Gut gelaunte Besucher feiern friedliches Altstadtfest

Organisatoren blicken zufrieden auf das Wochenende

Zahlreiche Menschen besuchten am Wochenende das 52. Wertheimer Altstadtfest. Foto: Stadt Wertheim

Auf ein gelungenes und friedliches Wertheimer Altstadtfest haben die Organisatoren der Traditionsveranstaltung zurückgeblickt. „Wir können alle sehr zufrieden sein“, erklärte Marktmeister Patrick Grän am Donnerstag bei einer Nachbesprechung im Rathaus mit Vertretern des Ordnungsamts, der Polizei und Feuerwehr sowie weiteren Festakteuren.

„Wertheim hat sich mit seiner Liebenswürdigkeit und Vielfalt gut dargestellt“, sagte Patrick Grän. Es habe sich zudem um ein sehr friedliches Fest gehandelt. Nicht ganz günstig waren an dem letzten Juli-Wochenende die Wetterbedingungen, vor allem mit einem sehr heißen Freitag und einem regnerischen Sonntagvormittag, man sei aber „mit einem blauen Auge davon gekommen“. Der Regenguss am Samstagabend habe glücklicherweise relativ spät eingesetzt. Dementsprechend sei er mit der Zahl der Besucher in diesem Jahr sehr zufrieden, so Grän.

Als „sehr sinnvoll und gut“ erwies sich die Entscheidung, am Sonntag wieder drei Plätze mit dem Marktplatz als „Knotenpunkt“ zu bespielen, erklärte der Marktmeister. „Das werden wir beibehalten“, kündigte er an. Auch die Rückkehr des Familientags nach einem Jahr Pause bewertete Grän positiv. Das Angebot unterstreiche die Familienfreundlichkeit der Stadt.

Einig waren sich Ordnungsamtsleiter Volker Mohr und Peter Sattelberger vom Polizeirevier Wertheim in ihrer Sicherheitsanalyse. So habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben. „Die Festbesucher waren sehr friedlich und gut gelaunt“, stellte Mohr erfreut fest. „Eines der ganz ruhigen Jahre“, bekräftigte Sattelberger. Es sei zu keiner Schlägerei gekommen und auch das „Vorglühen“ von Jugendlichen habe sich im Vergleich zu den Vorjahren verringert. „Gefühlt, war mehr Sicherheit da“, unterstrich Stadtbrandmeister Ludwig Lermann.

„Man fühlt sich richtig wohl“, lobten auch die Bühnenbetreiber. Das Altstadtfest sei mit seinen tollen Bands „fast ein kleines Musikfest“. Bei diesem Thema wurde allerdings auch Kritik geübt. So sei die Musik an den Bühnen häufig viel zu laut gewesen, vor allem am Marktplatz. „Wir werden mehr darauf achten“, versprach Marktmeister Patrick Grän. Ordnungsamtsleiter Volker Mohr regte die Überlegung an, in Zukunft mit Dezibel-Grenzwerten zu arbeiten, um die Lautstärke zu regulieren. „Weniger könnte manchmal mehr sein“, sagte Mohr.

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