Spatenstich für ein Projekt mit Vorbildcharakter

Kompetenzzentrum für nachhaltige Mobilität

Gemeinsam mit anderen Beteiligten setzten OB Herrera Torrez und die Geschäftsführer Ruchti, Heller und Czerwanski den ersten Spatenstich für das "Home of Mobility. Foto: Stadt Wertheim

Die „Heimat der Mobilität“ soll in Wertheim entstehen. Im Gewerbe- und Sondergebiet Almosenberg wurde am Mittwoch der erste Spatenstich gesetzt für das „Home of Mobility“, einem „Kompetenzzentrum für nachhaltige Mobilität“. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez nannte das Vorhaben ein „Projekt mit Vorbildcharakter für ganz Deutschland“ und würdigte die „konzeptionell völlig neue Idee“, die an dem zentralen, frequenzstarken und attraktiven Standort verwirklicht werden soll.

„Home of Mobility“ will komplett auf verbrennerfreie Mobilität setzen, sich ausschließlich und umfassend mit der Elektromobilität, einschließlich alternativer Antriebsarten, beschäftigen sowie marken- und herstellerunabhängig Fahrzeuge und Dienstleistungen anbieten. Das Unternehmen gehört zur Automobilpartner Mitte AG, einem Verbund inhabergeführter Autohäuser. Das Investitionsvolumen für das am Almosenberg geplante Vorhaben liegt derzeit bei rund elf Millionen Euro. In einem ersten Schritt sollen etwa 50 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

Selbst begeisterter Elektroautofahrer liege ihm dieses Thema besonders am Herzen, betonte der Oberbürgermeister. Der Spatenstich sei der Startschuss für die „Homebase“ der „Home of Mobility“, so Jürgen Ruchti, einer der Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens. Von Wertheim aus sollten bundesweite Aktivitäten koordiniert werden, erklärte er. Die regionale Verbundenheit sei dabei „absolut essentiell“.

Kontakte zwischen der Stadt Wertheim und dem Unternehmen gibt es seit Mai 2019, seit 2021 ist „Home of Mobility“ auch physisch am Almosenberg vertreten und zwar zunächst als „Untermieter“ der benachbarten Firma Sonnleitner. Auf dem rund 20.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Straße „Am Fuchsenacker“ soll, laut Ruchti, unter anderem einer der größten Ladeparks Deutschlands entstehen mit bis zu 160 Ladestationen unterschiedlicher Geschwindigkeit im Endausbau. Vorgesehen sind weiter Flächen für Werkstatt und Aufbereitung von Fahrzeugen, für die Präsentation von Photovoltaik, eine Gastronomie und Spielplätze im Innen- wie Außenbereich.

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