Sanierung der Otfried-Preußler-Schule hat begonnen

Rückbau ist erste Phase der umfangreichen Arbeiten

An der Otfried-Preußler-Schule haben die Rückbauarbeiten begonnen. Nach umfassender Sanierung wird sie Teil der neuen sozialen Mitte der Stadtteile Wartberg und Reinhardshof. Foto: Stadt Wertheim

Das geplante Stadtteilzentrum Wartberg-Reinhardshof ist ein echtes Großprojekt. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu der neuen sozialen Mitte ist die Sanierung der Otfried-Preußler-Schule (OPS). Dazu haben am Montagvormittag die Rückbauarbeiten begonnen. Das Schulgebäude mit Hausmeisterwohnung wird dabei weitestgehend auf die statisch relevante Baukonstruktion entkernt. Die Arbeiten dauern circa zwei Monate. Danach folgt die umfassende Modernisierung der OPS.

Mit Beginn der Arbeiten wurden auch Infoplanen am angrenzenden Bauzaun befestigt. Die darauf zu sehende Grafik gibt eine räumliche Vorstellung von der künftigen neuen sozialen Mitte, die aus Schule, Kirchenzentrum und Kindertagesstätte besteht. Über einen zusätzlich aufgedruckten QR-Code kann man mit dem Smartphone direkt auf die Internetseite www.wertheim.de/stadtteilzentrum gelangen. Hier informiert die Stadtverwaltung ausführlich zu dem Leuchtturmprojekt.
 
Im Oktober vergangenen Jahres gab der Gemeinderat „grünes Licht“ für die Finanzierung des Projekts. 6,3 Mio. Euro investiert die Stadt für die Schulsanierung. Dazu kommt der städtische Anteil (150.000 Euro) zum Erwerb des früheren und inzwischen ausgeräumten Kirchenzentrums. Nach einem Umbau soll das Gebäude für Schule, Kinderbetreuung, Familienzentrum und Kirche genutzt werden. Die Kosten dafür betragen 2,24 Mio. Euro. Auf der Freifläche zwischen den beiden Gebäuden errichtet die Stadt für 1,4 Mio. Euro eine Mensa. Das Wegesystem wird stufenlos umgebaut, so dass alle Einrichtungen barrierefrei erreichbar sind (550.000 Euro). Die Gesamtkosten liegen damit – inklusive des Kirchenanteils für Umbau und Sanierung des Stadtteilzentrums – bei fast zwölf Millionen Euro.

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