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Veranstaltungen

Samstag, 11.07.2020 10 Uhr

Abgesagt: Kanutour auf der Tauber

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach und Burg Gamburg
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Die Tauber war Jahrhunderte Lebensader, Siedlungsgrenze, Transportweg und auch Pilgerstraße. Der Name Tauber wird auf das keltische Wort Dubron zurückgeführt, was so viel bedeutet wie schnell dahineilendes Wasser. Von der Quelle bei Rot a. See windet sie sich 130 km  bis zur Mündung in den Main bei Wertheim. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, die Tauber mit dem Kanu zu erkunden.

Die Teilnehmer erleben eine historische Zeitreise durch die ehemalige Zisterzienserabtei Bronnbach und die aus der Stauferzeit stammende Gamburg mit ihren einzigartigen Wandmalereien. Sier erfahren bei der idyllischen Flussfahrt von der Burg zur Abtei, vorbei an der Eulschirbenmühle, dem Amorbach bis zum Mühlkanal des Klosters, spannende Geschichten und Sagen über das Schaffen und Leben der Menschen zur Zeit der Mönche und Ritter.

Freitag, 17.07.2020 18 Uhr

Abgesagt: Dachstuhlführung im Kloster Bronnbach

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Dir Führung macht die Baukunst des Mittelalters aus außergewöhnlicher Sicht und Höhe erlebbar. Die Bronnbacher Kreuzgratgewölbe zeigen großartiges Bauhandwerk aus der Spätromanik. Bis dahin war über anderen Kirchenräumen entweder ein offener Dachstuhl zu bewundern oder es war eine, oft bemalte, Holzdecke eingezogen worden. Der romanische Dachstuhl in Bronnbach, um 1200 errichtet, war ebenso schön wie schadensträchtig. 1424-1426 mussten mit einem neuen Dach, dem „hoche werck“, chronische Bauschäden beseitigt werden. Das hierbei entstandene, sehenswerte gotische Tragwerk besteht aus einem Sparrendach mit Kehlgebälk und stehendem Stuhl. Aufwendige Holzverbindungen zeigen in beeindruckender Weise die Zimmermannskunst des Mittelalters. In den Dachstuhl gelangt man über eine steile Turmtreppe, zum Dachreiter und den steinernen Gewölbe aus dem 12. Jahrhundert

Freitag, 24.07.2020 20 Uhr

Abgesagt: Abendführung mit Orgelkonzert

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Dorothea Wolf

Beschreibung

Am Abend bietet das Kloster Bronnbach ein besonders stimmungsvolles Ambiente. Es scheint noch mehr Ruhe in die Gebäude der alten Abtei einzukehren und dem Besucher erschließt sich ganz besonders die Beschaulichkeit und Zurückgezogenheit der hier früher lebenden Zisterzienser. Bei der Abendführung durch die Klosteranlage lernen die Besucher diese besondere Stimmung kennen. Im Anschluss an die Führung wird ein 15-minütiges Orgelkonzert auf der historischen Schlimbachorgel in der Klosterkirche angeboten.

Freitag, 31.07.2020 18 Uhr

Abgesagt: Gartenführung im Kloster Bronnbach

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Annemarie Heusslein

Beschreibung

Die Führung vermittelt Wissenswertes über die Besonderheiten und die Konzepte der Bronnbacher Gärten.

Die Themen Garten, Landwirtschaft und Weinanbau spielen in Bronnbach seit jeher eine wichtige Rolle. Nach drei Jahren Sanierungsarbeiten erblüht der Abteigarten wieder durch die Neubepflanzungen mit Grün- und Blühpflanzen. Buchshecken, Rasenflächen, alte Rosensorten sowie ein Bereich mit historischen Nutzpflanzen prägen nun die Parterregestaltung. Der Kräutergarten vor der Orangerie wurde 2005 von Schwester Maria Regina mit Unterstützung des Rotary Clubs Wertheim angelegt. Der Garten beherbergt heimische Kräuter- und Nutzpflanzen.

Freitag, 14.08.2020 10 Uhr

Abgesagt: Kanutour auf der Tauber

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach und Burg Gamburg
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Die Tauber war Jahrhunderte Lebensader, Siedlungsgrenze, Transportweg und auch Pilgerstraße. Der Name Tauber wird auf das keltische Wort Dubron zurückgeführt, was so viel bedeutet wie schnell dahineilendes Wasser. Von der Quelle bei Rot a. See windet sie sich 130 km  bis zur Mündung in den Main bei Wertheim. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, die Tauber mit dem Kanu zu erkunden.

Die Teilnehmer erleben eine historische Zeitreise durch die ehemalige Zisterzienserabtei Bronnbach und die aus der Stauferzeit stammende Gamburg mit ihren einzigartigen Wandmalereien. Sier erfahren bei der idyllischen Flussfahrt von der Burg zur Abtei, vorbei an der Eulschirbenmühle, dem Amorbach bis zum Mühlkanal des Klosters, spannende Geschichten und Sagen über das Schaffen und Leben der Menschen zur Zeit der Mönche und Ritter.

Freitag, 14.08.2020 17 bis 18.30 Uhr

Kräuterbüschel und ihre Bedeutung

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Führung mit Daniela Schweitzer, Marienverein Würzburg, und Annemarie Heußlein

Beschreibung

Am 15. August ist das Hochfest Mariä Himmelfahrt. Wie viele Zisterzienserklöster, ist auch die Klosterkirche in Bronnbach der Gottesmutter geweiht. Traditionell werden zu Mariä Himmelfahrt Kräuter gesammelt und geweiht, die, in großen Sträußen gebunden und im Herrgottswinkel aufbewahrt, das Jahr über für Schutz und Segen des Hauses und der Familie sorgen sollen.  

Daniela Schweitzer, die sich in Kräuterheilkunde im Naturschutzgebiet Vogelsberg ein Jahr weitergebildet hat, beginnt den Abend mit einer ausführlichen Führung vor der Orangerie, im Kräutergarten. Dabei wird der medizinische Nutzen und die Art der Verwendung der Kräuter für den Menschen und sein Umfeld vorgestellt. Im Anschluss wird auf die Hintergründe und Vielfältigkeit bei der Zusammenstellung des Kräuterbüschels eingegangen, untermauert mit kleinen Berichten aus der Geschichte heraus, welche heilbringende und unheilabwendende Wirkung die speziellen Pflanzen auf Haus und Hof hatten. Danach werden die Kräuterbüschel, gerne auch individuell für den Nutzen der Teilnehmer, gebunden. Die Zahl der Kräuter, die verwendet werden, folgt einer genau festgelegten Zahlensymbolik. Mindestens sieben Kräuter, analog zu den sieben Schöpfungstagen, müssen es sein.

Samstag, 22.08.2020 20 Uhr

Fledermäuse in Bronnbach

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Uwe Scheurich

Beschreibung

Das Kloster Bronnbach beherbergt seit Jahren eine Wochenstube mit unserer größten heimischen Fledermaus, dem „Großen Mausohr“. Bei dieser Führung möchte Uwe Scheurich über die Faszinierende Lebensweise dieser Tiere berichten und auch die vielen Vorurteile von Fledermäusen berichtigen. Mit Hilfe eines Batcordes können die Rufe der Fledermäuse für uns Menschen hörbar gemacht werden. Diese einzigartigen Tiere leben seit 50 Millionen Jahre auf der Erde und sind durch die Veränderungen in Ihrem Lebensraum, dem Rückgang der Insekten, stark bedroht und stehen alle auf der Roten Liste. Sie haben eine sehr wichtige Funktion im Ökokreislauf und für Menschen bringen sie nur Vorteile.

Freitag, 28.08.2020 18 Uhr

Bach im Bach - Konzert und Führung

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner und Florian Meierott, Violine

Beschreibung

Die Teilnehmer entdecken bei einem Rundgang durch die ehemalige Klostergemarkung eine Kulturlandschaft, deren Entstehung mit der Ansiedelung der Zisterzienser im 12. Jahrhundert ihren Ausgang nahm. Heute noch weisen Feldfluren, Weinberge, Hofanlagen und Wasserläufe in der Umgebung auf das Schaffen der Mönche hin. Eine alte Brücke am Fischergraben, der ehemalige Klostergutshof (Schafhof), ein künstlicher Staudamm, der umgeleitete Klosterbach und der Mühlkanal im Tal sind beeindruckende Pionierleistungen der „Gärtner Gottes“, wie die Zisterzienser auch genannt wurden, die die Landschaft im Taubertal nachhaltig verändert haben.  

Das Außergewöhnliche an dieser Führung: Bei dem etwa 3 km langen Rundwanderweg durch die Landschaft um das Kloster „bespielt“ der Violinist Florian Meierott einzelne Plätze der Führung, z.B. an der Kapelle, dem Schafhof, einem markanten Baum im Wald, am Bach oder in der Wiese. Am Schafhof sind die Teilnehmer zu einem Glas Klosterwein eingeladen.

Freitag, 04.09.2020 18 Uhr

Grablegen im Kloster Bronnbach

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Kreuzgang
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

In einem Kloster bestattet zu werden galt im Mittelalter als erstrebenswertes Ziel. Die Mönchsgemeinschaft sicherte dauerhaft das Andenken an die Verstorbenen. Die Furcht um das „Vergessen werden“ führte zu frommen Stiftungen. Durch testamentarisch festgelegte Vermächtnisse (Seelgerät) an das Kloster, sorgte man zu Lebzeiten für das eigene Totengedenken (Memoria).

Nach den strengen Ordensstatuten sollten Bischöfe und Äbte im Kapitelsaal, hochangesehene Mönche im Kreuzgang und  Laienbrüder auf dem Klosterfriedhof bestattet werden. Der Orden erlaubte erst ab 1134 die Bestattung von Stiftern und deren Ehefrauen innerhalb der Klosterkirche. Die Grabstätten stellten, neben Stiftungen von Geld, Land,- und Ausstattungsstücken, wichtige Einnahmequellen für den Bronnbacher Konvent dar. Kirchenbegräbnisse, für Adelige aus dem Umfeld, wurden deshalb bereits im 12. Jahrhundert zugelassen.

Die über einhundert erhaltenen Grabsteine aus dem 13.- bis 18. Jahrhundert, in Kreuzgang und Klosterkirche, sind Ausdruck des intensiven Wunsches der Menschen, nicht dem Vergessen anheim zu fallen. In Verbindung mit der Kulturgeschichte der ehemaligen Zisterzienserabtei stellt Kurt Lindner den Teilnehmern die interessantesten Grabsteine und Grabdenkmäler im historischen Zusammenhang vor.

Samstag, 05.09.2020 9 Uhr

Rundwanderung "Die Wirtschaftshöfe des Klosters"

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Viele Adelige beschenkten das Kloster mit Grundbesitz und Herrschaftsrechten. So gelang es den Mönchen Wirtschaftshöfe zu errichten. Bronnbach besaß im Jahre 1245 bereits vierzehn Wirtschaftshöfe (lat. Grangien). Die effektive Produktionsweise der Zisterzienser sorgte bald für Überschüsse, die in den Städten verkauft wurden. Mit dem Niedergang der Eigenwirtschaft im 14. Jhd. bedingt durch den Rückgang der Laienbrüder (lat. Konversen), verpachtete man die Höfe an Bauern gegen Abgaben und Fronleistungen. Gleichzeitig erwarb das Kloster die Ortsherrschaft über Reicholzheim, Dörlesberg und Nassig. Zusammen mit den Hofgemarkungen entstand so ein Klosterterritorium um Bronnbach herum. Auch nach der Reformationszeit blieb ein Großteil dieser Besitzungen unter der Herrschaft des Klosters, bis zur Auflösung 1803, erhalten.

Die Teilnehmer der Rundwanderung hören von der wechselvollen Geschichte der Bronnbacher Höfe, von Dreifelderwirtschaft und Viehzucht, vom Arbeiten der Konversen und der Lohnarbeiter(lat. mercenarii). Sie erleben grandiose Ausblicke auf die ehemalige Klosterlandschaft. Der Weg führt über den Satzenberg zur Klosterhöhe und weiter zum Wagenbucher Hof. Nach einer kräftigen Brotzeit am dortigen Weiher führt der Dickbuckelweg zum Kloster hinab.  

Die Wanderung über die 15 Kilometer lange Strecke dauert etwa 5 bis 6 Stunden. Festes Schuhwerk und Regenschutz erforderlich!

Freitag, 11.09.2020 15 Uhr

Entdeckungsreise vom Kloster zur Wolfsgrube

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung für Kinder mit Uwe Scheurich

Beschreibung

Bei dieser Führung vermittelt Uwe Scheurich den Kindern die faszinierende Welt der Fledermäuse. Im Dachstuhl des Klosters befindet sich die Wochenstube einer der größten heimischen Fledermausarten, dem Großen Mausohr. Anhand von Bildmaterial und vielen Informationen berichtigt Scheurich die vielen Vorurteile über Fledermäuse. Dann geht es weiter zur „Wolfsgrube“ hinterm dem Kloster. Beim Laufen durch den Wald erfahren die Kinder Interessantes über Insekten, Vögel und Amphibien. Mit etwas Glück finden sie in der Wolfsgrube auch einen Feuersalamander. Von dort wandern die Teilnehmer noch weiter durch den Wald an die Tauber. Dort erfahren sie noch einiges über eine weitere Tierart, die sich dort seit einigen Jahren wieder angesiedelt hat: den Biber. Danach geht es wieder zurück zum Kloster.

Freitag, 11.09.2020 17 Uhr

Führung "Verschlossene Türen - vergessene Winkel - unbekanntes Bronnbach"

© Gerd Brander
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Annemarie Heußlein

Beschreibung

Das Kloster als Wirkungsstätte der Zisterzienser wird in Gästeführungen anschaulich erklärt, ebenso Bronnbach als Residenz eines Exilkönigs, von Fürsten und Herzögen. Aber was gibt es zu berichten über das Leben der wenigen Einwohner des Klosters und der umliegenden Grangien? Wie lebte man in einem ehemaligen Kloster-Komplex, der nach der strengen Regel des hl. Bernhard an einer Stelle gegründet lag, „die einsam, unwirtlich, abgelegen und wasserreich“ war?  Die Teilnehmer dieser Führung erleben einen Rückblick auf Alltägliches und Festliches in der Erinnerung an die Zeit der 50er und 60er Jahre von einer „Eingeborenen".

Sonntag, 13.09.2020

Tag des offenen Denkmals

Veranstalter
Stadt Wertheim i.Z.m. Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Beschreibung

Der Tag des offenen Denkmals steht dieses Jahr unter dem Thema "Chance Denkmal: Natürlich sanieren und Ressourchen schonen".

Das Programm wird noch erarbeitet.

Freitag, 18.09.2020 18 Uhr

Abgesagt: Dachstuhlführung im Kloster Bronnbach

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Dir Führung macht die Baukunst des Mittelalters aus außergewöhnlicher Sicht und Höhe erlebbar. Die Bronnbacher Kreuzgratgewölbe zeigen großartiges Bauhandwerk aus der Spätromanik. Bis dahin war über anderen Kirchenräumen entweder ein offener Dachstuhl zu bewundern oder es war eine, oft bemalte, Holzdecke eingezogen worden. Der romanische Dachstuhl in Bronnbach, um 1200 errichtet, war ebenso schön wie schadensträchtig. 1424-1426 mussten mit einem neuen Dach, dem „hoche werck“, chronische Bauschäden beseitigt werden. Das hierbei entstandene, sehenswerte gotische Tragwerk besteht aus einem Sparrendach mit Kehlgebälk und stehendem Stuhl. Aufwendige Holzverbindungen zeigen in beeindruckender Weise die Zimmermannskunst des Mittelalters. In den Dachstuhl gelangt man über eine steile Turmtreppe, zum Dachreiter und den steinernen Gewölbe aus dem 12. Jahrhundert

Freitag, 25.09.2020 19 Uhr

Abgesagt: Abendführung mit Orgelkonzert

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Dorothea Wolf

Beschreibung

Am Abend bietet das Kloster Bronnbach ein besonders stimmungsvolles Ambiente. Es scheint noch mehr Ruhe in die Gebäude der alten Abtei einzukehren und dem Besucher erschließt sich ganz besonders die Beschaulichkeit und Zurückgezogenheit der hier früher lebenden Zisterzienser. Bei der Abendführung durch die Klosteranlage lernen die Besucher diese besondere Stimmung kennen. Im Anschluss an die Führung wird ein 15-minütiges Orgelkonzert auf der historischen Schlimbachorgel in der Klosterkirche angeboten.

Dienstag, 29.09.2020 16 bis 18 Uhr

Führung "So wohnten die Fürsten"

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Sonderführung mit S.D. Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg

Beschreibung

Die Fürstenfamilie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war von 1803 bis 1986 im Besitz des Klosters Bronnbach. Um 1855 wurde Bronnbach sogar (wieder) Residenz. Der aus Portugal vertriebene König Don Miguel de Braganza, der eine Rosenbergische Fürstentochter geehelicht hatte, fand mit seiner Familie hier bei seinen Schwiegereltern Zuflucht. Mitglieder der Fürstenfamilie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg bewohnten Teile der Klosteranlage bis zum Verkauf des Areals im Jahr 1986. Diese fast 200 Jahre währende Zeit hat nach der ursprünglichen Gründung als Zisterzienserkloster die Klosteranlage vor allem in den Wohnräumen wesentlich geprägt.  

S.D. Fürst Alois Konstantin (*1941) zu Wertheim-Löwenstein-Rosenberg wuchs im Kloster Bronnbach auf und verbrachte mit seiner Familie viele Jahre in den ehemaligen Räumen des Klosters. Zwar sind von der früheren Einrichtung keine Teile der Inneneinrichtung mehr erhalten, aber anhand älterer Fotografien und vor allem der eigenen Erfahrung wird der Fürst durch die Räume führen und die Erläuterungen über die fürstliche Zeit mit zahlreichen Anekdoten würzen, die uns in diese Ära der Bronnbacher Klostergeschichte zurückführen wird.

Freitag, 02.10.2020 18 Uhr

Ora et labora - vom Beten und Arbeiten der Klosterbrüder

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Benedikt von Nursia fordert von seinen Mönchen, neben der geistlichen Lektüre (et lege) die "notwendigen Arbeiten" (RB 48,3) im Kloster auszuüben. Zisterzienserklöster waren immer Orte des Handwerks und zeichnen sich auch heute noch dadurch aus.  Die Brüder glaubten der Weg zu Gott führt nur über das Gebet und harte Arbeit. Sie wollten sich durch ihre eigenen Hände Arbeit ernähren, vor allem durch Ackerbau und Viehzucht. Handarbeit wurde als Teil der Askese gerechtfertigt. Für die meist adeligen Chormönche musste die Arbeit eine besondere Herausforderung gewesen sein. Arbeiten auf dem Feld oder im Baubetrieb, im Garten, in der Küche oder in der Schreibstube gehörten zum Klosteralltag. Das „Ora et labora“ bedeutete neben einem gottgeweihten Leben auch die Verpflichtung zum praktischen Handeln.  

Die Teilnehmer machen einen Rundgang durch Kreuzgang, Kirche, Dachstuhl, den Klosterhof und Abteigarten. Zu bestaunen gibt es die Baukunst der Mönche in der spätromanischen Klosterkirche, im Kreuzgang, sowie im gotischen Dachstuhl mit seinen aufwendigen Holzverbindungen. Die Führung vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben der Mönche und Laienbrüder im eigenen Klosterhof, mit Mühle und Viehstallungen. Der Abteigarten warfür die Mönche Ort der Muse und der Erbauung.

Freitag, 16.10.2020 15 Uhr

Streifzug durch die jüngere Geschichte von Bronnbach

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Sonderführung mit Landrat a.D. Georg Denzer

Beschreibung

Der ehemalige Landrat des Main-Tauber-Kreises, Georg Denzer, wird bei dieser Führung besonders auf die Anfänge des Klostererwerbs eingehen und die Pionierzeit in den 90er Jahren mit einigen Anekdoten würzen, sowie die Chancen, aber auch manche Schwierigkeiten der Entwicklung aus seiner durchaus persönlichen Sicht erläutern. Diese Führung mit Georg Denzer als „Originalquelle“ ist stets hochinteressant und von großer Beliebtheit.

Freitag, 06.11.2020 18 Uhr

Ora et labora - vom Beten und Arbeiten der Klosterbrüder

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Benedikt von Nursia fordert von seinen Mönchen, neben der geistlichen Lektüre (et lege) die "notwendigen Arbeiten" (RB 48,3) im Kloster auszuüben. Zisterzienserklöster waren immer Orte des Handwerks und zeichnen sich auch heute noch dadurch aus.  Die Brüder glaubten der Weg zu Gott führt nur über das Gebet und harte Arbeit. Sie wollten sich durch ihre eigenen Hände Arbeit ernähren, vor allem durch Ackerbau und Viehzucht. Handarbeit wurde als Teil der Askese gerechtfertigt. Für die meist adeligen Chormönche musste die Arbeit eine besondere Herausforderung gewesen sein. Arbeiten auf dem Feld oder im Baubetrieb, im Garten, in der Küche oder in der Schreibstube gehörten zum Klosteralltag. Das „Ora et labora“ bedeutete neben einem gottgeweihten Leben auch die Verpflichtung zum praktischen Handeln.  

Die Teilnehmer machen einen Rundgang durch Kreuzgang, Kirche, Dachstuhl, den Klosterhof und Abteigarten. Zu bestaunen gibt es die Baukunst der Mönche in der spätromanischen Klosterkirche, im Kreuzgang, sowie im gotischen Dachstuhl mit seinen aufwendigen Holzverbindungen. Die Führung vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben der Mönche und Laienbrüder im eigenen Klosterhof, mit Mühle und Viehstallungen. Der Abteigarten warfür die Mönche Ort der Muse und der Erbauung.

Freitag, 20.11.2020 18 Uhr

Abgesagt: Dachstuhlführung im Kloster Bronnbach

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Dir Führung macht die Baukunst des Mittelalters aus außergewöhnlicher Sicht und Höhe erlebbar. Die Bronnbacher Kreuzgratgewölbe zeigen großartiges Bauhandwerk aus der Spätromanik. Bis dahin war über anderen Kirchenräumen entweder ein offener Dachstuhl zu bewundern oder es war eine, oft bemalte, Holzdecke eingezogen worden. Der romanische Dachstuhl in Bronnbach, um 1200 errichtet, war ebenso schön wie schadensträchtig. 1424-1426 mussten mit einem neuen Dach, dem „hoche werck“, chronische Bauschäden beseitigt werden. Das hierbei entstandene, sehenswerte gotische Tragwerk besteht aus einem Sparrendach mit Kehlgebälk und stehendem Stuhl. Aufwendige Holzverbindungen zeigen in beeindruckender Weise die Zimmermannskunst des Mittelalters. In den Dachstuhl gelangt man über eine steile Turmtreppe, zum Dachreiter und den steinernen Gewölbe aus dem 12. Jahrhundert

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Telefon 09342 / 301-103
Telefax 09342 / 301-505
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