Kooperation für Familienzentrum besiegelt

Einrichtung für Wartberg/Reinhardshof startet in Kürze

Die Kooperationsvereinbarung für das Familienzentrum Wartberg/Reinhardshof unterzeichneten am Dienstag Bürgermeister Wolfgang Stein und Wolfgang Pempe, Geschäftsführer des Diakonischen Werks. Foto: Stadt Wertheim

Das war genau eingetaktet: Einen Monat nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates und rund vier Wochen vor dem Start am 1. April besiegelten Stadt und Diakonisches Werk ihre Kooperation für das Familienzentrum Wartberg/Reinhardshof. Bürgermeister Wolfgang Stein und Geschäftsführer Wolfgang Pempe setzten am Dienstagnachmittag ihre Unterschriften unter die schriftliche Vereinbarung. Mit dabei waren die künftige Leiterin des Familienzentrums, Claudia Reinhold, sowie Mitglieder der Arbeitsgruppe, die seit Juli letzten Jahres die Vorarbeit geleistet hat.

Von einem „tollen Anlass um sich zu treffen“ sprach der Bürgermeister. Er erinnerte an die Vorarbeiten, die im Beschluss des Gemeinderates am 5. Februar gipfelten und skizzierte die Ziele, die alle Beteiligten mit dem Familienzentrum erreichen wollen. Vor allem geht es darum, einen niederschwelligen Zugang zu Begegnungs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten zu schaffen. „Hier kann man auch einfach einmal die Tür aufmachen und sagen ‚hallo, da bin ich‘“, so Stein.

Das Familienzentrum solle darüber hinaus zur Integration und Identifikation mit dem Stadtteil Wartberg/Reinhardshof beitragen „und die Menschen hier dafür begeistern, sich noch mehr zu engagieren“. Es biete einen Ort der Vernetzung und Begegnung der verschiedenen Akteure, Zielgruppen und Generationen, stelle Raum zur Verfügung für vorhandene Aktivitäten, aber auch neue, selbst organisierte, Angebote, biete in unterschiedlicher Form Bildungs-  und Qualifizierungsmöglichkeiten und unterstütze und qualifiziere Ehrenamtliche. Bürgermeister Stein dankte dem Diakonischen Werk für die Übernahme der Trägerschaft.

Dessen Geschäftsführer Wolfgang Pempe sah in dem einmütigen Gemeinderatsbeschluss „ein gutes Zeichen für ein gemeinsames Wollen“. Er war zuversichtlich, dass es gelingen werde, viele unterschiedliche Interessen, Ideen und Akteure unter einen Hut zu bringen. Es bedürfe der „Experimentierfreude, um zu sehen, was für die Menschen passt“.

Das Familienzentrum startet offiziell am 1. April, seine Arbeit wird es dann am Dienstag nach Ostern aufnehmen. Als Stützpunkt dient das Büro der Stadtteilkoordination am Frankenplatz, in dem auch die Unterzeichnung stattfand. Das Diakonische Werk als Träger erhält von der Stadt einen jährlichen Zuschuss. Sie stellt zudem Räume unentgeltlich zur Verfügung. Zentrales Familienzentrum soll in einer zweiten Stufe nach dessen Sanierung und Überplanung das Kirchenzentrum Wartberg werden.

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