Thomas Reis ist und bleibt ein „Ächler Bub“

OB Herrera Torrez empfängt den Erfolgstrainer

Fußballtrainer Thomas Reis wurde von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und Vertretern seines Heimatvereins FC Eichel in Empfang genommen. Alle abgebildeten Personen waren entweder getestet oder vollständig geimpft. Foto: Stadt Wertheim

Auch wenn er seine großen sportlichen Erfolge „tief im Westen“, in Bochum nämlich, feiert: Thomas Reis ist und bleibt ein „Ächler Bub“. Er sei „stolz und glücklich, meine Heimat über das Taubertal hinaus würdig zu vertreten“, schrieb der Trainer des künftigen Bundesligisten VfL Bochum in das Goldene Buch der Stadt Wertheim, in das er sich auf Einladung von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez am Freitag eingetragen hat.

Der Oberbürgermeister hatte dem VfL-Coach bereits schriftlich zum Gewinn der Meisterschaft in der Zweiten und zum damit verbundenen Aufstieg in die Erste Fußball-Bundesliga gratuliert. Die Glückwünsche im Namen aller Wertheimerinnen und Wertheimer wiederholte er nun im Hof des Rathauses. „Als wir erfahren haben, dass Thomas Reis auf Familienbesuch in seiner Geburtsstadt ist, habe ich ihn kurzerhand eingeladen, sich in das Goldene Buch einzutragen“, berichtete Herrera Torrez.

Der Erfolgstrainer hat sich nicht nur im Goldenen Buch der Stadt Wertheim eingetragen, sondern auch zwei Fußbälle signiert. Foto: Stadt Wertheim

Eine Einladung, der Reis gemeinsam mit seiner Ehefrau Carine und Tochter Milena gerne gefolgt ist. Sichtlich freute sich der 47-Jährige darüber, dass er im Rathaushof nicht nur vom Stadtoberhaupt, sondern auch von zahlreichen Vertretern seines Heimatvereins FC Eichel in Empfang genommen wurde. Darunter waren nicht nur heutige Jugendspieler, sondern auch ehemalige Weggefährten und frühere Trainer des heutigen Trainers. So war man nach dem kurzen „offiziellen“ Teil auch schnell beim Austausch von Erinnerungen und beim Fachsimpeln angekommen.

Thomas Reis gab einen Einblick in seine Arbeit als Profitrainer bei einem Traditionsverein, der nun, nach elfjähriger Abwesenheit, wieder in die Bundesliga zurückkehrt. Die Meisterschale der zweiten Liga hatte er zwar nicht mitgebracht – „die muss beim VfL Bochum bleiben“ – aber doch die Medaille. Auf Wunsch von Oberbürgermeister Herrera Torrez signierte der Trainer noch zwei Fußbälle, ehe er sich im Goldenen Buch verewigte und den Eintrag mit der Feststellung „Heimat bleibt Heimat“ schloss.

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