Lötstation für Repair-Café spendiert

Ersa GmbH unterstützt die neue Initiative

Eine Lötstation für das Repair-Café übergab Hansjürgen Bolg (rechts) von der Firma Ersa an Büchereileiterin Michaela Stock und Ekkehard Ebert vom Nabu. Foto: Stadt Wertheim

Sie ist klein, fast unscheinbar, aber wertvoll und vor allem nützlich: die Lötstation „i-Con nano“, die Hansjürgen Bolg, Chef des Geschäftsbereichs Tools, Rework und Inspektionssysteme der Firma Ersa, am Mittwoch an die Leiterin der Stadtbücherei, Michaela Stock, und an den Vorsitzenden der Ortsgruppe des Naturschutzbunds (Nabu), Ekkehard Ebert, überreichte. Das Gerät ergänzt den Werkzeugbestand des Repair-Cafés, das am Dienstag, 13. November, von 17 Uhr bis 20 Uhr in den Räumen der Stadtbücherei erstmals in Wertheim stattfindet.

„Nachhaltigkeit steht bei uns nicht nur auf dem Papier in den Unternehmensleitsätzen des Kurtz-Ersa-Konzerns“, begründete Hansjürgen Bolg die Unterstützung und bekräftigte: „Es muss irgendwann einmal aufhören mit dem ewigen Wegschmeißen.“ Genau das hat sich auch das Repair-Café zum Ziel gesetzt. Freiwillige Helfer wollen hier versuchen, gemeinsam mit den Besitzern deren kaputte Gegenstände, wie etwa kleinere elektrische Geräte, zu reparieren. Dazu wird auch Hilfe rund um die Bedienung des Smartphones oder Computers angeboten und Ausbesserungsarbeiten mit der Nähmaschine ermöglicht.

Wie Michaela Stock bei der Übergabe informierte, werden am Dienstag voraussichtlich zwei Näherinnen, ein Fahrradreparateur und nicht weniger als sechs Elektrotechniker anwesend sein. „In der Zusammensetzung glaube ich schon, dass ihr Kunden kriegt“, sagte Hansjürgen Bolg und zeigte sich beeindruckt. Besonders freute er sich natürlich darüber, dass einige der Elektrotechniker hauptberuflich bei Kurtz Ersa arbeiten. Wie zum Beispiel Nabu-Vorsitzender Ekkehard Ebert, der unter seinen Kollegen eifrig für ein Engagement im Repair-Café geworben hat.

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