Ausstattung für digitalen Unterricht verbessert

Rund 280 Notebooks und Tablets für Ausleihe beschafft

Zur Ausleihe an Schüler stehen an den Wertheimer Schulen jetzt 278 Notebooks und Tablets zur Verfügung. Foto: Stadt Wertheim / Shutterstock

Für einen eventuellen Wechsel zwischen häuslichem Lernen und Präsenzunterricht sind die Wertheimer Schulen inzwischen besser ausgestattet als in der ersten Phase der Corona-Pandemie. Die Stadt hat in den Sommerferien insgesamt 278 Tablets und Notebooks beschafft. Die Geräte können nun Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt werden, denen zuhause die technische Ausstattung für die Teilnahme am digitalen Unterricht fehlt.

Die Stadt hat dafür das „Sofortausstattungsprogramm Digitalpakt Schule“ genutzt, das Bund und Land Mitte des Jahres gemeinsam aufgelegt haben. Es war eine Konsequenz aus den Erfahrungen des „Lockdowns“ im Frühjahr, als die Schulen wochenlang schließen und von Präsenz- auf Lernunterricht umstellen mussten.

Das Sofortausstattungsprogramm wurde unkompliziert gehandhabt. Nach einem Verteilerschlüssel, der sich an der Anzahl der Schülerinnen und Schüler bemisst, hat die Stadt als Schulträger rund 230.000 Euro erhalten. Davon sollten mobile Endgeräte gekauft werden, die dann den Schulen zur Ausleihe an Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt werden. Das Referat Bildung und Familie hat den Bedarf der Grund- und weiterführenden Schulen im Juli abgefragt und während der Sommerferien insgesamt 278 Geräte beschafft. Eine Woche vor Beginn des neuen Schuljahres konnten die 107 Notebooks und 171 Tablets den Schulen bereitgestellt werden.

Einen ausführlichen Bericht über den Stand der Digitalisierung an Wertheims Schulen legt die Verwaltung dem Gemeinderat in der Sitzung am 19. Oktober vor.

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