Startseite » Aktuelles » Veranstaltungen

Veranstaltungen

.September Oktober November Dezember Januar Februar März April Mai Juni Juli August

Dienstag, 07.04.2020 - Montag, 30.11.2020

Verschoben: Ausstellung zur Bronnbacher Brauereigeschichte

Veranstalter
Archivverbund Main-Tauber
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Archivverbund Main-Tauber
Kurzbeschreibung

300 Jahre Brauerei Bronnbach – Historische Tatsache oder zeitgenössisches Marketing?
Kabinettausstellung im Archivverbund Main-Tauber

Beschreibung

Bitte beachten: Die Ausstellung wird voraussichtlich ab Ende Oktober gezeigt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

 

Die 1974 aufgelöste Fürstliche Schlossbrauerei Bronnbach, seit der Säkularisation ein Unternehmen im Besitz des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, führte ihre Anfänge auf die ursprünglich nur für den klösterlichen Eigenbedarf produzierende Klosterbrauerei des Zisterzienserordens zurück. Erst der aus der Bierstadt Bamberg stammende Heinrich Göbhardt, seit 1783 Abt und wohl mehr ein Liebhaber des Gerstensafts als des an Main und Tauber produzierten Weins, baute die Brauerei aus. Er ließ 1793 aus seiner Heimatstadt einen Braumeister und auch die entsprechende technische Ausstattung für einen modernen Brauereibetrieb kommen.

Für die seit dem 19. Jahrhundert expandierende gewerbliche Bierproduktion wurde mit dem Traditionshinweis „gegründet um 1670“ und ab 1971 mit „Bronnbacher Bier - Seit 1670“ Werbung gemacht. Die Ausstellung macht sich auf die Suche nach den Quellen zur Bronnbacher Brauereigeschichte.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 8.30 bis 16.30 Uhr

 

Donnerstag, 30.07.2020 - Sonntag, 11.10.2020

Abgesagt: Ausstellung: Verwahrlost und gefährdet?

© Landesarchiv BW
Veranstalter
Archivverbund Main-Tauber in Kooperation mit dem Landesarchiv Baden-Württemberg
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Archivverbund Main-Tauber
Kurzbeschreibung

Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975
Wanderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg und des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg sowie des Kommualverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

Beschreibung

Einmal Heimkind – immer Heimkind? Diese Frage stellen sich Schätzungen zufolge bundesweit etwa 800.000 Menschen, die in den 50er, 60er und 70er Jahren in Heimen aufgewachsen sind.

In Baden-Württemberg existierten zwischen 1949 und 1975 über 600 Säuglings-, Kinder- und Jugendheime. Neben Institutionen in staatlicher, kommunaler und kirchlicher Trägerschaft zählen hierzu auch zahlreiche private Klein- und Kleinstheime.

Die Ausstellung bietet einen Einblick, wie der Alltag in vielen Kinderheimen aussah – vielseitiges Bildmaterial und Dokumente wie Speisepläne, Aktenauszüge und Briefe geben Aufschluss darüber. Zeitzeugenberichte bereichern die Darstellung um die Perspektive der Betroffenen und vermitteln dem Besucher eine Vorstellung von den Gefühlswelten der ehemaligen Heimkinder. Die psychische und körperliche Gewalt, die vielfach an der Tagesordnung stand, wird ebenso thematisiert wie die oft nur kurzen Momente des Glücks.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 8.30 bis 16.30 Uhr, Sonntag 13 bis 16 Uhr

Finissage: Sonntag 11. Oktober

Freitag, 25.09.2020 19 Uhr

Abendführung mit Orgelkonzert

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Dorothea Wolf

Beschreibung

Am Abend bietet das Kloster Bronnbach ein besonders stimmungsvolles Ambiente. Es scheint noch mehr Ruhe in die Gebäude der alten Abtei einzukehren und dem Besucher erschließt sich ganz besonders die Beschaulichkeit und Zurückgezogenheit der hier früher lebenden Zisterzienser. Bei der Abendführung durch die Klosteranlage lernen die Besucher diese besondere Stimmung kennen. Im Anschluss an die Führung wird ein 15-minütiges Orgelkonzert auf der historischen Schlimbachorgel in der Klosterkirche angeboten.

Freitag, 25.09.2020 19.30 Uhr

Abgesagt: Vortrag "Kloster Bronnbach im Zeichen kirchlicher Feste"

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach i.V.m. den Missionaren der Heiligen Familie
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Prälatensaal
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Bildervortrag von Torsten Englert

Beschreibung

Nach über 650 Jahren des Wirkens des Zisterzienser-Ordens übernahm im Jahre 1803 das Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg Kloster Bronnbach. Im Jahr 1986 wurde die Klosteranlage vom Main-Tauber-Kreis erworben. Seither hat sich Kloster Bronnbach zu einem geistlich-wissenschaftlich-kulturellen Zentrum entwickelt.  

Das geistliche Zentrum von Kloster Bronnbach bilden die »Missionare von der Heiligen Familie«, die seit dem Jahr 2000 im Kloster und den benachbarten Gemeinden tätig sind. Die »Missionare von der Heiligen Familie« sind eine Gemeinschaft von Ordensbrüdern und Ordenspriestern. Der lateinische Name lautet »Missonarii a Sacra Familia«, abgekürzt: MSF.  

Die Kirchenfeste gehören seither zu den geistlichen Höhepunkten im Jahreskreis von Kloster Bronnbach. Zu einem Besucheranziehungspunkt wurde das Fest von Mariä Himmelfahrt, dem Kirchenpatrozinium, am 15. August, wo sowohl morgens als auch abends ein Festgottesdienst stattfindet.   Aber auch zu Zeiten des Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg fanden besondere Feste, wie beispielsweise Hochzeiten in Kloster Bonnbach statt. Der Bildervortrag zeigt Kloster Bronnbach im Zeichen kirchlicher Feste - einst und heute und geht auf die Bedeutung und den Ursprung der kirchlichen Feste ein.

Sonntag, 27.09.2020 13 Uhr

Bikergottesdienst in Kloster Bronnbach

Veranstalter
Diakon Reiner Thoma
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Klosterkirche
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Beschreibung

Alle Gäste, mit und ohne Motorrad sind willkommen. Die Band "eight4fun" begleitet den Gottesdienst mit Rock, Pop und Classics. Der Gottesdienst findet im Freien, mit Maske und 1,5 Meter Bike-Abstand statt.

Dienstag, 29.09.2020 16 bis 18 Uhr

Führung "So wohnten die Fürsten"

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Sonderführung mit S.D. Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg

Beschreibung

Die Fürstenfamilie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war von 1803 bis 1986 im Besitz des Klosters Bronnbach. Um 1855 wurde Bronnbach sogar (wieder) Residenz. Der aus Portugal vertriebene König Don Miguel de Braganza, der eine Rosenbergische Fürstentochter geehelicht hatte, fand mit seiner Familie hier bei seinen Schwiegereltern Zuflucht. Mitglieder der Fürstenfamilie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg bewohnten Teile der Klosteranlage bis zum Verkauf des Areals im Jahr 1986. Diese fast 200 Jahre währende Zeit hat nach der ursprünglichen Gründung als Zisterzienserkloster die Klosteranlage vor allem in den Wohnräumen wesentlich geprägt.  

S.D. Fürst Alois Konstantin (*1941) zu Wertheim-Löwenstein-Rosenberg wuchs im Kloster Bronnbach auf und verbrachte mit seiner Familie viele Jahre in den ehemaligen Räumen des Klosters. Zwar sind von der früheren Einrichtung keine Teile der Inneneinrichtung mehr erhalten, aber anhand älterer Fotografien und vor allem der eigenen Erfahrung wird der Fürst durch die Räume führen und die Erläuterungen über die fürstliche Zeit mit zahlreichen Anekdoten würzen, die uns in diese Ära der Bronnbacher Klostergeschichte zurückführen wird.

Freitag, 02.10.2020 18 Uhr

Ora et labora - vom Beten und Arbeiten der Klosterbrüder

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Benedikt von Nursia fordert von seinen Mönchen, neben der geistlichen Lektüre (et lege) die "notwendigen Arbeiten" (RB 48,3) im Kloster auszuüben. Zisterzienserklöster waren immer Orte des Handwerks und zeichnen sich auch heute noch dadurch aus.  Die Brüder glaubten der Weg zu Gott führt nur über das Gebet und harte Arbeit. Sie wollten sich durch ihre eigenen Hände Arbeit ernähren, vor allem durch Ackerbau und Viehzucht. Handarbeit wurde als Teil der Askese gerechtfertigt. Für die meist adeligen Chormönche musste die Arbeit eine besondere Herausforderung gewesen sein. Arbeiten auf dem Feld oder im Baubetrieb, im Garten, in der Küche oder in der Schreibstube gehörten zum Klosteralltag. Das „Ora et labora“ bedeutete neben einem gottgeweihten Leben auch die Verpflichtung zum praktischen Handeln.  

Die Teilnehmer machen einen Rundgang durch Kreuzgang, Kirche, Dachstuhl, den Klosterhof und Abteigarten. Zu bestaunen gibt es die Baukunst der Mönche in der spätromanischen Klosterkirche, im Kreuzgang, sowie im gotischen Dachstuhl mit seinen aufwendigen Holzverbindungen. Die Führung vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben der Mönche und Laienbrüder im eigenen Klosterhof, mit Mühle und Viehstallungen. Der Abteigarten warfür die Mönche Ort der Muse und der Erbauung.

Freitag, 09.10.2020 ab 14 Uhr

Bronnbacher Quittentag

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Veranstaltungen, Verkostungen und Führungen rund um die Quitte mit Marius Wittur, Fränkisches Rekultivierungsprojekt „Alte Quittensorten“

Beschreibung

Der Quittenanbau geht auf eine lange Tradition zurück. Bereits seit mehr als 6000 Jahren wird den Rosengewächsen zugehörige Frucht kultiviert. Schon die Babylonier schätzten die Frucht, in der mehr Vitamin C und Mineralstoffe stecken als in einem Apfel. So verwundert es nicht, dass die Quittenkultivierung und Nutzung im klösterlichen Umfeld von besonderer Bedeutung war.  
Die Frucht wird trotz ihrer guten Nutzungsmöglichkeit heute nicht mehr allzu oft angebaut. Im deutschsprachigen Raum macht sie daher nur noch 0,5 % aller Obstbäume aus.  Die Bewahrung alter Sorten ist deswegen von besonderer Bedeutung. Der Quittenpfad in Bronnbach wurde 2019 eröffnet und steht in der Tradition der klösterlichen Nutzung der Quitte. Inzwischen umfasst er mehr als 40 Sorten und 60 Bäume. Der Pfad bildet damit ein lebendiges Archiv der historischen Vielfalt und Nutzung dieser einzigartigen Pflanze.  

Marius Wittur ist Leiter der Firma Mustea im unterfränkischen Astheim und leitet das „Fränkisches Rekultivierungsprojekt alte Quittensorten“. Der dort betriebene Quittenlehrpfad mit angeschlossener Baumschule besitzt mit über 100 Sorten die wahrscheinlich größte Sammlung an Quittensorten in Deutschland. Von dort stammen auch viele der Bronnbacher Quittenbäume.

Sonntag, 11.10.2020 11.30 bis 18 Uhr

Erlebnistag im Kloster

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach i.Z.m. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Aktionstag für Kinder und Familien

Beschreibung

Dreizehn mittelalterliche und barocke Klöster der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg sowie das Kloster Bronnbach als Partner bieten einen Tag lang ein vielfältiges Programm für Groß und Klein an – erlebnisorientiert und überwiegend an Familien gerichtet. Beim Erlebnistag im Kloster lernen die Besucher die Welt der Mönche und Klosterschüler kennen und entdecken das ein oder andere Geheimnis.  

Das Programm u.a. mit Führungen, Vorträgen und kindgerechten Aktionen steht ab Mitte September auf der Internetseite. Klosteranlage und Vinothek sind ganztags geöffnet. Der Archivverbund Main-Tauber öffnet an diesem Tag seine Tore für Besichtigungen und einen Blick hinter die Kulissen für Groß und Klein.

Mittwoch, 14.10.2020 18 bis 21 Uhr

Workshop zur Familienforschung 1: Ahnenforschung für Einsteiger

Veranstalter
Archivverbund Main-Tauber, VHS Wertheim, Historischer Verein Wertheim
Beschreibung

Bitte beachten: Der Workshop wird als Online-Seminar veranstaltet.

Eltern und Großeltern kennt man in der Regel. Doch wie sieht es mit den Urgroßeltern, deren Eltern und den vorangegangenen Generationen aus? Auch über Geschwister der Großeltern und Urgroßeltern ist häufig nicht viel bekannt. Das lässt sich ändern, indem man auf die Suche nach Zeugnissen der Vorfahren geht. Wann hatten sie Geburtstag, wann heirateten sie wen und wie viele Kinder hatten sie?

All das und noch Vieles mehr können die Teilnehmer mithilfe archivischer Quellen herausfinden. Für einen Einstieg in die Recherche ebnet dieser Abendworkshop den Weg.  Dabei wird unter anderem geklärt, wo Ahnenforschung beginnen kann, wie man Informationen zusammenträgt, wo man diese findet und – last but not least – wie man diese sinnvoll ordnet.

Auch wenn die vermittelten Informationen allgemeine Gültigkeit besitzen, liegt ein Schwerpunkt auf Recherchen für Forschungen in Baden–Württemberg und insbesondere im Main–Tauber–Kreis. Originalquellen hierzu finden sich auch im Archivverbund Main–Tauber. Diese können vor Ort eingesehen und ausgewertet werden.

Der praktischen Umsetzung der hier gelernten Grundlagen dient der Nachmittagsworkshop „Ahnentafel, Stammbaum & Co.“ am 23. Oktober 2020. Er bietet Gelegenheit, die Erforschung der eigenen Familie unter fachkundiger Anleitung zu beginnen oder weiter voran zu treiben. Beide Workshops können jedoch unabhängig voneinander besucht werden.

Leitung: Anna Berger, Stadtarchivarin von Wertheim

Freitag, 16.10.2020 15 Uhr

Streifzug durch die jüngere Geschichte von Bronnbach

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Sonderführung mit Landrat a.D. Georg Denzer

Beschreibung

Der ehemalige Landrat des Main-Tauber-Kreises, Georg Denzer, wird bei dieser Führung besonders auf die Anfänge des Klostererwerbs eingehen und die Pionierzeit in den 90er Jahren mit einigen Anekdoten würzen, sowie die Chancen, aber auch manche Schwierigkeiten der Entwicklung aus seiner durchaus persönlichen Sicht erläutern. Diese Führung mit Georg Denzer als „Originalquelle“ ist stets hochinteressant und von großer Beliebtheit.

Dienstag, 20.10.2020 19.30 Uhr

Verschoben: Vortrag: Philipp Reiter, ein Wertheimer Zeitzeuge der Badischen Revolution 1848/49

Veranstalter
Archivverbund Main-Tauber, VHS Wertheim, Historischer Verein Wertheim
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Vortragssaal des Archivverbunds Main-Tauber
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Vortrag von Dieter Zeh, Grenzach-Wyhlen, in der Reihe "Neue Forschungen"

Beschreibung

Bitte beachten: Der Vortrag wird auf 2021 verschobeb. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Philipp Reiter beteiligte sich 1848 am gescheiterten Aufstand Friedrich Heckers und suchte dann Zuflucht im schweizerischen Aarau. 1849 war er in der Revolutionsarmee als Kriegskommissar eingesetzt. In der Festung Rastatt hatte er die bedeutende Funktion eines Proviantmeisters inne. Nach der Kapitulation war er wie viele seiner Leidensgenossen in den Kasematten der Festung eingekerkert. Er wurde schließlich zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Ein Gnadenerlass ermöglichte ihm die Auswanderung nach Nordamerika.

Auskunft über diese Ereignisse geben über 80 Briefe, die der Referent Dieter Zeh eher zufällig in der Universitätsbibliothek Basel entdeckte. Dort erforschte er den Nachlass des aus Wertheim stammenden Musikers und Komponisten Ernst Reiter, dem älteren Bruder Philipp Reiters, an den ein Teil der Briefe gerichtet ist. Diese bisher unveröffentlichten und nicht ausgewerteten Briefe zeichnen – zusammen mit den Gerichtsakten im Generallandesarchiv Karlsruhe – das facettenreiche Portrait einer bisher wenig beachteten Persönlichkeit der Badischen Revolution.

Dieter Zeh, geboren 1942 in Wertheim, wohnt im südbadischen Grenzach-Wyhlen. Nach Abitur und Studium war er als Schul- und Kirchenmusiker tätig. Schwerpunkt seiner musikwissenschaftlichen Tätigkeit ist die Wiederentdeckung und Publizierung zu Unrecht vergessener Werke. Ganz besonders widmet er sich Komponisten, die in Wertheim tätig waren oder von dort stammten. Bei diesen Arbeiten stieß er über Ernst Reiter auf dessen Bruder Philipp.

Freitag, 23.10.2020 13 bis 16.30 Uhr

Verschoben: Workshop zur Familienforschung 2: Ahnentafel, Stammbaum & Co.

Veranstalter
Archivverbund Main-Tauber, VHS Wertheim, Historischer Verein Wertheim
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Lesesaal Archivverbund Main-Tauber
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Beschreibung

Bitte beachten: Der Worshop wird auf 2021 verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Wer bereits an einer Ahnentafel arbeitet oder damit beginnen möchte, erhält hier Unterstützung. Der Archivverbund bietet an: "Recherchieren Sie in den Archivalien unseres Hauses nach Ihren Vorfahren, werten Sie diese für Ihre eigenen Forschungen aus und fragen Sie bei Bedarf bei uns nach Rat und Hilfe. Gerne geben wir unsere Erfahrung und unser Wissen an Sie weiter."

Neben Unterlagen der Gemeinden Wertheim, Külsheim, Freudenberg, Werbach und Assamstadt mit ihren heutigen Ortsteilen finden Interessorte verschiedenste Unterlagen aus der Zuständigkeit des Main–Tauber–Kreises. Die Unterlagen der Abteilung Staatsarchiv Wertheim enthalten Informationen aus und zu Orten der ehemaligen Grafschaft Wertheim, die sich links und rechts des Mains erstreckte.

Als zusätzlichen Service ermöglich das Archiv im Rahmen dieser Veranstaltung kostenlosen Zugang zum ansonsten kostenpflichtigen Kirchenbuchportal Archion, in dem mehrerer Millionen Digitalisate evangelischer Kirchenbücher zu finden sind. Dieser Zugang wird freundlicherweise vom Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Landeskirche Stuttgart zur Verfügung gestellt.

Das Rüstzeug für diesen Nachmittag erhalten die Teilnehmer – sofern noch nicht vorhanden – im unserm Grundlagen-Workshop „Ahnenforschung für Einsteiger – wie Sie Ihre Vorfahren kennenlernen“ am Mittwochabend, 14. Oktober. Dieser Praxisnachmittag „Ahnentafel, Stammbaum & Co.“ kann aber auch unabhängig davon besucht werden.

Leitung: Anna Berger, Stadtarchivarin von Wertheim

Samstag, 24.10.2020 ab 19 Uhr

Abgesagt: Bronnbacher Klosternacht

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach i.V.m. den Missionaren der Heiligen Familie
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Beschreibung

Am letzten Samstag im Oktober lädt die Bronnbacher Klosteranlage zur Klosternacht ein. In den Räumen im Hauptbau der Klosteranlage erwartet die Besucher ein buntes und abwechslungsreiches Kunst-, Kultur- und Konzertprogramm. Aus der Ferne lässt sich diese Buntheit an der farbig illuminierten Klosterfassade bereits erkennen.

 Um 19 Uhr beginnt die Klosternacht mit der Messe der Bronnbacher Patres in der Kirche. Anschließend werden 30- bis 45-minütige Programmpunkte angeboten, die zeitlich versetzt beginnen: Jazz, Klassik, Kabarett, A-capella-Gesang, Meditation, Gregorianik, Zaubershows, Sonderführungen, Lesungen, Orgelkonzerte, Tanz, Weinverkostungen, Rotweinlounge, regionale Spezialitäten und vieles mehr. Da die Programmpunkte am Abend wiederholt werden, kann sich jeder Besucher ganz entspannt sein individuelles Programm zusammenstellen und sich zwischendurch bei einer Pause in der Orangerie oder der Vinothek stärken. Das Angebot eines Nachtgebetes, die Komplet mit gregorianischen Gesängen in der Kirche, beendet das Programm der Bronnbacher Klosternacht.

Sonntag, 25.10.2020 10.30 Uhr

Hubertusmesse

Veranstalter
Missionare von der Heiligen Familie
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Klosterkirche
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Beschreibung

Zur traditionellen „Hubertusmesse“ in der Bronnbacher Klosterkirche laden die Patres der Missionare von der Heiligen Familie ein. In der Hubertusmesse wird dem Heiligen Hubertus gedacht, der als Pfalzgraf von Burgund der Legende nach auf der Jagd nach einem Hirsch an einem Karfreitag ein leuchtendes Kreuz in dessen Geweih erblickte und von da an sein Leben in den Dienst der Armen und der Natur als Gottes Schöpfung stellte.  

Den stets sehr stimmungsvollen Gottesdienst umrahmen wieder die Jagdhornbläser aus Wertheim. Im Anschluss laden die Bronnbacher Patres zur gemeinsamen Begegnung ein.

Freitag, 06.11.2020 18 Uhr

Ora et labora - vom Beten und Arbeiten der Klosterbrüder

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Benedikt von Nursia fordert von seinen Mönchen, neben der geistlichen Lektüre (et lege) die "notwendigen Arbeiten" (RB 48,3) im Kloster auszuüben. Zisterzienserklöster waren immer Orte des Handwerks und zeichnen sich auch heute noch dadurch aus.  Die Brüder glaubten der Weg zu Gott führt nur über das Gebet und harte Arbeit. Sie wollten sich durch ihre eigenen Hände Arbeit ernähren, vor allem durch Ackerbau und Viehzucht. Handarbeit wurde als Teil der Askese gerechtfertigt. Für die meist adeligen Chormönche musste die Arbeit eine besondere Herausforderung gewesen sein. Arbeiten auf dem Feld oder im Baubetrieb, im Garten, in der Küche oder in der Schreibstube gehörten zum Klosteralltag. Das „Ora et labora“ bedeutete neben einem gottgeweihten Leben auch die Verpflichtung zum praktischen Handeln.  

Die Teilnehmer machen einen Rundgang durch Kreuzgang, Kirche, Dachstuhl, den Klosterhof und Abteigarten. Zu bestaunen gibt es die Baukunst der Mönche in der spätromanischen Klosterkirche, im Kreuzgang, sowie im gotischen Dachstuhl mit seinen aufwendigen Holzverbindungen. Die Führung vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben der Mönche und Laienbrüder im eigenen Klosterhof, mit Mühle und Viehstallungen. Der Abteigarten warfür die Mönche Ort der Muse und der Erbauung.

Samstag, 07.11.2020 19.30 Uhr

Verschoben: Benefizkonzert von KIWANIS

Veranstalter
Kiwanis-Club Tauberbischofsheim
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Bernhardsaal
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Beschreibung

Bitte beachten: Das Konzert wird auf 2021 verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

In seiner herbstlichen Konzertreihe hatte KIWANIS wiederholt Künstler des New Orleans Jazz verpflichtet. Diese Tradition wird 2020 mit South West Oldtime All Stars, einem Leckerbissen dieses Genres, fortgesetzt. 

Die Hot Five und Hot Seven Aufnahmen von Louis Armstrong wurden in verschiedenen Besetzungen zwischen 1925 und 1928 aufgenommen und waren reine Studioproduktionen, Satchmo ging nie mit dieser Formation auf Tour. Die South West Oldtime All Stars haben sich dieser Klassiker (West End Blues, King of the Zulus, Cornet Chop Suey, Struttin' with some barbecue, Mahagony Hall Stomp u.v.m.) angenommen und hauchen ihnen neues Leben ein, musikalisch auf allerhöchstem Niveau. Das ist nicht nur für Freunde des New Orleans Jazz ein echter Ohrenschmaus.

Donnerstag, 19.11.2020 19.30 Uhr

Abgesagt: Vortrag "Tiepolo - Vasall der Weiblichkeit"

Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Kurzbeschreibung

Vortrag von Prof. Dr. Damian Dombrowski, Universität Würzburg

Beschreibung

Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) war das unbestritten größte Malergenie des 18. Jahrhunderts. Aus der Kunst seines Zeitalters ragt er auch wegen seiner einzigartigen Darstellung des weibliche Geschlechts hervor: Im Gegensatz zur sonstigen Rokoko-Malerei wirft Tiepolo keinen besitzergreifenden Blick auf die Frauen, die bei ihmauch nie zu Objekten werden, sondern betont ihre unangreifbare Souveränität. Der Vortrag konturiert dieses Phänomen, das einen zentralen Aspekt im Schaffen des Venezianers darstellt und in den Glutkern seiner künstlerischen Phantasie führt.

Freitag, 20.11.2020 18 Uhr

Dachstuhlführung im Kloster Bronnbach

© Kloster Bronnbach
Veranstalter
Kulturamt Kloster Bronnbach
Veranstaltungsort
Kloster Bronnbach, Treffpunkt Klosterladen
Bronnbach 9
97877 Wertheim
Kurzbeschreibung

Themenführung mit Kurt Lindner

Beschreibung

Dir Führung macht die Baukunst des Mittelalters aus außergewöhnlicher Sicht und Höhe erlebbar. Die Bronnbacher Kreuzgratgewölbe zeigen großartiges Bauhandwerk aus der Spätromanik. Bis dahin war über anderen Kirchenräumen entweder ein offener Dachstuhl zu bewundern oder es war eine, oft bemalte, Holzdecke eingezogen worden. Der romanische Dachstuhl in Bronnbach, um 1200 errichtet, war ebenso schön wie schadensträchtig. 1424-1426 mussten mit einem neuen Dach, dem „hoche werck“, chronische Bauschäden beseitigt werden. Das hierbei entstandene, sehenswerte gotische Tragwerk besteht aus einem Sparrendach mit Kehlgebälk und stehendem Stuhl. Aufwendige Holzverbindungen zeigen in beeindruckender Weise die Zimmermannskunst des Mittelalters. In den Dachstuhl gelangt man über eine steile Turmtreppe, zum Dachreiter und den steinernen Gewölbe aus dem 12. Jahrhundert

Ansprechpartner

Veranstaltungen
Stadtverwaltung Wertheim
Celia Fernández Sellés
Telefon 09342 / 301-410
Telefax 09342 / 301-505
E-Mail-Kontakt

Veranstaltungskalender
Angela Steffan
Telefon 09342 / 301-300
Telefax 09342 / 301-503
E-Mail-Kontakt