Platz geschaffen für neue Krippengruppe in Bettingen

Erweiterung abgeschlossen / 13 Betreuungsplätze mehr

Der Kindergarten in Bettingen vergrößert sein Betreuungsangebot. Dafür wurden mit einem Anbau neue Räume geschaffen. Foto: Stadt Wertheim

Die Stadt Wertheim baut die Kinderbetreuung tatkräftig aus: In Bettingen wurde am Sonntag die Erweiterung der kommunalen Kindertagesstätte um drei weitere Gruppenplätze für Kinder ab drei Jahren sowie eine neue Krippengruppe gefeiert. Die Zahl der Betreuungsplätze in der Einrichtung steigt von 22 auf 35. Der dazu neu errichtete Anbau bietet, neben weiteren Maßnahmen inner- und außerhalb der Kita, die passenden Räumlichkeiten für Kinder und Personal. Die Investitionskosten betragen insgesamt rund 490.000 Euro.

„Schön, dass ihr heut hier seid und nicht anderswo“, begrüßten die Mädchen und Jungs gemeinsam mit ihren Erzieherinnen musikalisch die vielen Gäste. Der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Hartmannsgruber würdigte in seinem Grußwort die ebenso wert- wie anspruchsvolle Tätigkeit der Kita-Mitarbeiterinnen. Aber auch den Eltern zollte er Anerkennung sowie dem Gemeinderat, der stets die notwendigen Beschlüsse fasse, „an deren Ende dann Feiern wie diese stehen“.

Die Entscheidung für die Erweiterung in Bettingen war bereits im Juni 2017 mit der Kindergartenbedarfsplanung gefallen, erinnerte Bernd Hartmannsgruber. In einem Anbau seien ein zusätzlicher Gruppen-, ein Schlaf- und Waschraum, Büro- beziehungsweise Besprechungszimmer und ein Abstellraum entstanden. Erweitert und umgestaltet wurde auch die Küche für die Ganztagsbetreuung. Schließlich gibt es nun auch einen Bereich für die Krippenkinder auf der Außenspielfläche und eine Unterstellhütte. Mit der neuen Krippengruppe, die zehn Betreuungsplätze bietet, und dem um drei Gruppenplätze vergrößerten Angebot für Kinder ab drei Jahren stehen in der Bettinger Kita somit insgesamt 35 Plätze zur Verfügung.

Die Erweiterung der Kindertagesstätte wurde am Sonntag beim Sommerfest gefeiert. Foto: Stadt Wertheim

Besonders freute es den stellvertretenden Oberbürgermeister, dass von den 18 an der Maßnahme beteiligten Firmen 13 aus der Großen Kreisstadt stammten. Gekostet habe die Erweiterung rund 490.000 Euro, wovon die Stadt nach Abzug einer Förderung aus dem Investitionsprogramm des Bundes 366.000 Euro zu tragen hat. „Und das Engagement geht unvermindert weiter“, stellte Hartmannsgruber die erst wenige Tage alten Beschlüsse des Gemeinderates für weitere Investitionen heraus. Sein Fazit: „Den Titel ‚familienfreundliche Stadt‘ trägt Wertheim völlig zu Recht.“

Susanne Baumann leitet seit März die Kindertagesstätte. Sie betonte, die Einrichtung in Bettingen wolle ein Ort sein, an dem man noch Kind sein dürfe. Dafür wolle man die notwendige Gemeinschaft sowie Material und genügend Zeit bieten. Ortsvorsteherin Songrit Breuninger kündigte an, dass am Donnerstag um zehn Uhr eine Zeitkapsel eingebracht werden soll, die mit einer Dorfchronik, Zeitungsberichten vom Richtfest und von der Einweihung, einer Urkunde sowie Werken der Kinder künftige Generationen an das Ereignis erinnert.

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