Stadt und Rotkreuzklinik streben gütliche Einigung an

Verhandlungstermin vor Landgericht Mosbach ist aufgehobe

Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Krankenhausgelände. Foto: Stadt Wertheim

Der für Mittwoch, 23. Oktober, beim Landgericht Mosbach anberaumte Verhandlungstermin zur Klage der Rotkreuzklinik gegen die Stadt Wertheim wurde aufgehoben. Das Gericht hat einen neuen Termin für 4. Februar festgelegt. Die Schwesternschaft und die Stadt Wertheim haben sich darauf verständigt, außergerichtliche Gespräche mit dem Ziel einer gütlichen Einigung zu führen.

Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez begrüßte diesen Schritt. Die Stadt sei zu zielführenden Gesprächen bereit, die in eine außergerichtliche Einigung münden könnten. Ein Gesprächstermin zwischen den Parteien soll zeitnah festgelegt werden.
 
Im Herbst 2018 hat die Stadt das 15.000 Quadratmeter große ehemalige Krankenhausgelände von der Rotkreuz-Schwesternschaft erworben. Im März 2019 reichte die Rotkreuzklinik dagegen Klage ein. Sie bestreitet die Rechtmäßigkeit des Grundstückserwerbs. Dabei geht es um die Höhe des Kaufpreises in Relation zu den Abrisskosten.

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