Stadt hat sich mit Schutzmasken eingedeckt

Lieferung kam rechtzeitig vor Inkrafttreten der Maskenpflicht

Eine erste Lieferung von Mund-Nasen-Bedeckungen kam am Freitag im Rathaus an. Foto: Stadt Wertheim

Die Stadtverwaltung hat einen größeren Bestand an Mund-Nasen-Bedeckungen beschafft. Am Freitag, also rechtzeitig vor Inkrafttreten der Maskenpflicht in Baden-Württemberg, kam die erste Lieferung im Rathaus an. Den Kontakt zu einer seriösen Firma hatte das Unternehmen Kurtz-Ersa vermittelt. Die bestellten Schutzmasken kommen überall dort zum Einsatz, wo Verwaltung, städtische Betriebe und Unternehmen mit Publikumskontakt arbeiten.

Eine zweite Lieferung mit medizinischen Atemschutzmasken erwartet die Stadt Ende dieser Woche. Der Großteil ist durch mobile und stationäre Pflegedienste sowie durch Kommunen im Landkreis vorbestellt. Die Stadt hatte deren Bedarf abgefragt, um über eine hohe Bestellmenge günstige Konditionen zu erreichen.

Das Tragen einer Maske empfehlen Bundes- und Landesregierung grundsätzlich immer dann, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. So hat sich auch in Wertheim der Anblick verhüllter Gesichter immer mehr im Alltagsbild verbreitet. Seit dem heutigen Montag ist durch eine entsprechende Landesverordnung aus dem Maskengebot eine Pflicht geworden: Beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr müssen die Menschen einen Schutz tragen. Es reichen sogenannte Alltagsmasken, also beispielsweise selbst genähte Exemplare. Auch ein Tuch oder Schal genügen. Das Tragen medizinischer Atemschutzmasken sollte dem medizinischen und Pflegepersonal vorbehalten bleiben.

Eine Woche lang lässt das Land den Bürgern Zeit, sich an die neue Maskenpflicht zu gewöhnen. In einer Übergangsfrist bis 4. Mai gibt es keine Sanktionen. Danach aber ist bei Verstößen mit einem Bußgeld zwischen 15 und 30 Euro zu rechnen.

Kinder unter sechs Jahren müssen keine Mund-Nasen-Abdeckung tragen. Von der Maskenpflicht ausgenommen ist außerdem, für wen das Tragen einer Maske wegen einer Behinderung oder aus medizinischen Gründen – zum Beispiel wegen Asthma – unzumutbar ist. Auch schwerhörige oder gehörlose Menschen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache angewiesen sind, dürfen unverhüllt bleiben.

Wichtige Fragen und Antworten zur Maskenpflicht hat die Landesregierung auf der Seite https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-versammlungen/ zusammengestellt. Hier gibt es auch Tipps und Anleitungen zum Selbermachen von Mund-Nasen-Bedeckungen.