Wertheim bleibt Spitze bei Zahl der Beschäftigten

Neue Statistik bestätigt Führungsposition im Kreis

Aktuelle Beschäftigtenzahlen zeigen, dass Wertheim das wirtschaftliche Zentrum des Main-Tauber-Kreises bleibt. Foto: Stadt Wertheim

Auf einen neuen Rekord ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nicht nur in der Region Heilbronn-Franken, sondern auch im Main-Tauber-Kreis gestiegen. Den Spitzenplatz im Landkreis belegt dabei die Stadt Wertheim. Das ergibt eine Auswertung aktueller Zahlen des Statistischen Landesamts.

„Die Stadt Wertheim hat ihre Position als wirtschaftliches Zentrum des Main-Tauber-Kreises und als größter Industriestandort nördlich von Heilbronn bestätigt“, erklärt Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim. In Wertheim klettert innerhalb eines Jahres zum Stichtag am 30. Juni 2018 die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten von 12.395 auf 12.551. Das bedeutet ein Anstieg um rund 1,26 Prozent.

Was den absoluten Zuwachs an 156 Beschäftigten betrifft, wird Wertheim nur von der Stadt Tauberbischofsheim übertroffen, die ein Plus verzeichnet von 205 auf insgesamt 8.698 (2,41 Prozent). Dahinter folgt Bad Mergentheim mit einem Anstieg um 139 auf 12.485 (1,13 Prozent). Der Landkreis Main-Tauber legt insgesamt um 1,47 Prozent zu, die Region Heilbronn-Franken um 2,66 Prozent.

Deutlich führend ist Wertheim vor allem im produzierenden Gewerbe. Hier hat sich die Beschäftigtenzahl auf 7.608 leicht erhöht, in Tauberbischofsheim liegt sie bei 3.480 und bei 2.557 in Bad Mergentheim. „Wir sind stolz, auch absoluter Spitzenreiter im Main-Tauber-Kreis bei den Beschäftigungszahlen des produzierenden Gewerbes zu sein. Das verdeutlicht zum wiederholten Mal die Stärke des Wirtschaftsstandorts Wertheim“, betont Jürgen Strahlheim.

Attraktiv für Arbeit und Wohnen

Die Entwicklung der in der Statistik so bezeichneten „sonstigen Dienstleistungen“ ist ebenfalls positiv. Dazu gehören beispielsweise Finanz- und Versicherungsdienstleister oder die Bereiche Erziehung und Unterricht sowie öffentliche Verwaltung. Insgesamt stieg die Zahl der Beschäftigten hier um rund 3,64 Prozent auf 2.822 (plus 99). Zum Vergleich: Die Region Heilbronn-Franken legte in dem Bereich um 2,52 Prozent zu, der Main-Tauber-Kreis um 0,73 Prozent.

Erfreulich ist auch die Entwicklung der Ein- und Auspendler. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Wohnsitz in Wertheim ist innerhalb eines Jahres über die 10.000er-Marke geklettert. Damit ist die Große Kreisstadt führend im Main-Tauber-Kreis: Die Zahl steigt um 263 auf 10.064 – ein Plus von rund 2,68 Prozent. Die Zahl der Einpendler erhöht sich nur leicht um 20 auf 6.901, während die der Auspendler um 129 auf 4.422 wächst. „Damit wird deutlich, dass Wertheim nicht nur als Arbeitsort attraktiv ist, sondern auch als Wohnstandort“, ordnet Wirtschaftsförderer Strahlheim die Entwicklung ein.

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