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Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Wertheim ist die Service- und Anlaufstelle für alle am Standort Wertheim ansässigen und ansiedlungsinteressierten Firmen.

Das Referat Wirtschaftsförderung, Liegenschaften gibt Hilfestellung bei folgenden Themen:

  • Beratung in allen Standortfragen
  • Zentrale Anlaufstelle für am Ort ansässige und ansiedlungsinteressierte Firmen
  • Unterstützung bei der Suche nach Gewerbeflächen und -objekten
  • Unterstützung in Verwaltungsverfahren
  • Betreuung von Investoren und Existenzgründern
  • Vermietung von Flächen im Technologie- und Wirtschaftszentrum Wertheim (Existenzgründerzentrum)
  • Stadtmarketing
  • Unterstützung beim Knüpfen wichtiger Kontakte
  • Unterstützung bei der Akquisition von Fördermitteln
  • Abwicklung des Förderprogramms Einzelhandel in der Innenstadt

Auswirkungen des Coronavirus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

Das Coronavirus breitet sich weltweit weiter aus. Die negativen Auswirkungen treffen auch die regionale Wirtschaft in starkem Maße. Bundes- und Landesregierung haben ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt und Arbeitsplätze geschützt werden.

Der Schutzschild für die Wirtschaft umfasst verschiedene Maßnahmen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie hier.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat in einem Merkblatt Ansprechpartner und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen zusammengefasst. Das Merkblatt finden Sie hier.
Darüber hinaus hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die verschiedenen Förderprogramme in einem Flyer zusammengefasst. Den Flyer finden Sie hier (1,8 MB).

Außerordentliche Wirtschaftshilfe - Corona-Hilfe im November 2020 für Unternehmen und Selbstständige

Update (24.11.2020): Im Ergebnis eines Abstimmungsprozesses der Bundesregierung mit den Ländern sind nunmehr die Vollzugshinweise (138 KB) veröffentlicht worden. In diesen Vollzugshinweisen wird die Ausgestaltung der Novemberhilfe geregelt.

Update (16.11.2020): An der Umsetzung der Außerordentlichen Wirtschaftshilfe wird noch gearbeitet. Damit jedoch erste Hilfen noch im November bei den Betroffenen ankommen, wird es zunächst Abschlagszahlungen geben. Soloselbständige sollen laut einer Pressemitteilung des BMF v. 12.11.2020 eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 EUR erhalten, Unternehmen von bis zu 10.000 EUR. Die Antragstellung für die Abschlagszahlungen erfolgt in der letzten Novemberwoche voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Antragsberechtigung für die Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die direkt und indirekt von den temporären Schließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen sind, erhalten vom Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe:

  • Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten zählen als direkt betroffene Unternehmen.
  • Indirekt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 % ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

So soll die Förderung aussehen

Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen sind, erhalten vom Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe:

  • Unternehmen bis 50 Mitarbeiter erhalten 75 % des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats (November 2019)
  • Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern erhalten eine prozentuale Finanzhilfe, die nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt wird (bis zu 70 %)

Insgesamt stellt der Bund für die Finanzhilfen ein Finanzvolumen von bis zur 14 Milliarden Euro zur Verfügung.

Laut dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) können auch Gastronomen die Corona-Finanzhilfe beantragen, die Speisen zum Mitnehmen verkaufen und damit also weiterhin eigenen, wenn auch geringeren Umsatz generieren.

Bei jungen Unternehmen, die nach November 2019 gegründet worden sind, gelten die Umsätze von Oktober 2020 als Maßstab. Soloselbständige haben das Wahlrecht, auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde zu legen.

Nach aktuellen Informationen sollen die Erlöse dann mit anderen staatlichen Hilfsgeldern zusammengerechnet werden. Die Lücke, die dann bis zu 75 Prozent des Vorjahresumsatzes bleibt, wird aus dem neuen Programm erstattet.

Es handelt sich um eine Kompensation für die Umsatzeinbußen, die den betroffenen Unternehmen durch den erneuten Lockdown entstehen. Also eine Entschädigung für entstandenen Schaden. Dieser Schadensersatz muss nicht zurückgezahlt werden.

Bereits bewilligte Gelder des Corona Überbrückungsgeldes werden auf die außerordentliche Wirtschaftshilfe angerechnet. Bei größeren Unternehmen werden für den Zeitraum Kurzarbeitergeld und beantragte Überbrückungsgelder gegengerechnet.

Die Antragstellung erfolgt elektronisch durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Soloselbstständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein. Die Beantragung erfolgt über die Webseite der Überbrückungshilfe www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Eine Antragstellung ist bis zum 31. Januar 2021 möglich.
Anträge können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gestellt werden. Genauere Informationen werden in Kürze veröffentlicht.

FAQ - Fragen und Antworten zur "Außerordentlichen Wirtschaftshilfe - Novemberhilfe"

Überbrückungshilfe Corona

Die Antragsfrist für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe I: Fördermonate Juni bis August 2020) endete zum 9. Oktober 2020. Eine rückwirkende Antragstellung für die erste Phase ist nicht möglich.

Anträge für die zweite Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe II: Fördermonate September bis Dezember 2020) können seit Mitte Oktober gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

Auf eine dritte Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe III: Fördermonate Januar bis Juni 2021) haben sich das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereits verständigt (Pressemitteilung des BMF vom 13.11.2020). Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen (Gemeinsame Pressemitteilung des BMWi und des BMF vom 13.11.2020). Anträge können ab Anfang/Mitte Januar 2021 gestellt werden.

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“, beschlossen.
Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Überbrückungshilfe I: Juni bis August 2020) bzw. vier Monaten (Überbrückungshilfe II: September bis Dezember 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro. Ziel des Programms ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, können sich auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren.

Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise einstellen müssen („VwV Corona-Überbrückungshilfe“), Neufassung vom 31. August 2020, hier
Informationen zum Förderprogramm: "Überbrückungshilfe Corona"
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Frist für die Antragstellung: bis 31.12.2020

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Die Landesregierung hat am 26. Mai eine Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Die Betriebe dieser Branche waren besonders früh und wirtschaftlich besonders stark betroffen. Daher bekommt das Hotel- und Gaststättengewerbe im Anschluss an die "Soforthilfe Corona" des Landes und des Bundes eine Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate. Das Land rechnet mit einem Bedarf von 330 Millionen an Haushaltsmitteln für die Stabilisierungshilfe.
Das Kabinett hat am 15. September 2020 die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Anträge können künftig bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden.

Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriumsfür die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Betriebe aus dem Hotel-und Gast-stättengewerbein Baden-Württemberg(„Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel-und Gaststättengewerbe“), Neufassung vom 30. Oktober 2020, hier (357 KB)
Informationen zum Förderprogramm: "Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe"
Antragsformular: für Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes (802 KB)
und erforderliche Steuerberaterliche Bescheinigung als Anlage (366 KB)
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de 
Frist für die Antragstellung: bis 20.11.2020

Betroffene Betriebe erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro je Vollzeitäquivalente, also rechnerisch Vollbeschäftigten. Analog zum Verfahren bei der bisherigen "Soforthilfe Corona" erfolgt  die Antragstellung über die Industrie- und Handelskammern und die Auszahlung durch die L-Bank.
Die Förderung wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters auf dem Portal der Kammern unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Steuerberaterin oder der Steuerberater müssen mit dem Bescheid bescheinigen, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. 

Weitere Informationen
Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Industrie- und Handelskammern.
IHK Heilbronn-Franken Hotline: 07131 9677111

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfspaket des Bundes

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 ein beispielloses Hilfspaket verabschiedet, mit dem Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbständige und Unternehmen unterstützt werden. Das Kabinett beschloss gleich mehrere große Schutzschirme und umfangreiche Rechtsänderungen. Damit die Hilfen rasch ankommen, hat der Bundestag bereits am 25.03.2020 und der Bundesrat am 27.03.2020 den Maßnahmen zugestimmt. 

Konkret sind folgende Hilfen für Unternehmen vorgesehen:

  • Corona-Soforthilfe des Landes und des Bundes für Soloselbständige und Kleinstbetriebe: Finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für Kleinstbetriebe aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte.
    Anträge auf Soforthilfen des Landes und des Bundes waren bis 31. Mai 2020 zu stellen. 
    Weitere Infos hier.
  • Wirtschaftsstabilisierungsfonds: Die Bundesregierung hat einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Er federt die ökonomischen Auswirkungen auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat. Die Unterstützungsmöglichkeiten gelten auch für systemrelevante kleinere Unternehmen und Unternehmen im Bereich kritischer Infrastruktur. Er soll Liquiditätsengpässe beseitigen, die Refinanzierung am Kapitalmarkt unterstützen und die Kapitalbasis von Unternehmen stärken. Der Fonds kann sich auch zeitlich begrenzt direkt an Unternehmen beteiligen. Ziel ist es, einen Ausverkauf deutscher Wirtschafts- und Industrieinteressen zu verhindern.
    Weitere Infos hier.
  • KfW Sonderprogramm 2020: Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie Großunternehmen zur Verfügung. Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik "Liquiditätshilfen für Unternehmen".
  • KfW Schnellkredit 2020: Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik "Liquiditätshilfen für Unternehmen".
  • Unterstützungspaket für Startups: Start-ups haben grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups. Zum Maßnahmenpaket, das schrittweise umgesetzt werden soll, gehören insbesondere:
    - Stärkung der Wagniskapitalinvestoren (auf Fondsebene) für die zusätzliche Kapitalbereitstellung für in
      Liquiditätsengpässe geratende Portfoliounternehmen
    - Unterstützung der Finanzierungsrunden bei ausfallenden Fondsinvestoren („Sekundärmarkt“)
    - Unterstützung von jungen Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleinen
      Mittelständlern
    Weitere Infos hier.

Weitere Infos hier.

Hilfspaket des Landes

Beteiligungsfonds
Mit einem Beteiligungsfonds in Höhe von einer Milliarde Euro will die Landesregierung das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen stärken, auch zukünftig deren Liquidität ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus sichern. Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um diese kreditwürdig zu machen, auch zukünftig deren Liquidität zu ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus zu sichern. Das Land führt dazu den Unternehmen zeitlich begrenzt Eigenkapital zu oder setzt Finanzierungsinstrumente mit Eigenkapitalcharakter ein und ergänzt damit andere Programme sinnvoll.
Der Beteiligungsfonds richtet sich gezielt an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern, die für die baden-württembergische Wirtschaft eine besondere Relevanz haben. Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist unter anderem ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr. Die Maßnahmen werden zudem an konkrete von der EU vorgegebene Kriterien geknüpft.
Unternehmen, die den Beteiligungsfonds Baden-Württemberg in Anspruch nehmen, sollen insbesondere einen Beitrag zur Stabilisierung von Produktionsketten und zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. 
Weitere Infos hier.

Krisenberatungsprogramm
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg startet mit der „Krisenberatung Corona“ eine weitere Unterstützungsmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in Baden-Württemberg, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.
Die „Krisenberatung Corona“ wird mit rund zwei Millionen Euro aus Landesmitteln finanziert. Die Beratung soll durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH) erfolgen.
Weitere Infos hier.

Weitere Informationen:
RKW Baden-Württemberg
BWHM - Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand
DEHOGA Baden-Württemberg
Unternehmensberatung Handel - Ein Unternehmen der Handelsverbände in Baden-Württemberg

Stabilisierungshilfe Corona für Unternehmen im Bereich der Bustouristik

Die Antragsfrist für die Stabilisierungshilfe Corona für Unternehmen im Bereich der Bustouristik endete zum 31. Oktober 2020. 

Das Landeskabinett hat die Konditionen des Hilfsprogramms für die Reisebusunternehmen in Baden-Württemberg in Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Euro beschlossen. So können Unternehmen im Bereich der Bustouristik zusätzlich zu den bereits bestehenden Bundes- und Landeshilfen eine einmalige Zuwendung zur Überbrückung eines weiterhin bestehenden Liquiditätsengpasses erhalten. Betroffene Unternehmen können demnach für einen Förderzeitraum ab frühestens September einen einmaligen Zuschuss - zweckgebunden pro Reisebus - in Höhe von bis zu 18.750 Euro aus Landesmitteln beantragen. Zusätzlich kann ein Öko-Bonus in Abhängigkeit der jeweiligen Schadstoffklasse des beantragten Busses gewährt werden. Voraussetzung für die Förderung ist ein weiterhin bestehendes Liquiditätsproblem, das durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu bestätigen ist.
Die Abwicklung (Antragsprüfung, Bewilligung und Auszahlung) der Stabilisierungshilfen Bustouristik 2020 wird durch die L-Bank realisiert. Weitere Informationen und die Möglichkeit Anträge elektronisch einzureichen finden sich unter www.l-bank.de/Bustouristik. Antragsfrist ist der 31. Oktober 2020.

Weitere Infos hier.

„Tilgungszuschuss Corona“ für Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe
Der „Tilgungszuschuss Corona“ richtet sich an Schausteller und Marktkaufleute, die Veranstaltungs- und Eventbranche mit Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstaltern einschließlich Messebauer, Veranstaltungstechnikdienstleiter und Zeltverleiher und Zirkusse sowie Taxi- und Mietwagenunternehmen. Von der Jahrestilgungsrate im Jahr 2020 wird einmalig die Hälfte mit einem Satz von 80 Prozent gefördert. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro je Antragsteller. Anträge können ab sofort bis zum 20. November 2020 bei den Industrie- und Handelskammern gestellt werden. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

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Mezzanine-Beteiligungsprogramm
Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit der L‑Bank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft das Mezzanine-Beteiligungsprogramm gestartet. Mit dem neuen Programm sollen vor allem Start-ups und mittelständische Unternehmen mit stillen Beteiligungen unterstützt werden. Ziel ist es, die Finanzierungsstruktur der Unternehmen zu verbessern und ihnen so den Zugang zu weiteren Finanzierungsquellen zu ermöglichen. Die Fördermittel sollen dazu beitragen, dass notwendige Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden können.
Insgesamt stehen von Landesseite 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die L‑Bank vergibt die Mittel an akkreditierte Finanzintermediäre. Bereits zum Start ist die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft als Intermediär eingebunden. Weitere Intermediäre werden von der L‑Bank noch zugelassen.
Die Mittel können in Form von Wandeldarlehen, Nachrangdarlehen und stillen Beteiligungen bis hin zu direkten Beteiligungen im Einzelfall an die Unternehmen ausgereicht werden. Das Gesamtfinanzierungsvolumen pro Unternehmen richtet sich an der Kleinbeihilfenregelung des Bundes aus und beträgt maximal 800.000 Euro. KfW, Land und Intermediäre teilen sich die Gesamtfinanzierung in der Weise, dass die KfW 70 Prozent, das Land 20 Prozent und der Intermediär zehn Prozent des Gesamtfinanzierungsvolumens trägt.

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Liquiditätshilfen für Unternehmen

KfW-Corona-Hilfe
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Bestehende Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu gewährleisten. Die Zugangsbedingungen und Konditionen werden verbessert. Wenn Sie als Unternehmen, Selbständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind, können Sie über ihre Hausbank einen Kredit bei der KfW beantragen, sofern Sie bis 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Hotline KfW: 0800 5399001
Weitere Infos hier.

L-Bank
Unternehmen mit Tätigkeit in Baden-Württemberg können zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf Kredite beantragen.

Für landwirtschaftliche Betriebe steht das Förderangebot Liquiditätssicherung mit bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung.
Für alle Programme gilt das "Hausbankprinzip".
Für bestehende Förderkredite, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht mehr leistbar sind, bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungsaussetzung unter Anpassung der restlichen Tilgungsraten unter Beibehaltung der vertraglichen Zinsvereinbarung sowie der Gesamtlaufzeit an. Anträge hierzu können ab sofort formlos an die L-Bank gerichtet werden. 
Weitere Informationen können bei der L-Bank abgerufen werden.
L-Bank Hotline: 0711 1222345, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Weitere Infos hier.

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Sofern zur Überbrückung der „Corona-Krise“ Liquiditätshilfen von KfW oder L-Bank notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung ermöglichen. Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat die Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (bisher 1,25 Millionen Euro) verdoppelt und die Bürgschaftsquote für Betriebsmittel auf 80 Prozent erhöht. 
Der Bürgschaftsantrag ist über die Hausbank zu stellen.
Über das Finanzierungsportal www.ermoeglicher.de der deutschen Bürgschaftsbanken können Unternehmer Bürgschaftsanfragen für ihr Finanzierungsvorhaben auf digitalem Weg stellen und erhalten eine schnelle Ersteinschätzung durch die Bürgschaftsbank zur Machbarkeit des Vorhabens.
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Hotline: 0711 16456, E-Mail: ermoeglicher@buergschaftsbank.de
Weitere Infos hier.

Bürgschaften der L-Bank
Die L-Bank übernimmt Bürgschaften über 2,5 bis fünf Millionen Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten. Die Landesbürgschaft – Bürgschaften über fünf Millionen Euro – wird durch die L-Bank abgewickelt.
Der Bürgschaftsantrag ist über die Hausbank zu stellen.
L-Bank Bürgschaften-Hotline: 0711 1222999, E-Mail: buergschaften@l-bank.de
Weitere Infos hier.

Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit eingeführt. Neu ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bereits besteht, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Zudem kann das Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden kann verzichtet werden.
Für Beschäftigte, deren Arbeitszeit um mindestens die Hälfte reduziert worden ist, soll es ab dem vierten Monat 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts geben. Diese Erhöhung wird bis zum 31. März 2021 verlängert.
Ebenfalls bis zum Ende dieses Jahres werden die Hinzuverdienstmöglichkeiten beim Bezug von Kurzarbeitergeld nun für alle Berufe verlängert.
Das Kurzarbeitergeld ist durch das Unternehmen (Arbeitgeber) bei der örtlichen Arbeitsagentur zu beantragen.
Bundesagentur für Arbeit Hotline für Unternehmer: 0800 4555520
Weitere Infos hier.

Steuerliche Erleichterungen

Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen beschlossen, die von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind.
Das gilt für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Umsatzsteuer. Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Darüber hinaus können auch die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und in Bezug auf den Gewerbesteuer-Messbetrag herabgesetzt werden. Wer wegen der Corona-Pandemie Probleme hat, seine Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, kann Fristverlängerungen beantragen.
Zuständig für die Stundung der o.g. Steuern und die Herabsetzung der Steuervorauszahlung ist das Finanzamt Tauberbischofsheim. Hierfür ist ein vereinfachtes Antragsformular (133 KB) auf der zentralen Internetseite der Finanzämter Baden-Württemberg abrufbar, das eine schnelle, unbürokratische und praktikable Handhabung für die betroffenen Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung gewährleistet.

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind viele Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften und Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dadurch negativ betroffen, dass sich ihre Einkünfte im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verringern und sie für den Veranlagungszeitraum 2020 einen rücktragsfähigen Verlust erwarten müssen. Als Corona-Sofortmaßnahme können kleine und mittelständische Unternehmen ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträgen bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr. Weitere Infos hier.

Die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2020 kann auf Antrag teilweise oder vollständig (d.h. auf 0,- Euro) herabgesetzt werden. Erforderlich ist, dass der Unternehmer unter Darlegung seiner Verhältnisse nachweist, dass er unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist. Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung via ELSTER (www.elster.de). Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV; diese bleibt unverändert bestehen.

Das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg informiert über die steuerlichen Erleichterungen für vom Corona-Virus betroffenen Unternehmen und hat die steuerlichen Hilfen in einer Übersicht zusammengestellt. Die Übersicht finden Sie hier.

Finanzamt Tauberbischofsheim Telefon: 09341 8040.
Weitere Infos hier.

Wertheimer Betriebe, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen werden, können bei der Stadt Wertheim ab sofort die Stundung ihrer Gewerbesteuer beantragen. Gestundet werden können Steuern, die bereits fällig sind oder in diesem Jahr fällig werden.
Der Antrag muss eine Begründung enthalten und die Antragsteller müssen ihre Verhältnisse darlegen. Die schriftlichen Anträge können formlos gestellt werden bei der Stadt Wertheim, Referat „Finanzen, Betriebswirtschaft“, Telefon: 09342 301 172, E-Mail: thomas.schilling@wertheim.de.
Auf Stundungszinsen wird in der Regel verzichtet. Bis auf Weiteres wird die Stadt außerdem keine Mahnungen verschicken oder die Zahlung bereits fälliger Gewerbesteuern vollstrecken.

Befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 sollen Betriebe der Gastronomie von einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen profitieren. Weitere Infos hier.

Sozialversicherungsbeiträge später zahlen

Alle von der „Corona-Krise“ betroffenen Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge für März und April 2020 stunden lassen. Einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.
Einen Musterantrag für Ihre Krankenkasse finden Sie hier.
Eine Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen zu den Beitragsstundungen finden Sie hier.
Turnusgemäß sind die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung an diesem Freitag fällig. Bitte denken Sie daran, sich bis spätestens Donnerstag, 26.03.2020, formlos unter Bezug auf Notlage durch Corona und Paragraf SGB IV direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse zu wenden, die Ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt und diese für den Monat März stunden zu lassen!

Quelle: https://www.christian-stetten.de/86-unternehmen-k%C3%B6nnen-sozialversicherungsbeitr%C3%A4ge-sp%C3%A4ter-zahlen
https://www.alois-gerig.de/artikel/jetzt-beantragen-stundung-der-sozialversicherungsbeitraege-im-maerz-und-april-2020

Weitere Informationen zur möglichen Stundung von Beiträgen in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) finden Sie hier (93 KB).

Förderdarlehen der Rentenbank (Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau)

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden.

Weitere Infos hier.

Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Sofern Sie oder Ihr Betrieb oder Ihre Mitarbeiter vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, können Ihnen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz zustehen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.
Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis Hotline: 09341 824010
Weitere Infos hier.

Ansprechpartner

Stadtverwaltung Wertheim
Jürgen Strahlheim
Telefon 09342 / 301-120
Telefax 09342 / 301-560
E-Mail-Kontakt

Ulrike Brehm
Telefon 09342 / 301-121
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