Mehr Aufenthaltsqualität am rechten Tauberufer

Saniertes Teilstück bis zum Messbrückle wurde übergeben

Das neu gestaltete Teilstück am Tauberufer ist offiziell eröffnet. Foto: Stadt Wertheim

Das Tauberufer entwickelt sich immer mehr zur Schokoladenseite und Wohlfühlzone der historischen Altstadt. Die Aufenthaltsqualität hat sich enorm verbessert, seit im Jahr 2010 ein erster neu gestalteter Abschnitt zwischen Rathaussteg und Kittsteintor der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Nun folgte als zweiter Bauabschnitt eine 52 Meter Teilstrecke, die bis zum Messbrückle reicht.

In einem Pressetermin vor Ort erläuterte Stadtbaumeister Armin Dattler die Maßnahme: „Die Erneuerung des rechten Tauberufers ist im Rahmen der Förderung des Sanierungsgebiets Altstadt zustande gekommen. Das neu gestaltete Ufer steht allen Bürgern der Altstadt und Touristen zur Verfügung. Hier wurde ein qualitätsvoller Aufenthaltsraum geschaffen, und das ist sehr gut gelungen.“ Mit dabei waren auch Achim Hörner, Leiter des Referats Tiefbau, Horst Mattern, Projektleiter vom Referat Tiefbau, Vertreter des Gemeinderats und des Altstadtbeirats sowie des planenden Ingenieursbüros Stieber & Seelhorst und der ausführenden Firma Pfeuffer.

Besonders in den Sommermonaten ist das Gelände ein beliebter Naherholungsraum. Foto: Stadt Wertheim

Die Vorgeschichte der Tauberufergestaltung reicht lange zurück. 2008 hat der Gemeinderat die Umsetzung eines 1. Bauabschnitts beschlossen. Vorausgegangen war ein längerer Planungsprozess, in dem Gestaltungsvorschläge von Architekten durch eine aus Gemeinderäten, Fachgutachtern und Bürgerschaft bestehende Jury weiterentwickelt wurden. Die Gesamtplanung sieht eine schrittweise Umgestaltung des gesamten Uferbereichs bis hin zu Mainspitze vor.

Mit Fertigstellung des ersten, etwa 200 Meter langen Bauabschnitts zwischen Rathaussteg und Kittsteintor im Jahr 2010 hat das Tauberufer sehr an Attraktivität gewonnen. Vor allem in den Sommermonaten ist das Gelände ein beliebter und gut frequentierter Naherholungsraum. Dazu tragen die vielen, dem Wasser zugewandten Sitz- und Ruhemöglichkeiten bei, die Terrasse am Arkadensaal sowie die auch für Kinderwägen wieder nutzbare Uferpromenade. Insgesamt hat sich die Umgestaltung nicht nur optisch, sondern vor allem funktional als große Bereicherung für die Innenstadt erwiesen.

Passend zum Gesamtkonzept folgte nun ein zweiter, kleinerer Bauabschnitt zwischen Kittsteintor und Messbrückle. Hier wurden über eine Strecke von 52 Metern folgende Maßnahmen umgesetzt:

Die Uferböschung bleibt begrünt. Foto: Stadt Wertheim
  • Der Fußweg der Tauberpromenade hat einen Pflasterbelag aus Porphyrpflastersteinen erhalten.
  • Großformatige Sandsteine bilden die Abgrenzung zur Tauber hin.
  • Strahler am Boden beleuchten den Fußweg.
  • Ruhebänke laden zum Verweilen ein.
  • Die Uferböschung bleibt begrünt.
  • Kleine Pflanznischen mit Rankhilfen sind mit Rosen bepflanzt.

Die Projektleitung lag beim Referat Tiefbau in den Händen von Denise Helmstetter und Horst Mattern. Die Bauarbeiten dauerten von  Oktober 2017 bis März 2018. Im Haushalt sind für die Baumaßnahme 170.000 Euro eingestellt. Die Schlussrechnung liegt noch nicht vor, aber die Verwaltung geht davon aus, dass die Mittel ausreichen.

Eine Abrundung des 2. Bauabschnitts folgt im Oktober. Auf Anregung des Seniorenbeirats wird die Verbindung zwischen Lindenstraße und Messbrückle neu gepflastert und damit die Begehbarkeit unter dem Aspekt der barrierefreien Altstadt verbessert.

Das Tauberufer auf der anderen Seite soll ab dem nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Finanzmittel für 2019 sind bereits im Haushalt eingestellt. Ein erster Bauabschnitt soll sich zwischen Messbrückle und dem Treppenaufgang zur Tauberbrücke erstrecken.

(created on 04. July 2018)

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