Schulbetrieb nimmt stufenweise Fahrt auf

Informationen aus dem Corona-Lenkungsstab

Wenn es nach Pfingsten in den Schulen wieder Präsenzunterricht für alle gibt, ist das Abstand halten besonders wichtig. Foto: Stadt Wertheim

Darauf freuen sich tatsächlich viele Kinder und Jugendliche: Die unterrichtslose Zeit geht dem Ende entgegen. Schon seit dem 4. Mai können Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem oder im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, die Schule wieder besuchen. Am Montag kamen die vierten Klassen der Grundschulen hinzu. „Das ist insgesamt ruhig und reibungslos abgelaufen“, berichtete Referatsleiter Matthias Fleischer in der heutigen Schaltkonferenz des Lenkungsstabes der Stadtverwaltung. Ähnliches gilt für den Start der Abiturprüfungen in dieser Woche. Diese haben die Schulen gut vorbereitet, so Fleischer.


Nach Pfingsten Präsenzunterricht für alle
 
Nach den Pfingstferien folgt dann die nächste Stufe. Ab dem 15. Juni sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen und Schularten, in der Regel im wochenweisen Wechsel, Präsenzunterricht erhalten. Die einzelnen Schulen können den Präsenzunterricht flexibel, nach den Gegebenheiten vor Ort, gestalten. Dieser kann deshalb von Schule zu Schule unterschiedlich aussehen. Der Präsenzunterricht findet vorrangig in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen sowie in weiteren Fächern, je nach räumlicher und personeller Möglichkeit der jeweiligen Schule, statt. Darüber hat die Kultusministerin die Eltern jetzt in einem Brief informiert.
 
Das Landratsamt und die Verkehrsgesellschaft Main-Tauber-Kreis (VGMT) haben aus der Tatsache, dass wieder mehr Kinder und Jugendliche die Schule besuchen, bereits Konsequenzen gezogen und verstärken das Linienbusangebot entsprechend. Nach den Pfingstferien ist die Einrichtung weiterer Fahrten vorgesehen.


Weiterhin Lernen zuhause nötig
 
Abstands- und Hygieneregeln gelten auch in der Schule. Der Präsenzunterricht muss deshalb so organisiert werden, dass diese eingehalten werden können. Dies führt zu mehr Lerngruppen, die von den in der Schule anwesenden Lehrkräften unterrichtet werden. Auch werden voraussichtlich nicht alle Lehrkräfte für den Unterricht an der Schule zur Verfügung stehen, weil sie möglicherweise einer Risikogruppe angehören. Deshalb kann auf das Lernen zuhause auch nach dem 15. Juni nicht verzichtet werden.

Erhöhter Beratungsbedarf nach Gaststättenöffnungen
 
Nach wie vor „alle Hände voll zu tun“ haben die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, um den „Informationshunger“ in Sachen Öffnung der Speisegaststätten zu stillen. „Wir versuchen, so gut es uns möglich ist, zu helfen und pragmatische Lösungen zu finden“, versicherte Ordnungsamtsleiter Volker Mohr. Probleme mit den Wirten hat es nach seinen Aussagen bislang nicht gegeben. Überraschenderweise hingegen mit dem einen oder anderen Gast, der sich nicht an die Vorschriften halten wollte. Dafür zeigten die Mitglieder des Lenkungsstabes kein Verständnis. Schließlich sind die Gastronomen verpflichtet, dafür zu sorgen, dass etwa die Abstandsregeln und die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen ihres Lokals, beachtet werden. „Es liegt nicht im Ermessen des Wirts.“
 
So steht es auch in einem Merkblatt mit „Informationen zur Öffnung der Speisewirtschaften“, das vom Ordnungsamt zur Unterstützung der Gastronomen entwickelt wurde. Es kann auf der Internetseite der Stadt eingesehen und heruntergeladen werden.

Dort finden sich unter der Adresse www.wertheim.de/corona weitere Informationen zur Corona-Pandemie.

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