Gemeinderat stimmt neuem Weg der Jugendbeteiligung zu

Weitere Beschlüsse des Gremiums im Umlaufverfahren

Wertheim geht neue Wege bei der Jugendbeteiligung. Das hat der Gemeinderat, nach Vorberatung um Ausschuss, im Umlaufverfahren beschlossen. Foto: Stadt Wertheim

Im Umlaufverfahren hat der Gemeinderat eine ganze Reihe von Tagesordnungspunkten der wegen der Corona-Krise abgesagten Sitzung vom 16. März einstimmig beschlossen. So hat er unter anderem den Weg für eine neue Form der Jugendbeteiligung in Wertheim freigemacht. Das Modell „8er Rat“ war Anfang März im Ausschuss für Finanzen, Verwaltung, Kultur, Soziales und Schulen öffentlich vorgestellt und ausgiebig diskutiert worden.

Wer den Bund fürs Leben schließen möchte, kann dies nun auch unter freiem Himmel auf der Terrasse des Löwensteiner Baus tun. Der Gemeinderat hat dem zugestimmt und außerdem die bereits vorhandenen Eheschließungsorte im Rathaus, auf der Burg, im Schlösschen und im Kloster Bronnbach entsprechend gewidmet.
 
Eingeleitet hat das Gremium darüber hinaus die erste Änderung des Flächennutzungsplanes und – im Parallelverfahren – die Aufstellung des Bebauungsplanes für das Sondergebiet „Photovoltaik südlich und östlich vom Ernsthof“ in Dörlesberg, sowie für das Baugebiet „Furt II“ in Sachsenhausen. Weiter vorangebracht mit den entsprechenden notwendigen Entscheidungen wurden die Baugebiete „Kurze Arten, 3. Abschnitt“ in Vockenrot und „Nördlicher Felderflur“ in Waldenhausen.

Zugestimmt hat der Gemeinderat der Ernennung von elf verdienten Feuerwehrkameraden zu Ehrenmitgliedern ihrer jeweiligen Abteilung zugestimmt. Keine Einwände gab es gegen die Bestellung neuer ehrenamtlicher Mitglieder des Gutachterausschusses durch die Finanzverwaltung und gegen den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrags mit der Marktgemeinde Kreuzwertheim zur Betriebsführung von deren Abwasserbeseitigung. Zur Kenntnis genommen wurden schließlich der Beteiligungsbericht und die Informationen der Verwaltung zur Planung der Schwimmhalle in Bestenheid auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Gemeinderat vom November.

Zu Beginn des „Shutdowns“ Mitte März hatte Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez mit dem Ältestenrat den Modus geklärt, nach dem der Gemeinderat weiterhin handlungs- und beschlussfähig bleibt. Konkret vereinbart wurde, dass zu allen öffentlichen Tagesordnungspunkten der für 16. März geplanten Gemeinderatssitzung eine Beschlussfassung im Umlaufverfahren herbeigeführt wird. Das war möglich, weil fast alle Themen in den Ausschüssen vorberaten und dem Gemeinderat einstimmig zur Beschlussfassung empfohlen worden waren. Weitere Tagesordnungspunkte, die nicht komplex waren und keiner weiteren Beratung bedurften, wurden ebenfalls im Umlaufverfahren beschlossen.

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