Neues L’Osteria-Restaurant in Wertheim eröffnet

Pizza, Pasta und Kaffeerösterei am Almosenberg

Eine Kombination, die schmeckt: Schickes Ambiente und leckere Speisen sollen die Gäste im neuen L’Osteria-Restaurant in Wertheim begeistern. Foto: Stadt Wertheim

Wenn „Leidenschaft auf Leidenschaft trifft“, wie es Unternehmenschef Friedemann Findeis beschrieb, und wenn „die Chemie zwischen allen Beteiligten stimmt“, so Bürgermeister Wolfgang Stein anerkennend, dann kann Außergewöhnliches entstehen: Dass das neue L’Osteria-Restaurant am Almosenberg in Wertheim-Bettingen außergewöhnlich ist, davon überzeugten sich zahlreiche Gäste am Donnerstagabend bei der großen Eröffnungsparty. Medienvertreter konnten bereits am Nachmittag die Architektur des „Freestander“ genannten Gebäudes und vor allem dessen Inneneinrichtung in Augenschein nehmen.

Hier erklärte Friedemann Findeis, der mit Klaus Rader vor ziemlich genau 20 Jahren das Unternehmen in Nürnberg gegründet hat, warum die L’Osteria-Filiale in Wertheim eine besondere ist – obwohl es schon die 106. in zwischenzeitlich sieben Ländern ist. Das liegt zum einen an dem „lange Zeit unerreichbar scheinenden Grundstück“ in bester Lage am Almosenberg, auf dem sich schon viele Interessenten hatten ansiedeln wollen. Doch dafür gab es, den Bestimmungen der Bauleitplanung folgend, eine Voraussetzung: Eine reine Gastronomie ist nicht zulässig, es muss auch etwas produziert werden. So liegt in Wertheim nun mit „Bar Italiana“ die Keimzelle der L’Osteria-eigenen Kaffeerösterei.

Mit einem Kostenvolumen von rund 6,6 Millionen Euro stellt das gesamte Unterfangen die bislang größte Einzelinvestition des Unternehmens dar und ist der erste Standort in direkter Autobahnnähe. Man hat sich von Seiten des Unternehmens also mächtig ins Zeug gelegt, um „ein Stück Italien nach Wertheim“ bringen zu können. Und hat andererseits „von der Stadt unglaubliche Hilfe und Unterstützung erfahren“, schwärmte Friedemann Findeis angesichts der Probleme an anderen Standorten. Beispielhaft nannte er Stuttgart und München, wo man bis heute auf Baugenehmigungen warte, die man in Wertheim in weniger als fünf Monaten erhalten habe.

Erfolgreicher Einstand: Volles Haus herrschte in der neuen L’Osteria-Filiale am Almosenberg bei der großen Eröffnungsparty am Donnerstagabend. Foto: Stadt Wertheim

Neben Findeis und Klaus Rader ist Mirko Siltz der Dritte im Bunde der Geschäftsführung. Er erläuterte, wie man sich bei L’Osteria die weitere Entwicklung vorstellt, nämlich wachsend. „Sehr bewusst und nachhaltig“ soll dies aber geschehen, so Siltz. 50 Arbeitsplätze entstanden in der Wertheimer Filiale. „Wir achten darauf, dass unsere Gäste und unsere Mitarbeiter glücklich bleiben“, erläutert Mirko Siltz und betont: „Uns treibt niemand, uns zwingt niemand“. Man wolle „Wertschöpfung durch Wertschätzung“.

Von „Verhandlungen auf Augenhöhe“ sprach Bürgermeister Wolfgang Stein, als er das Unternehmen „in der Mitte der Toskana Deutschlands“ willkommen hieß. Beide Seiten seien immer fair miteinander umgegangen. „Die Chemie passt“, stellte Stein fest. Bisher habe L’Osteria schon die eigene Pasta selbst produziert, jetzt komme auch der Kaffee hinzu. „Ohne Wertheim keine Kaffeerösterei.“ Insgesamt hätten die Macher „sehr viel Mut bewiesen“.

Viel Lob, nicht nur vom Bürgermeister, bekam die Architektur des Gebäudes und vor allem die Inneneinrichtung. Für die zeichnete Caroline Dippold verantwortlich. Sie habe sich hier „austoben dürfen“, werde sie das Restaurant doch künftig, gemeinsam mit Matthias Kaiser, als Joint-Venture-Partner betreiben. Generalmanager und verantwortlich vor Ort ist David Gnango. Der hatte mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Abend dann alle Hände voll zu tun, denn bei der Eröffnungsparty waren alle rund 400 Plätze im und außerhalb des Restaurants auf der großen Terrasse belegt. Wenn das ein Omen für den „Normalbetrieb“ war, dann war es ein gutes.

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