"Amerika" - Odyssee durch ein fremdes Land

Landesbühne inszeniert Kafka-Geschichte

Die Badische Landesbühne inszeniert am 19. März in der Aula Alte Steige Franz Kafkas Romanfragment „Amerika“. Foto: BLB/Peter Empl

Die Badische Landesbühne zeigt am Dienstag, 19. März, in Wertheim Franz Kafkas Romanfragment „Amerika“. Die Inszenierung von Carsten Ramm beginnt um 19.30 Uhr in der Aula Alte Steige. Vor der Vorstellung gibt es um 19 Uhr für Interessierte eine Einführung in die Produktion.

„Der Verschollene“ lautete der ursprünglich von Franz Kafka intendierte Titel für seinen unvollendeten Roman. Dessen Themen – Isolation und Fremdheit, Konflikte mit Vaterfiguren, Scheitern und das Gefühl des Ausgeliefertseins an anonyme Mächte – sind exemplarische Themen Kafkas, einem der wichtigsten Autoren der Moderne.
 
Karl Roßmann, ein 17-jähriger Deutscher, kommt auf einem großen Passagierschiff im Hafen von New York an. In seiner Heimat hatte ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen. Um den Vorfall zu vertuschen, haben die Eltern ihren Sohn nach Amerika verschickt. Der naive, aber von einem starken Gerechtigkeitsgefühl beseelte Karl wird noch auf dem Schiff in einen Konflikt zwischen einem Heizer und dessen Vorgesetzten verwickelt.
 
Zufällig trifft er dabei auf seinen Onkel Jakob, der es in Amerika zum erfolgreichen Geschäftsmann gebracht hat. Der Onkel will Karl helfen, sich in dem fremden Land einzugewöhnen. Als Karl jedoch selbstständige Schritte wagt, wird er auch von seinem Onkel verstoßen. Karls Odyssee durch das fremde Land beginnt.
 
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Buchheim, Telefon 09342/1320, E-Mail: buchheim.wertheim@t-online.de.

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