Eine Vorsorgemappe für den Ernstfall

Kreis-Seniorenrat stellt neue Broschüre vor

Der Kreis-Seniorenrat stellte im Landratsamt die neue Vorsorgemappe vor (von links): Manfred Bürkert, Walter Ruf und Robert Wenzel, Landrat Reinhard Frank, Sozialdezernentin Elisabeth Krug und Jörg Hasenbusch, Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis. Foto: Landratsamt

Der Kreis-Seniorenrat Main-Tauber hat eine Vorsorgemappe erstellt. Sie bündelt wichtige Informationen und Hilfestellungen für den Notfall und für eine würdige Gestaltung der letzten Lebensphase. Der Vorstand übergab jetzt ein Exemplar an Landrat Reinhard Frank. Das teilt die Landkreisverwaltung mit.

„Alter, Krankheit und Tod sind Themen, mit denen sich niemand gerne auseinandersetzt. Die Vorsorgemappe ist daher eine wichtige Hilfe, nicht nur für ältere Menschen“, sagte Landrat Frank. Die Broschüre enthält zum Beispiel Informationen zu Vorsorgeregelungen wie General- und Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Hinweise zur Regelung des digitalen Nachlasses und zur Bestattung sowie Hilfen für die Hinterbliebenen. Weiter enthält die Vorsorgemappe mehrere Mustervordrucke, mit denen die gewünschten Regelungen und Verfügungen getroffen werden können.

„Die richtige Vorsorge ist keine Frage des Alters, sondern ein Gebot des klugen Handelns in jeder Lebensphase.“ Das betonte der Vorsitzende der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis, Jörg Hasenbusch, bei der Präsentation der Broschüre.

Initiiert hat die Vorsorgemappe der Kreis-Seniorenrat Main-Tauber. Beteiligt waren die Betreuungsbehörde beim Gesundheitsamt und der Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis. Der Vorsitzende des Kreis-Seniorenrates, Robert Wenzel, dankte allen Beteiligten und vor allem den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung der Druck von 10.000 Exemplaren nicht möglich gewesen wäre. Unterstützt wurde das Projekt vom Landkreis, der AOK, der Sparkasse Tauberfranken, der Volksbank Main-Tauber eG, dem Stadtwerk Tauberfranken, der Firma Seitz und der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis.

„Mit der Vorsorgebroschüre möchten wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Instrument an die Hand geben, das ihnen Mut macht, die richtige Vorsorge zu treffen. Wir wollen ihnen das Gefühl geben, wichtige Dinge für den Notfall übersichtlich geregelt zu haben“, erklärte der Vorsitzende des Kreis-Seniorenrates, Robert Wenzel.

Die Vorsorgemappe wird vom Landratsamt über die Betreuungsbehörde beim Gesundheitsamt, über das Amt für Pflege und Versorgung, über den Pflegestützpunkt Main-Tauber-Kreis und vom Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis kostenlos ausgegeben. Auch der Kreis-Seniorenrat selbst wird die Broschüre bei Veranstaltungen und Vorträgen zur Verfügung stellen. Die Mustervordrucke sind unter www.kreisseniorenrat-main-tauber.de abrufbar.

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