Grafschaftsmuseum verlängert Fritz-Bach-Ausstellung

Exponate zu Leben und Werk noch bis Jahresende zu sehen

Das Bild „Tauberskizze“ malte Fritz Bach um 1922 in Öl auf Leinwand. Foto: Kurt Bauer

Der Museumsbetrieb im Grafschaftsmuseum läuft – unter Beachtung der Hygieneregelungen - wieder wie gewohnt. Einen Besuch lohnt neben der Dauerausstellung und der neuen Abteilung „Wertheim am Wasser“ auch die Sonderausstellung über den Maler Fritz Bach. Unter dem Titel „Fritz Bach (1890 bis 1972 – Der (Un)bekannte“ lädt das Museum zur Neuentdeckung eines scheinbar bekannten Wertheimer Malers ein. Die Ausstellung konnte nun bis 30. Dezember verlängert werden.

Der überregional kaum bekannte Maler Philipp Friedrich Bach blieb - die Studienzeit und wenige Reisen ausgenommen - zeitlebens in Wertheim. Seine Ansichten der Wertheimer Altstadt und der näheren Umgebung dokumentieren diese Heimatverbundenheit. In Wertheim war er als Porträtmaler von Kindern und Honoratioren der Stadt bekannt.
 
Die Sichtung von Dokumenten aus Bachs Nachlass brachte neue Aspekte zur Familiengeschichte und der privaten Seite des „Kunstmalers Bach“ zu Tage. Früh- und Spätwerk können nun durch einige außergewöhnliche Arbeiten belegt werden.

Führungen durch die Sonderausstellung, zu der auch ein reich bebilderter Katalog vorliegt, sind nach Vereinbarung möglich. Weitere Infos gibt es unter www.grafschaftsmuseum.de im Internet.

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