Bergfriedhof

Der Bergfriedhof Wertheim wurde 1538 angelegt und umfasst das Gebiet der Altstadt. An einer Mauer können einige Grabsteine aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg besichtigt werden.

Folgende Grabarten sind möglich:

Reihengräber

Reihengräber werden von der Friedhofsverwaltung in zeitlicher und räumlicher Reihenfolge zugeteilt. In jeder Reihengrabstätte darf nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Nach Ablauf der Ruhezeit von 20 Jahren kann auf Antrag eine weitere Pflege von 5 Jahren ermöglicht werden. Ansonsten muss die Grabstätte abgeräumt werden.

Tiefgräber

Tiefgräber sind Grabstätten, in denen zwei Erdbestattungen übereinander zulässig sind. Die Ruhezeit beträgt 25 Jahre. Sie können nach Ablauf der Ruhezeit wieder weiterreserviert werden. In Tiefgräbern können noch zusätzlich Urnen beigesetzt werden.

Wahlgräber

Wahlgräber sind Grabstätten, die von Angehörigen auf dem Friedhof ausgesucht und in der Regel nach Ablauf des Nutzungsrechtes auf Antrag wieder erworben werden können. Die Verleihung des Nutzungsrechtes erfolgt für die Dauer von 20 Jahren. Es wird zwischen ein- und mehrstelligen Grabstätten als Einfach- oder Tiefgräber unterschieden. In einem Tiefgrab sind bei gleichzeitig laufenden Ruhezeiten nur zwei Bestattungen übereinander zulässig. In Erdwahlgräbern dürfen sowohl Särge als auch Urnen beigesetzt werden.

Es werden Gräber mit und ohne Gestaltungsvorschrift vergeben. Bei Gräbern mit Gestaltungsvorschrift sind Grababdeckungen nicht zulässig. Bei Gräbern ohne Gestaltungsvorschrift sind Abdeckplatten bis zu 75 % der Grabfläche möglich.
 
Bei Urnenwahlgräbern ohne Gestaltungsvorschrift sind Grababdeckplatten bis zu 100 % zulässig. Reihengräber (auch Urnenreihengräber) sind ausschließlich Grabstätten mit Gestaltungsvorschriften.

Ansprechpartner

Stadtverwaltung Wertheim
Sabrina Suhl
Telefon 09342 / 301-421
Telefax 09342 / 301-504
E-Mail-Kontakt

Stadtverwaltung Wertheim
Waltraud Sauer
Telefon 09342 / 301-425
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