Schokolade aus der Wertheimer Manufaktur

OB Herrera Torrez besucht Art of Chocolate

Kiloweise Schokolade: OB Herrera Torrez ließ sich beim Besuch von Art of Chocolate die Produktionsabläufe zeigen. Foto: Stadt Wertheim

Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim haben Art of Chocolate am Almosenberg in Bettingen besucht. Betriebsleiter Jaap Bosscha, Assistenz der Geschäftsführung Evelyn Bosscha sowie Produktionsleiterin Elke Stegmann führten die Besucher durch den Betrieb und gaben einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens.

Im Jahr 2008 hat Philip Aczél im nordbayerischen Schwarzach am Main die erste Schokoladenmanufaktur gegründet. Bis heute ist Schwarzach Stammsitz und Produktionsstandort des Unternehmens. In Deutschland und den Niederlanden gibt es inzwischen 16 Filialen von Art of Chocolate. Seit 2016 produziert das Unternehmen auch in Belgien und bietet eine zweite Produktlinie mit typisch belgischem Geschmack.

Seit 2010 ist die zweite Manufaktur in Wertheim in Betrieb. Das Konzept des Erlebniseinkaufs wurde direkt vor den Toren des Outlet-Shopping-Centers Wertheim Village umgesetzt. Neben Einblick in die Schokoladenproduktion in einer „gläsernen Manufaktur“ haben Kunden auch die Möglichkeit an Seminaren und Workshops zum Thema „Wein und Schokolade“ teilzunehmen. Im Werksverkauf können sie Schokolade aller Geschmacksrichtungen, handgeschöpfte Schokoladen, Pralinen, Trüffel, Trinkschokoladen, Brotaufstriche sowie Geschenkpackungen erwerben. Das integrierte Café lädt ein, die süßen Versuchungen direkt vor Ort zu vernaschen.

Beim Rundgang durch das Unternehmen erhielten Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim einen Eindruck von der hohen Kunst der Schokoladenherstellung. Schokolade wächst nicht am Baum, sondern muss erst mühsam hergestellt, verarbeitet und exportiert werden. Wenn sie dann in einer ihrer vielfältigen Formen, Farben oder Geschmacksrichtungen zum Essen bereitliegt, hat sie bereits einen langen Weg hinter sich gebracht. „Mir war nicht bewusst, wie viele Schritte es benötigt, um aus den Rohzutaten zuerst eine Schokolade und dann daraus eine Praline herzustellen“, sagte Oberbürgermeister Herrera Torrez.

Am Produktionsstandort Wertheim werden im Jahr rund 130 Tonnen Schokolade und Pralinen hergestellt. Die Kapazität pro Tag liegt bei 450 Kilo Pralinen oder 3.500 Tafeln Schokolade. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen in Wertheim. „Für Herstellung und Verkauf suchen wir nach weiterem Fachpersonal. Wir haben aktuell viele offene Stellen in Wertheim und an anderen Standorten zu besetzen.“, erläuterte Jaap Bosscha. 

Das Unternehmen will weiterwachsen, informierte der Betriebsleiter. Dieses Jahr finden Eröffnungen in Lübeck, Fürth und Heppenheim statt. Auch für den Standort Wertheim erwägt das Unternehmen eine Erweiterung, um die Abläufe verbessern und die Produktion ausbauen zu können. Oberbürgermeister Herrera Torrez bat die Unternehmensvertreter ihre Überlegungen zu konkretisieren, die Stadt werde die Planung gerne unterstützen. 

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