Im Rathaus bleibt trotz Einschränkungen nichts liegen

Informationen aus dem Corona-Lenkungsstab

Am Fenster zum Hof können sich Bürger ihre Pässe und Ausweise abholen. Foto Stadt Wertheim

Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen funktioniert der Dienstbetrieb im Rathaus nahezu uneingeschränkt. „Es bleibt in der Tat nichts liegen, alles wird bearbeitet“, stellte Bürgermeister Wolfgang Stein in der Schaltkonferenz des Lenkungsstabes am Montag zufrieden fest. Die Regelung des Publikumsverkehrs nach vorheriger Terminvereinbarung, vor allem im Bereich des Ordnungsamtes, des Bürger-Service-Zentrums und des Standesamtes, hat sich eingespielt und wird vorerst auch beibehalten.

Zuvor hatte der Leiter des Bürger-Service-Zentrums, Volker Klein, unter anderem von einer Mahnung des Bundesinnenministeriums an die Kommunen berichtet, keinen zu großen Rückstau vor allem im Pass- und Meldewesen auflaufen zu lassen. „Diesen Rückstau gibt es bei uns nicht“, verwies Klein auf die Sondertermine für die Beantragung oder Abholung von Ausweispapieren und die Möglichkeit, den Wohnsitz per E-Mail beziehungsweise Fax an- oder umzumelden.

Erweiterte Notbetreuung
Seit Montag ist die Notfallbetreuung in Kindertagesstätten und Schulen ausgeweitet und wie erwartet hat sich die Zahl der Mädchen und Jungen, die dieses Angebot wahrnehmen müssen, dadurch erhöht. An 20 von 23 Kitas auf Wertheimer Gemarkung findet inzwischen die Notbetreuung statt, berichtete Dezernatsleiter Helmut Wießner. In den einzelnen Einrichtungen werden zwischen einem und zwölf Kinder betreut. Eine Notfallbetreuung gibt es auch in sechs der zehn Schulen in städtischer Trägerschaft. Wahrscheinlich wird sich die Zahl der betreuten Mädchen und Jungen noch erhöhen, denn „es sind noch einige Anmeldungen unterwegs“.

Wertheim Village
Einen Zwischenstand in Sachen Schließung des „Wertheim Village“ gab Bürgermeister Stein den Mitgliedern des Lenkungsstabes. Bekanntlich hat der Betreiber gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim Beschwerde eingelegt. Dieser hat das Landratsamt des Main-Tauber-Kreises zu einer Stellungnahme bis Dienstagnachmittag aufgefordert. Mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes ist nicht vor Mittwoch zu rechnen. In der Zwischenzeit habe „Wertheim Village“ ein Hygienekonzept vorgelegt, das nun in der Verwaltung und mit dem Gesundheitsamt des Landkreises geprüft und dann bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Unternehmen besprochen werden wird.

Weitere Informationen zum Thema Corona stehen auf der Internetseite der Stadt unter www.wertheim.de/corona.