Programm für Wertheimer Burgsommer 2018

Von Angelo Kelly über Burgraves bis zur Musical Night

Auch die Musical Night ist 2018 wieder dabei. Foto: Veranstalter

Unter dem Titel „Sommer auf der Burg“ wird das Wahrzeichen der Stadt im nächsten Jahr wieder „bespielt“. Das Veranstaltungsprogramm umfasst Konzerte ganz unterschiedlicher Musikrichtungen, außerdem Kabarett, Theater, Open-Air-Kino und vieles mehr. Traditionell sind die Jahre mit großen Fußballereignissen schwieriger zu planen: Ab Mitte Juni 2018 dreht sich alles um die Fußball-WM. Der Eigenbetrieb Burg hat die Herausforderung angenommen und erneut viele Veranstaltungspartner gewonnen. Bürgermeister Wolfgang Stein und Burgmanager Christian Schlager stellten das Programm am Dienstag in einem Pressegespräch vor.

Noch sind nicht alle Programmpunkte bis ins Detail fest gezurrt, aber die vorläufige Fassung verspricht wieder eine gute Mischung für ganz unterschiedliche Geschmäcker. Es finden sich viele bereits bewährte Veranstaltungen im Angebot, aber der Eigenbetrieb Burg setzt 2018 auch wieder neue Akzente. Dies lässt der folgende Streifzug durch den „Sommer auf der Burg 2018“ erahnen.

Erstmals gibt es 2018 einen „Winter-Rave“. Foto: Veranstalter

Der Burgrave „exit:ruine“ hat 2017 viele Techno-Freunde begeistert. Die Burg war auf Anhieb zwei Mal ausverkauft, damit wurde eine Marke für die Region gesetzt. 2018 sind die beiden Sommer-Raves auf 5. Mai und 2. September terminiert. Hinzu kommt ein echtes Novum: der erste „Winter-Rave“ am 13. Januar (Ausweichtermin: 20. Januar).

Die Weltmusik-Helden von „Quadro Nuevo“ reisen am 13. Mai mit dem fliegenden Teppich an. „Flying Carpet“ heißt der aktuelle musikalische Höhenflug des virtuosen Ensembles. Am ersten Juni-Wochenende wird zwei Legenden mit Covermusik gehuldigt: AB/CD und die Eagles-Cover-Band „Igels“ hinterlassen ihre Visitenkarte. Ein Tag für die ganze Familie ist am 17. Juni der Schlosserlebnistag unter dem Motto „Bock auf Burg“.

Am ersten Juni-Wochenende präsentiert AB/CD Covermusik der berühmten Originale AC/DC. Foto: Veranstalter

Einen neuen Akzent bei den Eigenveranstaltungen setzt das Klavierfest am 8. Juli. Zwei ganz unterschiedliche Meister ihres Fachs geben Konzerte: „Lagerfeuerklavier“ mit Christopher Miltenberger und ein Chopin-Programm mit Aleksandra Mikulska. Beide Konzerte sind auch mit einer günstigen Kombikarte buchbar. Am 21. Juli präsentiert die Posthalle einen international bekannten Namen der härteren Musikgattung. Die Pressefreigabe kann erst am 15. Dezember erfolgen, aber das Stichwort „Wacken zur besten Bühnenzeit“ lässt die Richtung schon erahnen.

Nachdem Michael Patrick Kelly 2017 einen umjubelten Auftritt auf der Wertheimer Burg hatte, besucht am 3. August sein Bruder Angelo mit Familie die Burg. „Irish Summer“ heißt das Programm. „Schmidtbauer & Kälberer“, die bereits auf Abschiedstour unterwegs waren, kommen mit Pippo Pollina am 4. August zurück. In dieser Besetzung haben sie 2013 vor 11.000 Besuchern ein legendäres Konzert in der Arena von Verona gespielt.

Etabliert sind die kleine Jazzreihe im Frühling und das 13-tägige BurgFilmFest im August. Zum Standardprogramm gehört auch wieder die legendäre Burgband „Diamond Dogs“. Sie spielt in den Sommermonaten ab Mai jeden Donnerstagabend auf der Burgterrasse. Bei den beliebten Wein- und Spirituosen-Tastings ist „Gin“ mit zwei Terminen neu im Programm, Whisky erfreut sich großer Beliebtheit und ist darum gleich drei Mal vertreten.

Eine weitere Neuerung: Zum Saisonende 2017 hatte Axel Schöber mit einer Ausstellung das Neue Archiv bespielt. Die Zusammenarbeit mit dem Galeristen wird 2018 fortgesetzt und das Neue Archiv die ganze Sommer-Saison über als Galerie genutzt.

„Die Belebung der Wertheimer Burg als regional einmalige Veranstaltungsstätte hat sich erfreulich entwickelt“, konstatierte Bürgermeister Stein in dem Pressegespräch. Doch die Kehrseite der Medaille seien vor allem im zurückliegenden Jahr Klagen von Anwohnern im akustischen Einzugsbereich der Burg auf beiden Seiten des Mains gewesen. Deshalb kündigte er für 2018 neue, verlässliche Regeln zur Schonung der Anwohner an: Musikende wird bei Konzerten – bis auf zwei Ausnahmen – um 22 Uhr sein. Und sonntags soll es auf der Burg keine Konzert-, sondern nur Wortveranstaltungen geben. Auf diese Weise will die Stadt Wertheim für einen Interessensausgleich sorgen.

In den nächsten Wochen wird der Eigenbetrieb Burg das Programm für 2018 „rund“ machen und dann im Januar ein Programmheft mit genauen Infos zu allen Veranstaltungen veröffentlichen. Alle Termine stehen auch im Veranstaltungskalender auf der städtischen Internetseite unter www.wertheim.de.

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