Preisregen für Wertheimer Musikschüler

Alle 18 Teilnehmer gewannen erste Preise

Sie gehören zu den Jüngsten und Besten: Maren Endrich und Talisa Diehm gewannen als Duo einen Ersten Preis. Foto: Musikschule Wertheim

Mit 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern trat die Musikschule am Wochenende beim 59. Regionalwettbewerb Jugend musiziert an. Sie absolvierten ihre Auftritte meisterhaft: Alle erspielten in Schwäbisch Hall erste Preise, fünf davon mit einer Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Der Wettbewerb für die Landkreise Main-Tauber, Hohenlohe und Schwäbisch Hall fand unter strenger Einhaltung der Corona-Regeln statt.

Besonders stark war die Wertheimer Teilnahme in den Kategorien Duo Klavier und Blechblasinstrument sowie Violine solo. In der Wertung Duo Klavier und Blechblasinstrument waren aus der ganzen Region insgesamt zwölf Duos angetreten, fünf davon aus Wertheim (Klassen Fedra und Stefan Blido und Michael Geiger). Alle fünf Wertheimer Duos bekamen einen Ersten Preis zugesprochen, einmal mit Höchstpunktzahl und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

In der Wertung Violine solo sind aus der ganzen Region 21 Schülerinnen und Schüler angetreten, aus Wertheim waren es vier (Klasse Sinn Yang). Alle vier bekamen den Ersten Preis, darunter zweimal die Höchstpunktzahl 25 sowie zwei Weiterleitungen zum Landeswettbewerb.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Am ersten Wettbewerbstag waren die Duos Klavier und Blechblasinstrument an der Reihe. In der jüngsten Altersgruppe 1a trat nur ein Duo – das aus Wertheim – an. Es besteht aus Maren Endrich, Klavier (Klasse Stefan Blido) und Talisa Diehm, Trompete (Klasse Michael Geiger). Die Jury war erkennbar erfreut über diesen Auftritt und vergab einen Ersten Preis mit der Höchstpunktzahl von 25. Für beide Mädchen war es die erste Teilnahme bei Jugend musiziert.

In der Altersgruppe 1b erzielten Sophie Reiner, Klavier (Klasse Stefan Blido) und Johann Rechenberg, Horn (Klasse Michael Geiger) mit 23 Punkten ebenfalls einen Ersten Preis. Für Sophie war es die erste Teilnahme am Wettbewerb. Ebenfalls in der Altersgruppe 1b spielten Greta Schilling, Klavier (Klasse Fedra Blido) und Julian Lasarenko, Horn (Klasse Michael Geiger). Die beiden bekamen mit 24 Punkten einen Ersten Preis und die beste Bewertung, die in dieser Altersgruppe vergeben wurde.

In der gleichen Kategorie hatten dann in der Altersgruppe 2 Carina Guskow, Klavier (Klasse Fedra Blido) und Maximilian Lasarenko, Horn (Klasse Michael Geiger) ihren Auftritt. Mit 24 Punkten sicherten sich die beiden ebenfalls einen Ersten Preis mit der Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Magdalena Merklein erspielte sich an der Violine einen Ersten Preis und die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Foto: privat

In der Altersgruppe 4 traten aus der gesamten Region nur zwei Duos an, eines davon aus Wertheim. Paula Klomp, Klavier (Klasse Fedra Blido) und Christian Hartke, Trompete (Klasse Michael Geiger) erspielten sich mit 22 Punkten ebenfalls einen Ersten Preis. Das ist besonders für die junge Pianistin ein sehr schöner Erfolg, da sie einen sehr anspruchsvollen Klavierpart meistern musste und in einer höheren Altersgruppe angetreten ist.

In der Wertung Pop-Gesang ging es weiter mit Emma Kraft in der Altersgruppe 3 und Laura Trippel, in der Altersgruppe 4. Beide Schülerinnen kommen aus der Klasse von Sonja Freitag, die sie betreut und am Klavier begleitet hat. Mit 21 und 22 Punkten sicherten sich Emma und Laura ebenfalls zwei Erste Preise. Für die beiden war es die erste Teilnahme bei Jugend musiziert.

Am zweiten Wettbewerbstag waren die Streicher aus der Violinklasse von Sinn Yang an der Reihe, am Klavier wurden sie von Yadviga Grom begleitet. In der Altersgruppe 1b traten Angelika Hauck und Denis Obert an. Beide bekamen einen Ersten Preis mit 23 Punkten zugesprochen. Für Angelika war es die erste Teilnahme am Wettbewerb. In der Altersgruppe 2 erspielte sich Magdalena Merklein die Höchstpunktzahl von 25 und damit einen Ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. In der Altersgruppe 3 wurde Theresa Genise ebenfalls Gruppenbeste mit der Höchstpunktzahl von 25 und einem Ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Seit langem hatte die Musikschule wieder Teilnehmer in der Kategorie Akkordeon zum Wettbewerb entsandt, diesmal aus der Klasse von Theresa Bauer. Die Geschwister Emi und Oskar Dosch waren zum ersten Mal bei Jugend musiziert dabei. Emmi erspielte sich in der Altersgruppe 1b mit 21 Punkten einen Ersten Preis. Oskar bekam in der Altersgruppe 2 mit 23 Punkten ebenfalls einen Ersten Preis, dazu die Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Auch Theresa Genise räumte ab: Erster Preis, Höchstpunktzahl und Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Foto: privat

Das Gitarrentrio der Musikschule Wertheim konnte wegen Erkrankung eines seiner Mitglieder nicht antreten.

Die Musikschule und die Elternschaft sind froh, dass der Regionalausschuss, dem auch die Wertheimer Schulleiterin Fedra Blido angehört, die Durchführung des Wettbewerbes in Präsenzform ermöglicht hat. Alle Schülerinnen und Schüler aus Wertheim wurden vor Ort von ihren Lehrkräften betreut. Die Eltern waren als Publikum zugelassen. Die Wertheimer Schulleitung war an beiden Tagen vor Ort im Einsatz. Schulleiterin Fedra Blido unterstützte am Sonntag als Moderatorin die Arbeit der Jury.

Nun heißt es weiterhin Daumen drücken. Für die Musikschule geht der Regionalwettbewerb am 30. Januar in Neckarsulm mit der Teilnahme von zwei Schülern aus der Schlagzeug-Klasse weiter. Eine Schülerin aus der Cello Klasse mit Wohnsitz in Bayern kann erst im April antreten und dann gleich beim Landeswettbewerb. Denn Bayern hat den Regionalwettbewerb abgesagt und schickt die höheren Altersgruppen direkt zum Landeswettbewerb, der vom 8. bis 13. April in Ingolstadt ausgetragen wird. Auch für die fünf Wertheimer Schülerinnen und Schüler, die am Landeswettbewerb teilnehmen, geht die Vorbereitung weiter. Sie treten vom 30. März bis 3. April in Pforzheim an.

Die beiden Musikschulleiter Fedra und Stefan Blido äußerten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Regionalwettbewerbs: „Wir sind sehr stolz auf unsere Preisträger und ihre Lehrer, die dies ermöglicht haben. Alle diese außergewöhnlichen Leistungen wären nicht möglich ohne die besondere Förderung des Wettbewerbes durch die Stadt Wertheim und den Förderverein der Städtischen Musikschule Wertheim.“

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