Sicherheitshinweise zur Holzernte

Absperrungen zu missachten birgt Lebensgefahr

Während der Holzernte sollten gesperrte Bereiche besser nicht betreten werden. Foto: Stadt Wertheim

Mit der kälteren Jahreszeit beginnt auch die im Herbst und Winter liegende Hauptsaison der Holzernte im Landkreis. In Zusammenhang mit den Fällungsarbeiten müssen in dieser Zeit vermehrt Waldwege gesperrt werden. Dazu gibt das Landratsamt Main-Tauber-Kreis wichtige Hinweise zur Sicherheit.

Die Arbeitsorte der Waldarbeiter ändern sich sehr schnell. Gewohnte Spazierwege oder Joggingstrecken können so kurzfristig blockiert sein, sind jedoch in der Regel nach kurzer Zeit auch wieder begehbar. „Leider missachten Jogger, Walker, Radfahrer und andere Waldbesucher immer wieder die Absperrungen“, erklärt Dagmar Wulfes, Leiterin des Kreisforstamts.

Sie appelliert eindringlich an die Waldbesucher, gesperrte Bereiche nicht zu betreten. Sperrbänder und -tafeln würden einfach ignoriert und Arbeitsbereiche, in denen Fällungsarbeiten im Gange sind, betreten werden. „Ein derartiges Verhalten bringt alle Beteiligten in akute Lebensgefahr“, sagt Wulfes und nennt als Beispiel Waldarbeiter, die Verletzten zu Hilfe eilen und sich dadurch selbst gefährden.

Für die Waldarbeiter ist die Fläche im teils dichten Unterholz oft nicht gänzlich einsehbar. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass die von ihnen angebrachten Sperrungen beachtet werden. Waldbesucher, die dies nicht tun, verstoßen nicht nur gegen das Landeswaldgesetz, sondern handeln vor allem auch grob unverantwortlich.

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