Rotkreuzklinik hat sich gut vorbereitet

Direktorin berichtet im Corona-Lenkungsstab

Die Rotkreuzklinik hat sich auf die Aufnahme von Corona-Patienten vorbereitet. Foto: Stadt Wertheim

Der Corona-Lenkungsstab der Stadtverwaltung hat sich nun auch medizinischen Sachverstand gesichert. Auf Einladung von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez nahm die Direktorin der Rotkreuzklinik, Cornelia Krause, an der heutigen Schaltkonferenz teil. Sie wird die Beratungen des Lenkungsstabs auch künftig begleiten.

Zur Situation der Rotkreuzklinik gab Cornelia Krause einen kurzen Überblick. Wie alle Krankenhäuser bundesweit hat sich auch die Wertheimer Einrichtung schon vor Wochen auf die Corona-Pandemie vorbereitet. Planbare Operationen wurden verschoben, um Kapazität für die Aufnahme infektionärer Patienten zu schaffen. Die vorhandenen Pandemiepläne wurden ausgeweitet und angepasst. „Auch innerhalb des starken Rotkreuzverbunds fühlen wir uns auf eine große Patientenzahl gut vorbereitet“, sagte die Krankenhausdirektorin zusammenfassend. "Ich freue mich über die Zusammenarbeit im Lenkungsstab und bin überzeugt, dass wir die kommenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen können."
 
Pflegeheime sind bekanntlich besonders gefährdet. Im Main-Tauber-Kreis mussten bereits zwei Reha-Einrichtungen und zwei Seniorenheime unter Quarantäne gestellt werden. Im Auftrag von OB Herrera Torrez hält Bürgermeister Stein deshalb Kontakt zu den beiden Senioreneinrichtungen in Wertheim. Sowohl das Wohnstift Hofgarten als auch das Seniorendomizil Altera haben alle nach derzeitigem Stand möglichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Dazu zählen ein striktes Besuchsverbot und Mundschutz für das Pflegepersonal.
 
Auch mit den Leitungen der vier ambulanten Pflegedienste in Wertheim steht der Lenkungsstab der Stadtverwaltung in Kontakt. Sie haben ebenfalls Vorkehrungen getroffen, um zum einen ihre Patienten, aber ebenso ihre Mitarbeiter zu schützen.

Aktuelle Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt unter www.wertheim.de/corona.