Neue VRN-Tarife: einfacher und flexibler

Neuerungen gelten seit dem Jahreswechsel

Das neue Tarifsystem des VRN bringt auch Verbesserungen für Schüler und Auszubildende, die nach Würzburg pendeln. Foto: VGMT

Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) soll nach einer Tarifreform im Gebiet des Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) einfacher und kundenfreundlicher werden. Zusätzlich machen flexiblere und digitale Angebote den VRN-Tarif attraktiver. Die Neuerungen sind zum Jahreswechsel in Kraft getreten. Darüber informiert das Landratsamt.

Die wesentlichen Ziele der Tarifreform sind, das Tarifsystem zu vereinfachen und den Kundenbedarfen besser zu entsprechen. Mit dem neuen Tarif kommt der VRN den Wünschen von Vielfahrern ebenso entgegen wie denen von Gelegenheitsfahrern oder Neueinsteigern.

Der verbundweit gültige Wabentarif und die Preisbildung bei den Einzelfahrscheinen bleiben bestehen. Auch Jahreskarten wie das Job-Ticket, das Rhein-Neckar-Ticket oder die Karte ab 60 werden beibehalten.

Im Bereich der Tages- und Monatskarten sowie der neu eingeführten Fünf-Fahrten-Tickets (bisher Mehrfahrtenkarten) reduzieren sich die Preisstufen. Das Rhein-Neckar-Ticket wird um die Varianten Rhein-Neckar-Ticket Plus und Rhein-Neckar-Ticket Flex erweitert. Beim Flex-Modell hat der Kunde die Wahl, das Ticket an acht frei wählbaren Werktagen und darüber hinaus an den Wochenenden zu nutzen. Dieses Produkt richtet sich vornehmlich an die flexiblen Bedürfnisse von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Homeoffice und ist ausschließlich digital erhältlich.

Für Fahrgäste, die ohne Tarifkenntnis mobil sein wollen, eignet sich der Luftlinientarif. Er ist über die Apps eTarif oder Tickin erhältlich und berechnet den Fahrpreis auf Basis der ermittelten Luftlinienkilometer zwischen Ein- und Ausstiegshaltestelle. Abgerechnet wird nach dem Bestpreisprinzip zwischen Luftlinien- und Wabentarif.

Die bisherigen Tageskarten werden in das Tagesticket für eine Person, das Tagesticket Familie für zwei Personen mit beliebig vielen eigenen Familienkindern oder Enkeln und das Tagesticket Gruppe für drei bis fünf Personen umgewandelt.

Ab 2022 entfällt zudem die 14 Uhr-Sperrfrist des MAXX-Tickets an bayerischen Schultagen bei Fahrten zwischen dem Main-Tauber-Kreis und dem Hauptbahnhof in Würzburg. Somit sind die MAXX-Tickets jetzt an allen Tagen und ohne zeitliche Einschränkung auf diesen Streckenabschnitten in Linienbussen und Zügen gültig. Davon profitieren viele Schüler und Auszubildende, die zwischen dem Main-Tauber-Kreis und Würzburg pendeln.

Informationen zum Fahrplan und den Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH (VRN) gibt es im Internet unter www.vrn.de.

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