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Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Wertheim ist die Service- und Anlaufstelle für alle am Standort Wertheim ansässigen und ansiedlungsinteressierten Firmen.

Das Referat Wirtschaftsförderung, Liegenschaften gibt Hilfestellung bei folgenden Themen:

  • Beratung in allen Standortfragen
  • Zentrale Anlaufstelle für am Ort ansässige und ansiedlungsinteressierte Firmen
  • Unterstützung bei der Suche nach Gewerbeflächen und -objekten
  • Unterstützung in Verwaltungsverfahren
  • Betreuung von Investoren und Existenzgründern
  • Vermietung von Flächen im Technologie- und Wirtschaftszentrum Wertheim (Existenzgründerzentrum)
  • Stadtmarketing
  • Unterstützung beim Knüpfen wichtiger Kontakte
  • Unterstützung bei der Akquisition von Fördermitteln
  • Abwicklung des Förderprogramms Einzelhandel in der Innenstadt

Auswirkungen des Coronavirus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

Das Coronavirus breitet sich weltweit weiter aus. Die negativen Auswirkungen treffen auch die regionale Wirtschaft in starkem Maße. Bundes- und Landesregierung haben ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt und Arbeitsplätze geschützt werden.

Der Schutzschild für die Wirtschaft umfasst verschiedene Maßnahmen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie hier.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat in einem Merkblatt Ansprechpartner und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen zusammengefasst. Das Merkblatt finden Sie hier.
Darüber hinaus hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die verschiedenen Förderprogramme in einem Flyer zusammengefasst. Den Flyer finden Sie hier. (426 KB)

"Soforthilfe Corona" des Bundes und des Landes (ab 9. April 2020)

Anträge auf Soforthilfen des Landes und des Bundes waren bis 31. Mai 2020 zu stellen.
Weitere und neue Hilfen sind angekündigt. Der Antragsweg befindet sich in Abstimmung.

Das Land hat die Soforthilfen des Bundes für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte ab 9. April 2020 erfolgreich in das bereits laufende Landesprogramm integriert.
 
Für Antragsteller, die bisher schon ihre Anträge eingereicht haben, ergibt sich dadurch kein Handlungsbedarf. Die bereits vorliegenden Anträge werden weiter bearbeitet. Es ist keine erneute Antragstellung erforderlich.
 
Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums für die Soforthilfen des Bundes und des Landes für die Gewährung von Überbrückungshilfen als Billigkeitsleistungen für von der Coronakrise in ihrer Existenz bedrohte Soloselbstständige, kleine Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe, vom 8. April 2020, hier (368 KB)
Informationen zum Förderprogramm: „Soforthilfe Corona“
Antragsformular:
- Für Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten Soforthilfe des Bundes (272 KB)
- Für Unternehmen mit elf bis 50 Beschäftigten Soforthilfe des Landes (197 KB)
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.bw-soforthilfe.de
Frist für die Antragstellung: bis 31.05.2020
 
Kurzbeschreibung der Förderung:
Finanzielle Soforthilfen im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate für Soloselbständige, Angehörigen der Freien Berufe und kleine Unternehmen einschließlich Unternehmen mit land- und forstwirtschaftlicher Urproduktion sowie der Fischerei mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) zur Milderung der finanziellen Notlagen aufgrund der Corona-Krise.
 
Wie hoch ist die Förderung?

  • bis zu 9.000 Euro Zuschuss für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbständige aus der Soforthilfe des Bundes,
  • bis zu 9.000 Euro Zuschuss für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten aus der Soforthilfe des Bundes,
  • bis zu 15.000 Euro Zuschuss für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten aus der Soforthilfe des Bundes,
  • bis zu 30.000 Euro Zuschuss für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten aus der Soforthilfe des Landes.

Die konkrete Einmalzahlung orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für die drei auf die Antragstellung folgenden Monate. Die Soforthilfe wird berechnet auf Basis des betrieblichen Sach- und Finanzaufwands des Antragsstellers (u.a. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingaufwendungen), bezogen auf die drei genannten Monate. Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.
Bei der Zahl der Beschäftigten ist von Vollzeitäquivalenten entsprechend der KMU-Definition der Europäischen Union auszugehen. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.

Für den Fall, dass dem Antragsteller im Antragszeitraum ein Miet- bzw. Pachtnachlass von mindestens 20 % gewährt wurde, kann er den fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand nicht nur für drei sondern für fünf Monate ansetzen. Eine nachträgliche Senkung der Miete oder Pacht führt nicht zu einer Rückforderung.

Soloselbständige in Baden-Württemberg können wie bislang auch Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.180 Euro pro Monat geltend machen.

Eine Antragsberechtigung liegt nur vor, wenn der Antragsteller wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Soloselbstständige/r tätig ist.
 
Was wird gefördert?
Die Soforthilfe dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Unternehmen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen wegen laufender Betriebskosten, z.B. Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten in Folge der Corona-Krise. Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten ist. Antragstellende Unternehmen dürfen sich nicht bereits am 31.12.2019 in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben.
 
Die Förderung betroffener Soloselbstständiger, gewerblicher Unternehmen, Sozialunternehmen, Angehörigen der Freien Berufe und Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion erfolgt unter den gleichen Bedingungen.
 
Wie wird die Förderung beantragt?
Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz bzw. bei Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe mit Wohnsitz in Baden-Württemberg. Anträge dürfen nur von Unternehmen gestellt werden, die noch keine vergleichbare Hilfe bis zur maximalen Zuschusshöhe für Ihr Unternehmen oder für eine möglicherweise in einem anderen Bundesland oder in Baden-Württemberg bestehende Betriebsstätte beantragt oder erhalten haben. Die Anträge sind in diesem Zusammenhang von dem Hauptsitz des Unternehmens zu stellen.
Die Antragsformulare sind am PC vollständig auszufüllen, auszudrucken, zu unterschreiben, einzuscannen und als PDF-Datei über das Online-Portal an die zuständige Kammer (Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken oder Handwerkskammer Heilbronn-Franken) zu übermitteln. Die IHK ist dabei sachlich auch zuständig für alle Solo-Selbständigen, Angehörigen der Freien Berufe und Unternehmen ohne Kammermitgliedschaft. Die Anträge von Landwirten werden von der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum geprüft. Die "Soforthilfe Corona" wird von der L-Bank ausgezahlt. Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden.
Anträge können nur bearbeitet werden, wenn sie auf dem angegebenen Online-Portal hochgeladen wurden.
Bitte keine Anträge auf dem Postweg oder per E-Mail an die Kammern oder das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg senden. Diese können nicht bearbeitet werden.

Weitere Informationen
Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Kammern.
IHK Heilbronn-Franken Hotline: 07131 9677111
Handwerkskammer Heilbronn-Franken Hotline: 07131 791177 und  07131 791178
Institut für Freie Berufe (IFB) Hotline: 0911 2356528
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz für Betriebe aus der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur Hotline: 0711 1261866 oder 0711 1261867

Weitere Informationen finden Sie hier.

Überbrückungshilfe Corona

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen.
Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro. Ziel des Programms ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.
Ab sofort können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren.
Mittlerweile wurde eine Verlängerung der Überbrückungshilfe beschlossen. 
Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden.
Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums für die Überbrückungshilfe zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise einstellen müssen („VwV Corona-Überbrückungshilfe“), Neufassung vom 31. August 2020, hier
Informationen zum Förderprogramm: "Überbrückungshilfe Corona"
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Frist für die Antragstellung: bis 30.09.2020

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Die Landesregierung hat am 26. Mai eine Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Die Betriebe dieser Branche waren besonders früh und wirtschaftlich besonders stark betroffen. Daher bekommt das Hotel- und Gaststättengewerbe im Anschluss an die "Soforthilfe Corona" des Landes und des Bundes eine Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate. Das Land rechnet mit einem Bedarf von 330 Millionen an Haushaltsmitteln für die Stabilisierungshilfe.
Das Kabinett hat am 15. September 2020 die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Anträge können künftig bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden.

Förderrichtlinie: Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums für die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Betriebe aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe in Baden-Württemberg, vom 30. Juni 2020, hier (341 KB)
Informationen zum Förderprogramm: "Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe"
Antragsformular: für Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes (515 KB)
und erforderliche Steuerberaterliche Bescheinigung als Anlage (628 KB)
Antragsformular zur Bearbeitung/Bewilligung hochladen: www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de 
Frist für die Antragstellung: bis 20.11.2020

Betroffene Betriebe erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro je Vollzeitäquivalente, also rechnerisch Vollbeschäftigten. Analog zum Verfahren bei der bisherigen "Soforthilfe Corona" erfolgt  die Antragstellung über die Industrie- und Handelskammern und die Auszahlung durch die L-Bank.
Die Förderung wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters auf dem Portal der Kammern unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Steuerberaterin oder der Steuerberater müssen mit dem Bescheid bescheinigen, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. 

Weitere Informationen
Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Industrie- und Handelskammern.
IHK Heilbronn-Franken Hotline: 07131 9677111

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfspaket des Bundes

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 ein beispielloses Hilfspaket verabschiedet, mit dem Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbständige und Unternehmen unterstützt werden. Das Kabinett beschloss gleich mehrere große Schutzschirme und umfangreiche Rechtsänderungen. Damit die Hilfen rasch ankommen, hat der Bundestag bereits am 25.03.2020 und der Bundesrat am 27.03.2020 den Maßnahmen zugestimmt. 

Konkret sind folgende Hilfen für Unternehmen vorgesehen:

  • Corona-Soforthilfe für Soloselbständige und Kleinstbetriebe: Finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für Kleinstbetriebe aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte.
    Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik „Soforthilfe Corona des Bundes und des Landes (ab 9. April 2020)“.
  • Wirtschaftsstabilisierungsfonds: Die Bundesregierung hat einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Er federt die ökonomischen Auswirkungen auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat. Die Unterstützungsmöglichkeiten gelten auch für systemrelevante kleinere Unternehmen und Unternehmen im Bereich kritischer Infrastruktur. Er soll Liquiditätsengpässe beseitigen, die Refinanzierung am Kapitalmarkt unterstützen und die Kapitalbasis von Unternehmen stärken. Der Fonds kann sich auch zeitlich begrenzt direkt an Unternehmen beteiligen. Ziel ist es, einen Ausverkauf deutscher Wirtschafts- und Industrieinteressen zu verhindern.
    Weitere Infos hier.
  • KfW Sonderprogramm 2020: Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie Großunternehmen zur Verfügung. Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik "Liquiditätshilfen für Unternehmen".
  • KfW Schnellkredit 2020: Weitere Infos hierzu finden Sie unter der Rubrik "Liquiditätshilfen für Unternehmen".
  • Unterstützungspaket für Startups: Start-ups haben grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups. Zum Maßnahmenpaket, das schrittweise umgesetzt werden soll, gehören insbesondere:
    - Stärkung der Wagniskapitalinvestoren (auf Fondsebene) für die zusätzliche Kapitalbereitstellung für in
      Liquiditätsengpässe geratende Portfoliounternehmen
    - Unterstützung der Finanzierungsrunden bei ausfallenden Fondsinvestoren („Sekundärmarkt“)
    - Unterstützung von jungen Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleinen
      Mittelständlern
    Weitere Infos hier.

Weitere Infos hier.

Hilfspaket des Landes

Beteiligungsfonds
Mit einem Beteiligungsfonds in Höhe von einer Milliarde Euro will die Landesregierung das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen stärken, auch zukünftig deren Liquidität ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus sichern. Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um diese kreditwürdig zu machen, auch zukünftig deren Liquidität zu ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus zu sichern. Das Land führt dazu den Unternehmen zeitlich begrenzt Eigenkapital zu oder setzt Finanzierungsinstrumente mit Eigenkapitalcharakter ein und ergänzt damit andere Programme sinnvoll.
Der Beteiligungsfonds richtet sich gezielt an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern, die für die baden-württembergische Wirtschaft eine besondere Relevanz haben. Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist unter anderem ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr. Die Maßnahmen werden zudem an konkrete von der EU vorgegebene Kriterien geknüpft.
Unternehmen, die den Beteiligungsfonds Baden-Württemberg in Anspruch nehmen, sollen insbesondere einen Beitrag zur Stabilisierung von Produktionsketten und zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. 
Weitere Infos hier.

Krisenberatungsprogramm
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg startet mit der „Krisenberatung Corona“ eine weitere Unterstützungsmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in Baden-Württemberg, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.
Die „Krisenberatung Corona“ wird mit rund zwei Millionen Euro aus Landesmitteln finanziert. Die Beratung soll durch das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM), DEHOGA Baden-Württemberg und den Handelsverband Baden-Württemberg (HBW/UBH) erfolgen.

Weitere Informationen:
RKW Baden-Württemberg
BWHM - Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand
DEHOGA Baden-Württemberg
Unternehmensberatung Handel - Ein Unternehmen der Handelsverbände in Baden-Württemberg

Weitere Infos hier.

Stabilisierungshilfe Corona für Unternehmen im Bereich der Bustouristik
Das Landeskabinett hat die Konditionen des Hilfsprogramms für die Reisebusunternehmen in Baden-Württemberg in Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Euro beschlossen. So können Unternehmen im Bereich der Bustouristik zusätzlich zu den bereits bestehenden Bundes- und Landeshilfen eine einmalige Zuwendung zur Überbrückung eines weiterhin bestehenden Liquiditätsengpasses erhalten. Betroffene Unternehmen können demnach für einen Förderzeitraum ab frühestens September einen einmaligen Zuschuss - zweckgebunden pro Reisebus - in Höhe von bis zu 18.750 Euro aus Landesmitteln beantragen. Zusätzlich kann ein Öko-Bonus in Abhängigkeit der jeweiligen Schadstoffklasse des beantragten Busses gewährt werden. Voraussetzung für die Förderung ist ein weiterhin bestehendes Liquiditätsproblem, das durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu bestätigen ist.
Es ist vorgesehen, die erforderlichen Antragsvordrucke im Laufe des August zu veröffentlichen. Förderanträge können dann bis zum 31. Oktober 2020 für einen Förderzeitraum von September 2020 bis einschließlich Dezember 2020 bei der L-Bank eingereicht werden. 

Weitere Infos hier.

Liquiditätshilfen für Unternehmen

KfW-Corona-Hilfe
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Bestehende Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu gewährleisten. Die Zugangsbedingungen und Konditionen werden verbessert. Wenn Sie als Unternehmen, Selbständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind, können Sie über ihre Hausbank einen Kredit bei der KfW beantragen, sofern Sie bis 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

Hotline KfW: 0800 5399001
Weitere Infos hier.

L-Bank
Unternehmen mit Tätigkeit in Baden-Württemberg können zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf Kredite beantragen.

Für landwirtschaftliche Betriebe steht das Förderangebot Liquiditätssicherung mit bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung.
Für alle Programme gilt das "Hausbankprinzip".
Für bestehende Förderkredite, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht mehr leistbar sind, bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungsaussetzung unter Anpassung der restlichen Tilgungsraten unter Beibehaltung der vertraglichen Zinsvereinbarung sowie der Gesamtlaufzeit an. Anträge hierzu können ab sofort formlos an die L-Bank gerichtet werden. 
Weitere Informationen können bei der L-Bank abgerufen werden.
L-Bank Hotline: 0711 1222345, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Weitere Infos hier.

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Sofern zur Überbrückung der „Corona-Krise“ Liquiditätshilfen von KfW oder L-Bank notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung ermöglichen. Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat die Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (bisher 1,25 Millionen Euro) verdoppelt und die Bürgschaftsquote für Betriebsmittel auf 80 Prozent erhöht. 
Der Bürgschaftsantrag ist über die Hausbank zu stellen.
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Hotline: 0711 16456, E-Mail: ermoeglicher@buergschaftsbank.de
Weitere Infos hier.

Bürgschaften der L-Bank
Die L-Bank übernimmt Bürgschaften über 2,5 bis fünf Millionen Euro. Neben dem standardisierten Kombi-Programm werden zusätzlich Individualbürgschaften angeboten. Die Landesbürgschaft – Bürgschaften über fünf Millionen Euro – wird durch die L-Bank abgewickelt.
Der Bürgschaftsantrag ist über die Hausbank zu stellen.
L-Bank Bürgschaften-Hotline: 0711 1222999, E-Mail: buergschaften@l-bank.de
Weitere Infos hier.

Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit eingeführt. Neu ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bereits besteht, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Zudem kann das Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden kann verzichtet werden.
Für Beschäftigte, deren Arbeitszeit um mindestens die Hälfte reduziert worden ist, soll es ab dem vierten Monat 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts geben. Diese Erhöhung ist befristet bis Ende 2020.
Ebenfalls bis zum Ende dieses Jahres werden die Hinzuverdienstmöglichkeiten beim Bezug von Kurzarbeitergeld nun für alle Berufe verlängert.
Das Kurzarbeitergeld ist durch das Unternehmen (Arbeitgeber) bei der örtlichen Arbeitsagentur zu beantragen.
Bundesagentur für Arbeit Hotline für Unternehmer: 0800 4555520
Weitere Infos hier.

Steuerliche Erleichterungen

Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen beschlossen, die von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind.
Das gilt für die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Umsatzsteuer. Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Darüber hinaus können auch die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und in Bezug auf den Gewerbesteuer-Messbetrag herabgesetzt werden. Wer wegen der Corona-Pandemie Probleme hat, seine Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, kann Fristverlängerungen beantragen.
Zuständig für die Stundung der o.g. Steuern und die Herabsetzung der Steuervorauszahlung ist das Finanzamt Tauberbischofsheim. Hierfür ist ein vereinfachtes Antragsformular (133 KB) auf der zentralen Internetseite der Finanzämter Baden-Württemberg abrufbar, das eine schnelle, unbürokratische und praktikable Handhabung für die betroffenen Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung gewährleistet.

Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind viele Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften und Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dadurch negativ betroffen, dass sich ihre Einkünfte im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verringern und sie für den Veranlagungszeitraum 2020 einen rücktragsfähigen Verlust erwarten müssen. Als Corona-Sofortmaßnahme können kleine und mittelständische Unternehmen ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträgen bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr. Weitere Infos hier.

Die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2020 kann auf Antrag teilweise oder vollständig (d.h. auf 0,- Euro) herabgesetzt werden. Erforderlich ist, dass der Unternehmer unter Darlegung seiner Verhältnisse nachweist, dass er unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist. Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung via ELSTER (www.elster.de). Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV; diese bleibt unverändert bestehen.

Das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg informiert über die steuerlichen Erleichterungen für vom Corona-Virus betroffenen Unternehmen und hat die steuerlichen Hilfen in einer Übersicht zusammengestellt. Die Übersicht finden Sie hier.

Finanzamt Tauberbischofsheim Telefon: 09341 8040.
Weitere Infos hier.

Wertheimer Betriebe, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen werden, können bei der Stadt Wertheim ab sofort die Stundung ihrer Gewerbesteuer beantragen. Gestundet werden können Steuern, die bereits fällig sind oder in diesem Jahr fällig werden.
Der Antrag muss eine Begründung enthalten und die Antragsteller müssen ihre Verhältnisse darlegen. Die schriftlichen Anträge können formlos gestellt werden bei der Stadt Wertheim, Referat „Finanzen, Betriebswirtschaft“, Telefon: 09342 301 172, E-Mail: thomas.schilling@wertheim.de.
Auf Stundungszinsen wird in der Regel verzichtet. Bis auf Weiteres wird die Stadt außerdem keine Mahnungen verschicken oder die Zahlung bereits fälliger Gewerbesteuern vollstrecken.

Befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 sollen Betriebe der Gastronomie von einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen profitieren. Weitere Infos hier.

Sozialversicherungsbeiträge später zahlen

Alle von der „Corona-Krise“ betroffenen Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge für März und April 2020 stunden lassen. Einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lesen Sie hier.
Einen Musterantrag für Ihre Krankenkasse finden Sie hier.
Eine Pressemitteilung des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen zu den Beitragsstundungen finden Sie hier.
Turnusgemäß sind die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung an diesem Freitag fällig. Bitte denken Sie daran, sich bis spätestens Donnerstag, 26.03.2020, formlos unter Bezug auf Notlage durch Corona und Paragraf SGB IV direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse zu wenden, die Ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt und diese für den Monat März stunden zu lassen!

Quelle: https://www.christian-stetten.de/86-unternehmen-k%C3%B6nnen-sozialversicherungsbeitr%C3%A4ge-sp%C3%A4ter-zahlen
https://www.alois-gerig.de/artikel/jetzt-beantragen-stundung-der-sozialversicherungsbeitraege-im-maerz-und-april-2020

Weitere Informationen zur möglichen Stundung von Beiträgen in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) finden Sie hier (93 KB).

Förderdarlehen der Rentenbank (Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau)

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden.

Weitere Infos hier.

Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Sofern Sie oder Ihr Betrieb oder Ihre Mitarbeiter vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurden, können Ihnen Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz zustehen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.
Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis Hotline: 09341 824010
Weitere Infos hier.

Ansprechpartner

Stadtverwaltung Wertheim
Jürgen Strahlheim
Telefon 09342 / 301-120
Telefax 09342 / 301-560
E-Mail-Kontakt

Ulrike Brehm
Telefon 09342 / 301-121
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