Für größtmögliche Transparenz in Sachen Windpark

Viele Themen bei "Rathaus vor Ort" in Höhefeld

Der Rundgang durch Höhefeld startete am Bürgerhaus. Foto: Stadt Wertheim

Nicht nur Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez freut sich, dass nach langer Corona-Zwangspause Veranstaltungen wie „Rathaus vor Ort“ wieder möglich sind. Auch viele Bürgerinnen und Bürger nutzen gerne die Gelegenheit zum direkten Austausch mit dem OB. So war am Donnerstagabend der Saal im Bürgerhaus Höhefeld – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln - voll besetzt. Auch schon beim vorangegangenen Rundgang durch die Ortschaft waren viele Interessierte dabei.

Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Christian Stemmler im Bürgerhaus sprach der Oberbürgermeister eine breite Palette an Themen an. Gleich zu Beginn ging er auf den aktuellen Stand in Sachen Windpark Höhefeld ein. Im Herbst werde es eine Ortschaftsratssitzung nur zu diesem Thema geben. Er rief die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, dann alle sie bewegenden, auch kritischen, Fragen zu stellen. „Alles muss auf den Tisch“, betonte Herrera Torrez. Die Stadtverwaltung tue alles, um größtmögliche Transparenz herzustellen. Er kündigte an, dass in der Gemeinderatssitzung am 18. Oktober der weitere Fahrplan vorgestellt werden soll.

Da es in Höhefeld noch mindestens fünf Haushalte im „digitalen Nirwana“ gilt, wies der OB darauf hin, dass es jetzt die Chance für einen Glasfaseranschluss gebe. Die Firma Breitbandversorgung Deutschland (BBV), die gerade ein Büro in der Altstadt einrichtet, starte im Oktober ihre Werbung in Wertheim. Wenn mindestens 20 Prozent der Haushalte einen Vertrag abschließen, werde der gesamte Main-Tauber-Kreis mit Glasfaser versorgt werden.

Die Schulentwicklung war ein weiteres aktuelles Thema der Kommunalpolitik, auf das Herrera Torrez in der Bürgerversammlung einging. Mit der Entscheidung, die Grundschule Wertheim auf dem Areal des ehemaligen Krankenhauses neu zu bauen, habe der Gemeinderat eine wichtige Weichenstellung vorgenommen. Auch über die Verbesserungen beim Familienpass informierte der Oberbürgermeister. Die Verwaltung rechne damit, dass statt bisher 40 Prozent künftig 60 Prozent der Kinder von ermäßigten Kita-Beiträgen profitieren können. In Sachen Wohnentwicklung in Höhefeld sei man mit dem Ortschaftsrat im Gespräch, um auch hier „am Ball zu bleiben“. Kritisch diskutiert wurden der Zustand der Straßen und die Verkehrssituation im Gamburger Weg.

Aufmerksamer Zuhörer und gefragter Gesprächspartner war der Oberbürgermeister zuvor schon beim Ortsgrundgang gewesen. Begleitet wurde er von den leitenden Verwaltungsmitarbeitern Helmut Wießner, Volker Mohr und Thomas Müller. Gleich am Bürgerhaus erläuterten Ortsvorsteher Stemmler und die Mitglieder des Ortschaftsrates das Vorhaben, den Dorfplatz hierhin zu verlegen. Auch die Sanierung des Kindergartens kam zur Sprache. Als Zukunftsprojekt der gesamten Ortschaft wurde die Entwicklungsfläche am alten Sportplatz besichtigt.

Am Ende der Rathaus-vor-Ort-Veranstaltung freute sich der OB über den guten und regen Austausch. „Sie haben einen Ortsvorsteher, der richtig Dampf macht und sich für Ihre Interessen einsetzt“, lobte er. Herrera Torrez bedankte sich dafür, dass Höhefeld in Kürze als erste Ortschaft die Ehrenamtsveranstaltung „Miteinander-Füreinander“ ausrichten wird. Und selbstverständlich sei er gerne bereit, im nächsten Jahr die Schirmherrschaft über die Fußball-Stadtmeisterschaft in Höhefeld zu übernehmen.

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