, der Investitionsförderung, werden außerdem wirkungsvolle Anreize geschaffen, in wichtige Zukunftsfelder zu investieren, um neue Wertschöpfung im Land zu generieren und Arbeitsplätze zu sichern. Als weiterer Baustein von Invest BW wurde die Stärkung des Forschungsstandorts Baden-Württemberg mit insgesamt 50 Millionen Euro beschlossen.

Seit dem 11. April 2022 startet das Förderprogramm Invest BW in die nächste Runde. Somit können wieder Förderanträge für Innovationsvorhaben eingereicht werden. Der aktuelle Förderaufruf ist missionsorientiert. Unter der Thematik „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ werden innovative Vorhaben und Projekte gefördert. Die Antragstellung erfolgt nach dem Stichtagsprinzip – Ideen für die Digitalisierung müssen bis zum 30. Juni 2022 (15:00 Uhr) eingereicht werden. Mitmachen können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, insbesondere KMU und Start-Ups, sowie in Verbundvorhaben auch Forschungseinrichtungen.
Für den jetzigen missionsorientierten Förderaufruf stehen rund 30 Mio. € zur Verfügung. Darüber hinaus werden im Laufe des Jahres 2022 weitere Förderaufrufe veröffentlicht.

Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Anteilsfinanzierung durch das Land gewährt. Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, einschließlich Prozessinnovationen, beziehungsweise nichttechnische Innovationen und Dienstleistungsinnovationen, die branchenübergreifend auf neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse sowie Service-Plattformen abzielen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Für Einzelvorhaben können Zuschüsse von bis zu einer Million Euro und für Verbundvorhaben von bis zu drei Millionen Euro gewährt werden.
Weitere Infos hier.

Krisenberatungsprogramm
Update (06.04.2022): Die Krisenberatung Corona wird bis Ende Juni 2022 verlängert.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg startet mit der „Krisenberatung Corona“ eine weitere Unterstützungsmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in Baden-Württemberg, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.
Die Beratung soll durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH) erfolgen.
Weitere Infos hier.

Weitere Informationen:
RKW Baden-Württemberg
BWHM - Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand
DEHOGA Baden-Württemberg
Unternehmensberatung Handel - Ein Unternehmen der Handelsverbände in Baden-Württemberg

„Tilgungszuschuss Corona“ für Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe
Update (10.06.2022): Anträge für den "Tilgungszuschuss Corona" waren bis 31. Mai 2022 zu stellen.
Unternehmen und Soloselbständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleistungsunternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung und Sportvereine mit ihrem steuerpflichtigen, wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb können seit dem 25. Juni 2021 den Tilgungszuschuss Corona II beantragen.
Mit dem Tilgungszuschuss Corona werden Regeltilgungsraten mit einem Satz von 50 Prozent gefördert. Die maximale Förderung beträgt 300.000 Euro je Antragsteller. Anträge können bis zum 31. Mai 2022 bei den Industrie- und Handelskammern gestellt werden. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.
Weitere Infos hier.

Mezzanine-Beteiligungsprogramm
Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit der L‑Bank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft das Mezzanine-Beteiligungsprogramm gestartet. Mit dem neuen Programm sollen vor allem Start-ups und mittelständische Unternehmen mit stillen Beteiligungen unterstützt werden. Ziel ist es, die Finanzierungsstruktur der Unternehmen zu verbessern und ihnen so den Zugang zu weiteren Finanzierungsquellen zu ermöglichen. Die Fördermittel sollen dazu beitragen, dass notwendige Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden können.
Insgesamt stehen von Landesseite 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die L‑Bank vergibt die Mittel an akkreditierte Finanzintermediäre. Bereits zum Start ist die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft als Intermediär eingebunden. Weitere Intermediäre werden von der L‑Bank noch zugelassen.
Die Mittel können in Form von Wandeldarlehen, Nachrangdarlehen und stillen Beteiligungen bis hin zu direkten Beteiligungen im Einzelfall an die Unternehmen ausgereicht werden. Das Gesamtfinanzierungsvolumen pro Unternehmen richtet sich an der Kleinbeihilfenregelung des Bundes aus und beträgt maximal 800.000 Euro. KfW, Land und Intermediäre teilen sich die Gesamtfinanzierung in der Weise, dass die KfW 70 Prozent, das Land 20 Prozent und der Intermediär zehn Prozent des Gesamtfinanzierungsvolumens trägt.
Weitere Infos hier.

Intensivberatung Zukunft Handel
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert Intensivberatungen für den Handel mit rund 1,2 Millionen Euro. Das Projekt „Intensivberatung Zukunft Handel 2030 “ ist Teil des Dialogprozesses Handel 2030 und wird von der Unternehmensberatung Handel GmbH in Kooperation mit der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand umgesetzt.
Im Rahmen der Intensivberatungen begleiten Beraterinnen und Berater beider Beratungsunternehmen die Einzelhandelsunternehmen individuell und langfristig. Die Intensivberatungen werden zu einem vergünstigten Tagessatz von 375 Euro angeboten und sollen mindestens 5 Tagewerke beziehungsweise 40 Arbeitsstunden pro Einzelhandelsunternehmen umfassen. Dadurch soll auch die Begleitung und Beratung anspruchsvoller Projekte der Unternehmen über einen längeren Zeitraum ermöglicht werden. Ziel ist es, mit dem Förderprojekt bis zum Ende der Projektlaufzeit im Dezember 2022 rund 450 Einzelhandelsunternehmen zu erreichen.
Weitere Informationen zur Intensivberatung erhalten Sie beim Handelsverband Baden-Württemberg.
Weitere Infos hier.

Hilfspaket der Stadt Wertheim

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Und viele Betriebe leiden unter den Auswirkungen des langen Stillstands. Deshalb hat die Stadt Wertheim, wie schon im Frühjahr 2020, im Verbund mit ihren Unternehmen erneut ein Paket an wirtschaftlichen Hilfen zusammengestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Gastronomie und Einzelhandel. Der Gemeinderat hat das 14 Punkte umfassende Maßnahmenpaket am 21. Juni einstimmig beschlossen.
Gemeinderatsvorlage (482 KB) 
Pressemitteilung

Liquiditätshilfen für Unternehmen

KfW-Corona-Hilfe
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Bestehende Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu gewährleisten. Die Zugangsbedingungen und Konditionen werden verbessert. Wenn Sie als Unternehmen, Selbständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind, können Sie über ihre Hausbank einen Kredit bei der KfW beantragen, sofern Sie bis 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Hotline KfW: 0800 5399001
Weitere Infos hier.

L-Bank
Unternehmen mit Tätigkeit in Baden-Württemberg können zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf Kredite beantragen.

Für landwirtschaftliche Betriebe steht das Förderangebot Liquiditätssicherung mit bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung.
Für alle Programme gilt das "Hausbankprinzip".
Für bestehende Förderkredite, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht mehr leistbar sind, bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungsaussetzung unter Anpassung der restlichen Tilgungsraten unter Beibehaltung der vertraglichen Zinsvereinbarung sowie der Gesamtlaufzeit an. Anträge hierzu können ab sofort formlos an die L-Bank gerichtet werden. 
Weitere Informationen können bei der L-Bank abgerufen werden.
L-Bank Hotline: 0711 1222345, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Weitere Infos hier.

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Sofern zur Überbrückung der „Corona-Krise“ Liquiditätshilfen von KfW oder L-Bank notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung ermöglichen. Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat die Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (bisher 1,25 Millionen Euro) verdoppelt und die Bürgschaftsquote für Betriebsmittel auf 80 Prozent erhöht. 
Der Bürgschaftsantrag ist über die Hausbank zu stellen.
Über das Finanzierungsportal www.ermoeglicher.de der deutschen Bürgschaftsbanken können Unternehmer Bürgschaftsanfragen für ihr Finanzierungsvorhaben auf digitalem Weg stellen und erhalten eine schnelle Ersteinschätzung durch die Bürgschaftsbank zur Machbarkeit des Vorhabens.
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Hotline: 0711 16456, E-Mail: ermoeglicher@buergschaftsbank.de
Weitere Infos hier.

Bürgschaften der L-Bank
Die L-Bank übernimmt Bürgschaften über 2,5 bis fünf Millionen Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten. Die Landesbürgschaft – Bürgschaften über fünf Millionen Euro – wird durch die L-Bank abgewickelt.
Der Bürgschaftsantrag ist über die Hausbank zu stellen.
L-Bank Bürgschaften-Hotline: 0711 1222999, E-Mail: buergschaften@l-bank.de
Weitere Infos hier.

Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit eingeführt. Neu ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bereits besteht, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Zudem kann das Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden kann verzichtet werden.
Für Beschäftigte, deren Arbeitszeit um mindestens die Hälfte reduziert worden ist, soll es ab dem vierten Monat 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts geben. Diese Erhöhung wird bis zum 30. Juni 2022 verlängert.
Das Kurzarbeitergeld ist durch das Unternehmen (Arbeitgeber) bei der örtlichen Arbeitsagentur zu beantragen.
Bundesagentur für Arbeit Hotline für Unternehmer: 0800 4555520
Weitere Infos hier.

Steuerliche Erleichterungen

Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen beschlossen, die von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind.
Das gilt für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Umsatzsteuer. Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Darüber hinaus können auch die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und in Bezug auf den Gewerbesteuer-Messbetrag herabgesetzt werden. Wer wegen der Corona-Pandemie Probleme hat, seine Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, kann Fristverlängerungen beantragen.
Zuständig für die Stundung der o.g. Steuern und die Herabsetzung der Steuervorauszahlung ist das Finanzamt Tauberbischofsheim. Hierfür ist ein vereinfachtes Antragsformular abrufbar, das eine schnelle, unbürokratische und praktikable Handhabung für die betroffenen Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung gewährleistet.

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind viele Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften und Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dadurch negativ betroffen, dass sich ihre Einkünfte im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verringern und sie für den Veranlagungszeitraum 2020 einen rücktragsfähigen Verlust erwarten müssen. Als Corona-Sofortmaßnahme können kleine und mittelständische Unternehmen ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträgen bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr.

Die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2021 kann auf Antrag teilweise oder vollständig (d.h. auf 0,- Euro) herabgesetzt werden. Erforderlich ist, dass der Unternehmer unter Darlegung seiner Verhältnisse nachweist, dass er unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist. Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung via ELSTER (www.elster.de). Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV; diese bleibt unverändert bestehen.

Das Bundesministerium für Finanzen informiert über die steuerlichen Erleichterungen für vom Corona-Virus betroffenen Unternehmen.

Finanzamt Tauberbischofsheim Telefon: 09341 8040.

Wertheimer Betriebe, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen werden, können bei der Stadt Wertheim ab sofort die Stundung ihrer Gewerbesteuer beantragen. Gestundet werden können Steuern, die bereits fällig sind oder in diesem Jahr fällig werden.
Der Antrag muss eine Begründung enthalten und die Antragsteller müssen ihre Verhältnisse darlegen. Die schriftlichen Anträge können formlos gestellt werden bei der Stadt Wertheim, Referat „Finanzen, Betriebswirtschaft“, Telefon: 09342 301 172, E-Mail: thomas.schilling@wertheim.de.
Auf Stundungszinsen wird in der Regel verzichtet. Bis auf Weiteres wird die Stadt außerdem keine Mahnungen verschicken oder die Zahlung bereits fälliger Gewerbesteuern vollstrecken.

Befristet bis zum 31. Dezember 2022 sollen Betriebe der Gastronomie von einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen profitieren. Weitere Infos hier.

Förderdarlehen der Rentenbank (Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau)

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden.

Weitere Infos hier.

Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Sofern Sie oder Ihr Betrieb oder Ihre Mitarbeiter vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, können Ihnen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz zustehen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.
Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis Hotline: 09341 824010

Ansprechpartner

Stadtverwaltung Wertheim
Jürgen Strahlheim
Telefon 09342 / 301-120
Telefax 09342 / 301-560
E-Mail-Kontakt

Ulrike Brehm
Telefon 09342 / 301-121
E-Mail-Kontakt

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