Kinderhaus Reinhardshof auf Entdeckungsreise

Besuche im Museum „Prassek-Scheune“ und bei Kurtz Ersa

Vorschulkinder des Kinderhauses Reinhardshof besuchten die Kreuzwertheimer Firma Kurtz Ersa. Foto: Stadt Wertheim

Eine Entdeckungsreise in frühere Zeiten sowie in die heutige Berufswelt haben Mädchen und Jungen des Kinderhauses Reinhardshof unternommen. Eine Kita-Gruppe war zu Besuch im Kreuzwertheimer Museum „Prassek-Scheune“, zu einer Besichtigung wurden außerdem die Vorschulkinder von der Firma Kurtz Ersa eingeladen.

Die Ausbildungsleiter Frank Adam und Jürgen Schmidt führten die Kinder durch den Betrieb. Vor allem die großen Schaumstoffe und Gießereimaschinen faszinierten die Vorschüler. Die Kinder stellten zahlreiche Fragen, die die beiden Männer geduldig beantworteten.

Dann wurde es auch praktisch: Mit den Auszubildenden stellten die Kinder ein Mühlespiel her. Es wurde gefräst, gedreht, geschleift. So bekamen die Vorschüler einen konkreten Einblick in den Beruf. Mit großem Spaß leiteten die jungen Leute die Mädchen und Jungen an. Möglicherweise kehrt manches Kind ja in der Zukunft selbst als Auszubildende zurück.

Weniger moderne, aber nicht minder faszinierende Gerätschaften entdeckte eine Kindergartengruppe in der Prassek-Scheune. Museumsleiterin Gisela Hyn hatte Kinder und Großeltern zu dem Besuch eingeladen. Unter dem Motto „Wie war es früher, Oma und Opa?“ staunte man gemeinsam, auf welche Weise vor Jahrzehnten Wäsche gewaschen, Kaffee gemahlen oder Körbe geflochten wurde.

Mit einem Tanzspiel und einem alten Spinnrad als Geschenk überraschten die Kinder die Museumsleiterin. Bei der „Mäusejagd“ machten sich die Mädchen und Jungen auf die Suche nach versteckten Nagern, an jeder Fundstelle wusste Gisela Hyn eine passende Geschichte zu erzählen. Schließlich setzte sie sich an ein Spinnrad und zeigte, wie man früher Wolle spann. Mit Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag aus.

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