Stadtbücherei und Hauptschule schließen Kooperation

Stärkung der Lese- und Medienkompetenz von Schülern

Dieter Fauth, kommissarischer Leiter der Hauptschule Urphar-Lindelbach, und die Leiterin der Stadtbücherei Michaela Stock vereinbarten eine Kooperation. Foto: Hauptschule

Eine Kooperation zur Förderung der Lese-, Medien- und Recherchekompetenz haben die Hauptschule Urphar-Lindelbach und die Stadtbücherei Wertheim vereinbart. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Lauf ihrer Schulzeit die Bücherei als Lernort kennenlernen und dabei auch zu einem aktiven, kritischen Umgang mit Informationen und Medien befähigt werden. Wie die Hauptschule mitteilt, erarbeitete die Leiterin der Stadtbücherei Michaela Stock mit der Gesamtlehrerkonferenz konkrete Punkte für die Zusammenarbeit.

So werden künftig alle Schüler in Klasse 5 anhand des Lernprogramms „Keine Ahnung? Gilt nicht!“ in die Nutzung der Stadtbücherei eingeführt. In der Klassenstufe 6 folgt ein weiterer Besuch, verbunden mit einer „Sagen- oder Märchenrallye“. Ab der achten Klasse wird mit dem Lernprogramm „Thema, Stoff und Recherche“ gelernt, wie ein Referat erarbeitet werden kann. Zudem sollen die Schüler auch digitale Medien kennenlernen, wie etwa „ComicLife“ oder „iMovie“. Darüber hinaus wird Schülern der Stufe 8 oder 9 auch ein Praktikumsplatz zur Berufsorientierung geboten. Zudem bietet die Bücherei Räumlichkeiten für Ausstellungen an.

Die Stadtbücherei kommt im Gegenzug auch in die Schule nach Lindelbach. So wird sie Medienkisten vorstellen, in denen sich eine wechselnde Medienauswahl für verschiedene Altersstufen findet. Auch unterstützt sie bei der Suche bzw. Finanzierung geeigneter Autoren für pädagogisch aufbereitete Autorenlesungen an der Schule.

Durch die vertragliche Zusammenarbeit zwischen Stadtbücherei und Hauptschule soll die Bildungspartnerschaft auf Kontinuität angelegt sein. Koordinatorin auf Seiten der Schule ist Susanne Keupp. Die Kooperation bezieht auch die Lehrerschaft mit ein. So bietet die Stadtbücherei Fortbildungen zu neuen Methoden der Literaturvermittlung und zu medienpädagogische Angebote im Unterricht. „Wirklichen Erfolg wird die Kooperation haben, wenn auch zu Hause die Eltern ihren Kindern zu Muße zum Lesen verhelfen. Auch in diesem Bereich lebt Erziehung von der Partnerschaft zwischen Schule, Elternhaus und Bildungspartnern“, heißt es abschließend vonseiten der Hauptschule.

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