Autofreier Sonntag war erneut ein Renner

25.000 Teilnehmer auf der motorfreien Strecke

Viel los war beim Autofreien Sonntag am Festplatz in Bronnbach. Foto: TLT

Rund 25.000 Menschen haben den 20. Autofreien Sonntag im „Lieblichen Taubertal“ besucht, um beim Radeln und Inlinern ihrem Freizeitspaß nachzugehen. Davon geht der Tourismusverband aufgrund der Meldungen aus den Festorten und der Veranstalter aus. „Dies bestätigt, dass die Ferienlandschaft ‚Liebliches Taubertal‘ eine beliebte Radel- und Freizeitdestination ist“, sagte Geschäftsführer Jochen Müssig. Die motorfreie Strecke war am 4. August von Tauberbischofsheim über Werbach und Wertheim bis nach Freudenberg am Main eingerichtet.

Landrat Reinhard Frank als Vorsitzender des Tourismusverbands hatte um 10 Uhr auf dem Gelände des Möbelhauses Schott in Tauberbischofsheim den Startschuss gegeben. Schon dabei dankte er allen Helferinnen und Helfern, Einsatzkräften und Akteuren in den Orten herzlich. „Der Einsatz hat sich erneut gelohnt“, sagte Landrat Frank. Die Stimmung sei von Anfang an gut gewesen. Zu größeren Unfällen kam es nicht. Auf der motorfreien Strecke tummelten sich schnell die ersten Gruppen. „Das Band der Radler und Skater zog sich bis weit nach 17 Uhr ununterbrochen durch das Tauber- und Maintal“, erklärte Geschäftsführer Jochen Müssig. Dies gab ein buntes Bild von Fröhlichkeit und Heiterkeit ab.

Die Festorte füllten sich im Tageslauf, und es wurde dort auch dem kulinarischen Profil des Taubertals zugesprochen. Im Kloster Bronnbach wurde der 20. Autofreie Sonntag mit Musik und Beiträgen gefeiert. So traten unter anderem der Chor „Bel Canto“ aus Freudenberg und die Rhönradturner des Turnvereins Miltenberg auf. Eine Ausstellung historischer Räder des Zweiradmuseums aus Bad Brückenau zog viele Interessierte an. Für musikalischen Schwung sorgte die Formation „Dixie Eight“.

Engpässe bei Radbeförderung per Zug

Moderatorin Rosi Düll vom SWR verstand es, die unterhaltenden und informativen Beiträge der großen Besucherschar vorzustellen. „Ohne das interkommunale Miteinander, die durchdachte Organisation und das Einbringen der Städte und Gemeinden sowie der Verkehrsbehörden wäre ein Autofreier Sonntag nicht möglich“, erklärte Landrat Frank. Er dankte auch den Städten und Gemeinden für die Gastfreundschaft im Rahmen der Prominententour vom Startpunkt in Tauberbischofsheim bis nach Bronnbach.

Die Informationsrunden wurden zu den Themen Grünkern, Radtourismus sowie Einbindung des ÖPNV und des Schienenpersonennahverkehrs ergänzt. So kamen die Kreisräte Dietmar Hofmann und Rainer Moritz, Dietmar Maier von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und Geschäftsführer Jochen Müssig zu Wort. Maier stellte heraus, dass am Autofreien Sonntag der dichteste Taktverkehr auf der Maintal- und Tauberbahn im Abschnitt von Miltenberg bis nach Crailsheim genutzt werden kann. Neben den fahrplanmäßigen Zügen wurden auch Sonderzüge eingesetzt.

Dennoch kam es zu dem einen oder anderen Engpass bei der Radbeförderung. „Diesbezüglich bitten wir um Nachsicht“, sagte Geschäftsführer Jochen Müssig. „Die Bahn hat letztendlich nur eingeschränkte Radbeförderungskapazitäten zur Verfügung. Das Fahrplanangebot am Autofreien Sonntag ist so dicht wie möglich, und Nutzer konnten die jeweiligen Folgezüge in Anspruch nehmen, wenn eine Bahn voll belegt war“.

Der 21. Autofreie Sonntag findet am 2. August 2020 von Bad Mergentheim bis nach Rothenburg ob der Tauber/Detwang statt. Informationen gibt es beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Telefon 09341/82-5805 und -5806, E-Mail: touristik@liebliches-taubertal.de, www.liebliches-taubertal.de.

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