„Jugend trifft Politik“ zur Kommunalwahl

Kandidaten stellen sich den Jungwählern vor

Zur Kommunalwahl im Mai bereitet eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Veranstaltung „Jugend trifft Politik“ vor. Foto: Stadt Wertheim

„Jugend trifft Politik“ heißt es am 5. Mai von 16 bis 19 Uhr in der Main-Tauber-Halle: Dann kommen Wertheims junge Wähler mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahl ins Gespräch. Das Konzept haben Jugendliche entwickelt, begleitet von Schule und Stadtverwaltung. Am Mittwoch stellten Mitglieder der Projektgruppe in einem Pressegespräch die Organisation und Ablauf der Veranstaltung vor.

Rund 430 Erstwählerinnen und Erstwähler zwischen 16 und 18 Jahren gebe es bei der Kommunalwahl am 26. Mai in Wertheim, erklärte Uwe Schlör-Kempf, Kinder- und Jugendbeauftragter der Stadt Wertheim. Der Projektgruppe, die seit Ende 2018 „Jugend trifft Politik“ vorbereitet, wäre es natürlich am liebsten, dass im Idealfall alle am 5. Mai kommen. „Wir rechnen mit 100 bis 150 Besucherinnen und Besuchern“, sagte Maximilian Brüstle, einer der Schülersprecher am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG).

Um eine gute Resonanz zu erreichen, will die Gruppe ordentlich im Vorfeld werben. Neben den Erstwählern seien auch junge Leute zwischen 16 und 20 Jahren ihre Zielgruppe, erläuterten Michelle Yiangoullas und Luna Horn vom Wirtschaftsgymnasium am Beruflichen Schulzentrum (BSZ). Geplant sind persönliche Einladungen per Brief oder Postkarte, aber auch Poster und Sticker sowie Aktivitäten in den sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Instagram. Zusätzlich will man mit den SMVen in den Schulen zusammenarbeiten.

Anderes Format, aber gleiches Ziel

Daneben hofft man auf einen Effekt der Oberbürgermeisterwahl: Die hat offenbar bei jungen Leuten eine gewisse politische Aufbruchsstimmung erzeugt. Auch die Mitglieder der Projektgruppe verfolgten die Abstimmung intensiv. „Junge Leute haben Interesse und eine Meinung“, stellte Schlör-Kempf dazu fest. Die Veranstaltung „Jugend trifft Politik“ sei eine gute Tradition. Schon seit 2004 findet sie alle fünf Jahre im Vorfeld der Kommunalwahl statt.

Georg Weinmann, Lehrer am DBG, wirkt schon seit den Anfängen in 2004 bei „Jugend trifft Politik“ mit. Das Format habe sich seither verändert, meinte er. Das Ziel blieb aber gleich: Jungen Leuten deutlich zu machen, dass Politik „etwas mit ihnen zu tun hat“ und dass zur Rolle des Staatsbürgers Rechte und Pflichten gehörten, so Weinmann.

Hannah Weinmann, Schülersprecherin am DBG, Kathrin Kronmüller und Larissa Rücker, beide vom BSZ, werden die Veranstaltung moderieren. Neben Kurzfilmen und interaktiven Tests soll es auch eine Verlosung geben. Um das Letztere kümmern sich Schülersprecher Maximilian Brüstle und Jessica Pasczko, die das BSZ besucht. Sie sorgen zudem für Verpflegung sowie Musik und dafür, dass die Veranstaltung im Bild festgehalten wird.

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