Bestenheider Ulmenweg ist wieder in Schuss

Stadt sanierte Straße und Kanal für 388.000 Euro

Sowohl Straße als auch Gehweg sowie der Kanal im Ulmenweg in Bestenheid wurden erneuert und am Dienstag offiziell übergeben. Foto: Stadt Wertheim

Bauschäden und hydraulische Defizite an der Kanalisation, Flickstellen und enorme Setzungen in der Straße und an den Gehwegen – so sah es im Ulmenweg in Bestenheid aus. Doch das ist nun vorbei: Straße und Kanal sind erneuert worden. Die Stadt Wertheim investierte dafür rund 388.000 Euro, erklärte Bürgermeister Wolfgang Stein bei der feierlichen Übergabe am Dienstag. Mit ihm freuten sich über die Sanierung auch Mitglieder des Stadtteilbeirats, Stadträte sowie Mitarbeiter der beteiligten Firmen, der Stadtverwaltung und städtischen Gesellschaften.

Der Zahn der Zeit nagt auch in Bestenheid an den Straßen, Kanälen und Versorgungsleitungen. „Sie stammen aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und müssen sukzessive saniert werden“, sagte Bürgermeister Stein. Dabei gehe man nach einem Gesamtkonzept vor. Das beinhaltet als nächste Schritte in diesem Jahr eine erste Rate zur Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Wartberg und die Instandsetzung der Taunusstraße, nachdem 2015 ein Abschnitt der Heinrich-Geißler-Straße und in 2018 die Rhönstraße erneuert wurden. Wie andernorts zuvor seien auch bei der Sanierung des Ulmenwegs die Bauzeit und Kosten im Soll geblieben, vermerkte der Bürgermeister.

Der Auftrag für die Kanal- und Straßenbaumaßnahmen war im Juli vergangenen Jahres an die Firma Brandel-Bau in Tauberbischofsheim vergeben worden. Die Ausführung begann Ende August und endete am 14. Dezember. Auf einer Länge von rund 100 Metern zwischen Erlenstraße und dem Kleinen Weg entstanden neu eine sechs Meter breite Asphaltfahrbahn und beidseitig gepflasterte Gehwege. Erneuert worden ist auch der Kreuzungspunkt mit dem Kleinen Weg.

Im Kanalbau wurden Stahlbetonrohre DN 400 verlegt und vier Kanalschächte installiert. Mit dem neuen Leerrohrsystem „Speed-Pipes“ ist der Glasfaseranschluss der anliegenden Grundstücke vorbereitet worden. Von Seiten der Stadtwerke wurden Wasser- und Stromleitungen mit Hausanschlüssen erneuert und nicht zuletzt drei alte Straßenlampen durch fünf neue LED-Leuchten ersetzt.

Bürgermeister Stein würdigte die Anlieger für ihr Verständnis für „nicht vermeidbare Einschränkungen und Unannehmlichkeiten“. Der Vorsitzende des Bestenheider Stadtteilbeirats Hubert Kronmüller bedankte sich für die weitere Straßen- und Kanalsanierung. Stellvertretend für die beteiligten Firmen hob Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Gabriel Mütsch vom gleichnamigen Ingenieurbüro schließlich die gute Zusammenarbeit hervor.

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