Stadt agiert als Lotse für wirtschaftliche Hilfen

Information über Soforthilfeprogramm des Landes

Die wirtschaftlichen Hilfen für Gewerbebetriebe, die unter der Corona-Krise leiden, sind angelaufen. Foto: Stadt Wertheim

Wirtschaftliche Hilfen für Gewerbetreibende, die unter der Corona-Krise leiden, standen am heutigen Dienstag im Zentrum der Beratungen des städtischen Lenkungsstabs. Auf Bundes- und Landesebene werden verschiedene Förderprogramme auf den Weg gebracht. Die Stadtverwaltung übernimmt dabei eine Lotsenfunktion: Sie bündelt Informationen und gibt sie gezielt weiter, sie fungiert als Ansprechpartner und vermittelt Kontakte.

Große Hoffnung setzen viele Gewerbetreibende auf das am Montag angekündigte Soforthilfeprogramm des Landes Baden-Württemberg. Selbstständige, Angehörige der Freien Berufe und mittelständische Unternehmen können ab Mittwoch einen einmaligen Zuschuss beantragen, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das ist eine spürbare Hilfe für alle Betriebe im Bereich Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und produzierendes Gewerbe. Das Geld soll helfen, den dringenden und kurzfristigen Finanzbedarf der nächsten drei Monate zu decken. Die Zuschüsse sind gestaffelt je nach Beschäftigtenzahl – sie reichen von 9.000 bis maximal 30.000 Euro.
 
Die Stadtverwaltung wird noch am Dienstagnachmittag eine Rundmail mit allen wichtigen Informationen zum Soforthilfeprogramm des Landes verschicken. Über diese und weitere Fördermöglichkeiten, darunter auch Darlehensprogramme und Kurzarbeitergeld, informiert die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung auf einer eigenen Internetseite und steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Förderprogramme von Bund und Land sollen den Gewerbetreibenden helfen, die jetzige Durststrecke zu überstehen. Parallel dazu prüft die Stadt, welches Instrumentarium sie ergänzend in eigener Zuständigkeit jetzt oder in der Phase nutzen kann, wenn der verordnete Stillstand wieder aufgehoben wird. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez gab dazu verwaltungsintern eine Reihe von Prüfungen in Auftrag. „Was wir machen können, wollen wir unkompliziert tun,“ kündigte er an.
 
Auch soziale Hilfen für Familien, die in finanzielle Bedrängnis geraten, werden auf Bundesebene auf den Weg gebracht. So können zum Beispiel Eltern mit Verdienstausfällen eventuell Anspruch auf Kinderzuschlag und Wohngeld haben. Über Unterstützungsmöglichkeiten im sozialen Bereich hat das Bürger-Service-Zentrum den Überblick, es informiert und berät ratsuchende Familien.

Aktuelle Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt unter www.wertheim.de/corona.

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