Weltmarktführer baut Produktion in Wertheim aus

Neues Produktions- und Bürogebäude übergeben

Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes wurde in Bestenheid die neue Montagehalle der Firma Ersa feierlich in Betrieb genommen. Foto: Stadt Wertheim

Der Wertheimer Lötmaschinenhersteller und Weltmarktführer Ersa hat für rund elf Millionen Euro ein neues Produktions- und Bürogebäude in Bestenheid fertiggestellt. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez nahm den Neubau gemeinsam mit Rainer Kurtz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Kurtz-Ersa-Konzerns, sowie mit Ersa-Geschäftsführer Ralph Knecht, am Mittwoch mit einem symbolischen Akt offiziell in Betrieb. „Diese Feierstunde ist ein Zeichen, das Zuversicht und Schaffenskraft ausstrahlt“, erklärte OB Markus Herrera Torrez. Er sei sehr zuversichtlich, dass Wertheim die Herausforderungen der Corona-Pandemie meistern werde. Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten die Weltmarktführer und all diejenigen, „die mit viel Engagement, Kreativität und Sicherheitsbewusstsein ihre Unternehmen durch die Krise führen“.

Spatenstich für das Projekt war im Juli 2018. In einem ersten Bauabschnitt wurde an eine bestehende Montagehalle eine weitere Produktionslinie angefügt. Im Bestandsgebäude sei „volle Kanne“ weitergearbeitet worden, während gleichzeitig nebenan gebaut wurde, erinnerte Rainer Kurtz. Nach Fertigstellung im Mai 2019 begann der zweite Abschnitt. Nach einer Gesamtbauzeit von fast zwei Jahren ist die Erweiterung planmäßig fertig. Rund elf Millionen Euro hat der Konzern hier investiert. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez nannte die Erweiterung ein Leuchtturmprojekt, das weiteren Unternehmen als Orientierung dienen könnte. „Ihr ambitioniertes Vorhaben konnten Sie trotz schwieriger Zeiten planmäßig umsetzen und den Termin halten“, hob er hervor, „Gratulation zu dieser Punktlandung.“

Rund elf Millionen Euro flossen in das neue Produktions- und Bürogebäude. Foto: Stadt Wertheim

„Sie haben in der Stadtverwaltung wirklich eine tolle Truppe“, gab Rainer Kurtz das Kompliment an den Rathaus-Chef zurück.  „Es wurde mit uns sehr ziel—und lösungsorientiert gearbeitet“. Als Dankeschön an die Wertheimer Bürger und deren Verständnis für die Begleiterscheinungen einer Baustelle, wie Sperrungen, Dreck und Lärm, werde man sich gerne an der Verschönerung des Geländes vor dem Bürgertreff in Bestenheid beteiligen.
 
„Der Kurtz-Ersa-Konzern nimmt gesellschaftliche Verantwortung wahr“, würdigte OB Herrera Torrez diese Geste. Auch Weiterbildung nehme man bei Kurtz Ersa ernst, dafür sei die hauseigene „Hammer Academy“ ein leuchtendes Beispiel. Diese bietet etwa in Kooperation mit der SRH Fernhochschule – The Mobile University berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge an. Dass sich der Kurtz Ersa Konzern über die Anna Göbel und Otto Kurtz Stiftung mit einem statthaften Betrag an der weiteren Finanzierung der Stiftungsprofessur bei der SRH Fernhochschule in Wertheim beteilige, wie Rainer Kurtz zuvor in seiner Rede ankündigte, „hat mich riesig gefreut“, sagte OB Herrera Torrez.

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