OB gratulierte zu "fantastischen Leistungen"

Empfang für Preisträger bei "Jugend musiziert"

Mit einem Empfang ehrte Oberbürgermeister Herrera Torrez die erfolgreichen Teilnehmer des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“. Foto: Stadt Wertheim

Die Erfolgsserie der Musikschule beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ reißt nicht ab. Alle 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Januar auf regionaler Ebene in Schwäbisch Hall am Start waren, kamen mit einem Preis wieder nach Hause. Allein 15 erste Preise gingen diesmal nach Wertheim. „Eine sensationelle Quote“, staunte Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez beim Empfang, den die Stadt zu Ehren der Preisträger am Mittwochabend im Arkadensaal des Rathauses gab. Herrera Torrez gratulierte zu den „fantastischen Leistungen“, zu denen alle jungen Künstlerinnen und Künstler ihren Beitrag geleistet hätten.

„An mir ist kein Musiker verlorengegangen“, gestand der Oberbürgermeister. Das musikalische Talent in seiner Familie sei „voll bei meiner Schwester gelandet“. Umso höher wusste Herrera Torrez die Arbeit der Musikschule und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler einzuschätzen. Die regelmäßigen Erfolge erschienen wie eine Konstante, die aber keineswegs selbstverständlich sei. „Mit Blick auf die Zukunft muss uns nicht bange sein“, war der OB überzeugt und verwies auf die zahlreichen ersten Preisträgerinnen und Preisträger, die aufgrund ihres niedrigen Alters noch keine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhalten hatten.
 
„Ihr habt allen Grund, stolz zu sein“, würdigte Stefan Blido, seit 2001 gemeinsam mit seiner Frau Fedra Leiter der Musikschule und beide vom Oberbürgermeister später als „Erfolgsgaranten“ tituliert, die jungen Künstlerinnen und Künstler. „‘Jugend musiziert‘ ist kein Zuckerschlecken“, meinte Blido, denn der Wettbewerb verlangt allen - Schülern, Lehrern aber auch Eltern - einiges ab. Einmal mehr wies er darauf hin, dass mit 26 Musikerinnen und Musikern die vierfache Zahl an Teilnehmern aus Wertheim kam, wie statistisch von einer Einrichtung dieser Größenordnung zu erwarten sei.
 
Energisch verwahrte sich Blido gegen die „Unterstellung, die Musikschule sei ein elitärer Haufen“. Das treffe nicht zu. „Wir sind breit aufgestellt, wir versuchen, jedes Kind zu erreichen und ihm den Besuch der Musikschule und das Erlernen eines Instrumentes zu ermöglichen. Wir geben Kindern und Jugendlichen die Chance und die Möglichkeit, Musik für sich zu entdecken“.
 
Sehr zur Freude des Oberbürgermeisters und der zahlreichen Gäste im Arkadensaal gaben einige der Preisträgerinnen und Preisträger zwischen den Reden Kostproben ihres Könnens. Mit Präsenten durch den OB und den Musikschulleiter gewürdigt wurden dann alle Preisträger:
 
* Greta Schilling (7 Jahre, Carina Guskow (9), Luise Braun (13), Leopold Braun (15), Philipp Gläser (17) und Antonia Ebert (18), alle Klavier solo und Klasse Fedra Blido
* Jessica Biedermann (9) und Livia Sacco (8), beide Klavier solo, Klasse Jewgenija Skripal
* Hanna Kirchner (8), Harfe solo, Klasse Christine Eberherr
* Zeno Weiß (10), Drumset Pop, Klasse Kurt Sitterli
* Magdalena Merklein (9) und Theresa Genise (10), Violinen-Duo, Klasse Arkadij Satanowskij
* Johann Rechenberg (7), Maximilian Lasarenko (9) und Julian Lasarenko (7), Horn-Trio, Klasse Michael Geiger
* Lukas Schäffner (9), Michael Häge (10) und Samuel Thies (10), Trompeten-Trio, Klasse Michael Geiger
* Christian Hartke (13), Luis Busse (13) und Konstantin Ziegler (14), Trompeten-Trio, Klasse Michael Geiger
* Daria Breuer (16), Silas Wojcik (15), Nadine Gehlfuß (15), Alexander Bachmann (17) und Thilo von Donop (17), Saxophon-Quintett, Klasse Eduard Prost

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