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Aktuelles zum Breitbandausbau

Breitbandnachrichten

Informieren Sie sich hier über die aktuellen Entwicklungen des Breitbandausbaus in Wertheim, aber auch über Themen von dauerhaftem Interesse.

FTTH: Glasfaserausbau im Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis und alle 18 Städte und Gemeinden schließen Glasfaserkooperationsvertrag mit der BBV Deutschland

Der Landrat sowie die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 18 Städte und Gemeinden des Main-Tauber-Kreis und die BBV Deutschland haben am 29. Juli einen Kooperationsvertrag für die flächendeckende Erschließung des gesamten Kreises mit der Glasfaser bis in die Gebäude und Liegenschaften unterzeichnet. Über dieses leistungsstarke Netz will die BBV ihre toni- Internet-, Telefonie- und TV-Dienste anbieten. Den vollständigen Text der Pressemitteilung des Landratsamts lesen Sie bitte hier ... (164 KB)   

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von BBV Deutschland ...
    
In einem Artikel der "Fränkische Nachrichten" ist das Thema sehr schön und verständlich beschrieben ...    

FTTH: Ausbaustufe 5 des kreisweiten Breitbandausbaus

Gemeinderat beschließt Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Unter Fachleuten ist unstrittig, dass der Glasfasertechnologie mit Geschwindigkeiten jenseits von 1.000 Mbit/s die Zukunft gehört (sogenanntes Gigabit). Nach Abschluss der aktuellen Ausbaustufen hat das Konzept des Main-Tauber-Kreises seit jeher den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser bis in die Häuser - sogenanntes FTTH - als Ausbaustufe 5 vorgesehen. Dabei gilt es zu bedenken, dass bis 2023 die „Aufgreifschwelle“ von 100 Mbit/s gilt und der Landkreis erst dann den FTTH-Ausbau aufs Gleis setzen könnte. Selbst dann sind bereits mit Gigabit (Koaxialkabel) versorgte Gebiete nicht förderfähig. 

Die Fa. Breitbandversorgung Deutschland GmbH (BBV) stellt den Kommunen bereits jetzt den flächendeckenden Glasfaserausbau ohne finanzielle Beteiligung der Kommunen in Aussicht, sofern eine Vorvermarktungsquote von 20 Prozent über den gesamten Main-Tauber-Kreis erreicht wird. In der Sitzung des Gemeinderats am 21. Juni 2021 stellte die BBV ihr Konzept vor. Der Gemeinderat beschloss die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Rahmen der "interkommunalen Kooperation" mit allen Städten und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises und dem Main-Tauber-Kreis. Die Sitzungsvorlage nehmen Sie bitte hier (459 KB) zur Kenntnis: 

Ausbau der weißen Flecken

100 Adressen in Wertheim werden mit Glasfaser versorgt

Weiße Flecken: ein roter Punkt kann für mehrere Adressen stehen.

Die aktuelle Breitband-Ausbaumaßnahme startete am 30. März 2021 in Reicholzheim und erschließt im Main-Tauber-Kreis die 314 verbliebenen weißen Flecken. Auftraggeber ist das Landratsamt für die "Interkommunale Kooperation", an der auch die Stadt Wertheim und alle Gemeinden des Main-Tauber-Kreises beteiligt sind. Die Stadt Wertheim profitiert von dieser Maßnahme an 100 Adressen.
 
Diese Adressen sind zumeist weit abgelegen und haben deshalb nicht vom 2020 abgeschlossenen Breitbandausbau profitiert. Sie begnügen sich derzeit mit Geschwindigkeiten von 5 Mbit/s bis 25 Mbit/s.  

Spatenstich in Wertheim-Reicholzheim mit (v.l.) Marco Weigand, Alleingesellschafter der NGN Fiber Network KG, Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

Von der Kapelle in Reicholzheim ausgehend wurden beispielsweise die Aussiedlerhöfe im Osten Reicholzheims erschlossen. Um zur Teilbacher Mühle und zum Campingplatz zu gelangen, musste die gesamte Ortschaft und die Tauber unterquert werden. Dies erfolgt mit modernster Technik im "Spülbohrverfahren". Auf der freien Fläche entlang der Wegränder kann ein "Kabelpflug" eingesetzt werden.
 
Der Ausbau wird zu 50 Prozent von der Bundesregierung und zu 40 Prozent von der Landesregierung unterstützt. 5 Prozent trägt der Main-Tauber-Kreis und die restlichen 5 Prozent die Gemeinden nach der Anzahl der weißen Flecken auf ihrer Gemarkung. 

Einen vollständigen Bericht lesen Sie auf der Internetseite des Main-Tauber-Kreises.

Die betroffenen 100 Bürger mögen sich nicht wundern, wenn sich in den nächsten Wochen ein Mitarbeiter der Firma
Weigand Bau GmbH aus Bad Königshofen im Auftrag der Firma NGN Fiber Network KG bei Ihnen meldet. Dieser möchte
nur Informationen bezüglich des Breitbandausbaus von Ihnen erhalten und den weiteren Ausbau auf Ihrem Grundstück
oder im öffentlichen Bereich besprechen. Bitte lesen Sie hierzu das folgende Dokument.
 (29.04.2021)

  • Weiße Flecken: ein roter Punkt kann für mehrere Adressen stehen.

Main-Tauber-Kreis beim Breitbandausbau landesweit vorne

Breitbandbericht des Landes Baden-Württemberg erschienen

Der Main-Tauber-Kreis nimmt beim Breitbandausbau eine Spitzenstellung in Baden-Württemberg ein. Er gehört zu den Stadt- und Landkreisen, in denen mindestens 95 Prozent der Haushalte einen leitungsgebundenen Breitbandanschluss ≥50 Mbit/s nutzen können. Dies geht aus dem Breitbandbericht hervor, den jetzt das Innenministerium vorgelegt hat. Unter der Überschrift „Stadt. Land. Flüssig streamen“ wird auf die Bedeutung des Breitbandausbau und den erreichten Ausbaugrad eingegangen. Auch Ziele werden genannt.
 
Die vollständige Presseinformation des Landratsamtes laden Sie bitte hier: (379 KB)

Den 32 MB großen Breitbandbericht des Landes Baden-Württemberg laden Sie bitte hier: 
 

NEU: Das Internet in der Corona-Krise NEU!

Vielleicht kam Ihnen in den letzten Tagen und Wochen das Internet langsamer als gewohnt vor. Vermutlich liegen Sie richtig. Aber nicht nur Sie, sondern alle Internet-Kunden sind betroffen.

Streamingdienste verursachen viel Datenverkehr

Schon vor der Corona-Krise machten Streamingdienste einen Anteil von 80 % des Internetverkehrs aus. Streamingdienste sind Video-Anbieter wie Netflix, Maxdome, Magenta-TV, aber auch die Mediatheken der Fernsehsender zählen dazu. Durch die aktuelle Situation - viele Menschen sind zu Hause - hat sich dieser Anteil erhöht, Schätzungen gehen von 10 % aus.
 
Interessant ist an der Stelle auch, dass Ultra-HD nicht etwa die doppelte Datenmenge, sondern die vierfache Datenmenge von Full-HD verursacht! Eine Reduzierung der Bildqualität durch die Streamingdienste kann also durchaus zielführend sein. Besteht aber der Verbraucher auf der vertraglich vereinbarten Bildqualität, sind dem Streamingdienst die Hände gebunden.
 

Home-Office als zusätzliche Belastung

Hinzu kommt nun die verstärkte Nutzung von Home-Office und Online-Meetings. Greifen beispielsweise 20 Home-Office Arbeiter/innen auf das Firmennetzwerk zu, so entsteht hier ein erhöhter Datenverkehr in beide Richtungen. Und deshalb wird der Weg aus der Firma heraus – der Upload – zum Engpass. Das Internet wird deshalb für alle Mitarbeiter der Firma deutlich langsamer.
 
Der gängigste Internet-Tarif mit 50 Mbit/s hat eine Upload-Geschwindigkeit von 10 Mbit/s. Das Limit ist also sehr schnell erreicht. Anschlüsse mit 100 Mbit/s und 250 Mbit/s verfügen über eine Upload-Geschwindigkeit von 40 Mbit/s.
 
Firmenanschlüsse mit Glasfaserkabel haben eine symmetrische Anbindung. Beide Richtungen sind also gleich schnell. Mit 400 bis 600 Euro pro Monat kosten sie aber auch deutlich mehr, als herkömmliche Anschlüsse.
 

Augenmerk auf Upload-Geschwindigkeit legen

Es gilt also sowohl für private als auch für gewerbliche Kunden ein Augenmerk auf die aktuelle Upload-Geschwindigkeit zu legen. Die alten 16 Mbit/s Anschlüsse der Telefonkunden erlauben einen Upload von lediglich einem MBit/s. Beim 50 Mbit/s-Tarif sind es bereits befriedigende 10 Mbit/s und beim 100 Mbit/s-Tarif gar sehr gute 40 Mbit/s.

Ähnlich verhält es sich bei den Kabel-TV-Tarifen. Wer seit Jahren über Kabel-TV surft und nie seinen Tarif angepasst hat, surft vermutlich mit einem damals guten Upload von ca. 3 Mbit/s. Der aktuelle 100 Mbit/s-Tarif bietet bereits einen Upload von befriedigenden 10 Mbit/s, der aktuelle 250 Mbit/s-Tarif bietet einen guten Upload von 25 Mbit/s.

Es gilt also, den persönlichen Bedarf abzuwägen. Wenn neben dem Homeoffice der Eltern auch die Kinder am Heimunterricht teilnehmen sollen und die Videokonferenzen ins Stocken geraten, hilft möglicherweise ein Upgrade auf ein höherwertigeres Internet-Paket.

Wie Sie ihre aktuelle ungefähre Geschwindigkeit messen, können Sie hier nachlesen ...  

Wie kommt das schnelle Internet ins Haus?

  • Jeder, der die neuen Geschwindigkeiten nutzen möchte, muss einen Antrag stellen und einen neuen Vertrag abschließen. Das gilt auch, wenn man sich mit 16 Mbit/s begnügen möchte.
     
  • In Wertheim kommt die neueste Technik mit Geschwindigkeiten bis zu 250 Mbit/s zum Einsatz. Die Telekom wird keine Verträge anbieten, die die Geschwindigkeitsangabe "bis zu *** Mbit/s" nicht erfüllen. Wenn also am Hausanschluss nicht mehr als 100 Mbit/s zur Verfügung stehen, wird auch nur ein Vertrag mit bis zu 100 Mbit/s angeboten.
     
  • Dem Privatkunden stehen zwei Leitungen und drei Telefonnummern bei 24 Stunden Reaktionszeit zur Verfügung.
  • Für den Privatkunden hat die Telekom zwei Routermodelle im Angebot. Eines davon ermöglicht den Anschluss vorhandener ISDN-Anlagen über eine S0-Schnittstelle.
     
  • Die Geschäftskundentarife haben bis zu acht Sprachkanäle gleichzeitig, eine Reaktionszeit von 8 Stunden und eine feste IP-Adresse.
  • Für die Geschäftskunden gibt es separate Routermodelle, für die ein Monteur zwingend erforderlich ist.
     
  • Der Telekom Shop Tauberbischofsheim nimmt die Anfragen der Kunden entgegen und berät hinsichtlich der gewünschten Geschwindigkeit, dem wahrscheinlich erforderlichen neuen Router und möglicher Fallstricke, wie vergessene Zugangsdaten und Passwörter.
     
  • Sobald der neue Anschluss verfügbar ist, bekommt der Kunde den neuen Router zugesandt und das Datum der Anschaltung per Schreiben mitgeteilt. Grundsätzlich holen sich die neuen Geräte die Konfigurationsdaten selbst über die Leitung. Sollte dies nach einiger Zeit nicht erfolgreich sein, ist es möglicherweise erforderlich, die Zugangsdaten manuell einzugeben.
     
  • Auch die Kunden anderer Anbieter kommen in den Genuss der hohen Geschwindigkeiten.
     
  • Kontaktadressen:
     
    Telekom Shop Tauberbischofsheim
    Hauptstr. 45, 97941 Tauberbischofsheim
    Telefon 09341/61171 und 09341/848900
    Telefax 09341/61172
    E-Mail: Daniela.Faulhaber@telekom.de 
     
  • HiFi-Video-Point
    Spessartstraße 10, 97877 Wertheim
    Telefon 09342/8184
     
  • Der Handyladen Wertheim
    Bahnhofstraße 21, 97877 Wertheim
    Telefon 09342/9159509
Informationsveranstaltung in Höhefeld. Foto: Stadt Wertheim

Flächendeckender Breitbandausbau in Wertheim

Breitbandausbau 2018 / 2019

Ausbauplan für Wertheim

Die Stadt Wertheim beteiligte sich am Engagement auf Kreisebene mittels einer interkommunalen Vereinbarung mit allen Gemeinden und dem Landratsamt. Um 98 % aller Haushalte mit 50 Mbit/s zu versorgen wurden von der Stadt Wertheim in den letzten Jahren die erforderlichen Mittel im mittleren sechsstelligen Bereich beigesteuert. Alle Defizite in der Breitbandversorgung Wertheims wurden durch dieses Konzept beseitigt. Insbesondere Höhefeld, Kembach und Bronnbach profitierten von der zeitgemäßen Internetanbindung. Aber auch Teile von Grünenwört, Vockenrot, Waldenhausen, Reicholzheim und Nassig, sowie Altstadt und Wartberg waren noch nicht flächendeckend mit Hochgeschwindigkeit versorgt und haben von der Maßnahme profitiert. Die konkret verfügbaren Geschwindigkeiten finden Sie im Breitbandatalas beschrieben.

Spatenstich in Höhefeld am 21. Februar 2018

Informationen für Bauherren, Haus- und Wohnungseigentümer

Langfristiges Ziel ist der Breitbandausbau mit Glasfaser bis in das Haus, sogenanntes FTTH (Fibre to the Home). Die möglichen Geschwindigkeiten sind dann nicht mehr von der Kabellänge abhängig. Bei der Erschließung neuer Wohngebiete werden die Vorraussetzungen hierfür bereits geschaffen, ebenso wie bei Tiefbaumaßnahmen von Stadt und Stadtwerke Wertheim. In Dertingen, Vockenrot und Nassig ist dies bereits geschehen. Auch die Neubaugebiete in Bettingen und Bestenheider Höhe werden in FTTH ausgebaut, ebenso wie die Erweiterung des Gewerbegebietes Almosenberg.

Berücksichtigen Sie die technischen Rahmenbedigungen bereits bei der Montage der Hauseinführung. Die Broschüre "Informationen für Bauherren" gibt Hinweise und Tips bei der Planung der hausinternen Verkabelung. Die Verlegung und Montage des Hausanschlusses besprechen Sie mit der Stadtwerke Wertheim GmbH, die hier für die Telekom tätig wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Telekom.

Vergessen Sie darüber nicht den Kabel-TV-Anschluss, sofern dieser in Ihrem Wohngebiet verfügbar ist. Sie haben dann später die Möglichkeit unter zwei Anbietern auszuwählen. Bei einem Neubau mit offenen Gräben ist ein Hausanschluss wesentlich günstiger zu realisieren, als dies nachträglich der Fall ist. Informieren Sie sich hier über die Kosten eines Hausanschlusses bei Neubau. Für einen nachträglichen Anschluss benötigen Sie ein individuelles Angebot.

 Vorsicht Hauskäufer!
Sollten Sie Interesse am Kauf eines Hauses in einem mit Kabel-TV versorgten Gebiet haben, rechnen Sie damit, dass sich der Bauherr möglicherweise den Hausanschluss für Kabel-TV gespart hat. Berücksichtigen Sie ggf. die Kosten im mittleren vierstelligen Bereich, die für einen nachträglichen Hausanschluss anfallen.
 

Welche Bedeutung hat Vectoring?

Vectoring ist eine Technologie, mit der die Geschwindigkeit in der Nähe des Verteilerkastens (KVZ, MFG) auf 100 Mbit/s verdoppelt wird. Seit Januar 2019 werden mit Super-Vectoring Geschwindigkeiten bis zu 250 Mbit/s erreicht. Für einen flächendeckenden Breitbandausbau im ländlichen Raum bedeutungsvoller ist jedoch, dass damit eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s anstatt in 300 Metern nun noch in ca. 600 Metern Entfernung vom KVZ erreicht werden kann. Es müssen also deutlich weniger KVZ modernisiert werden, um die aktuellen Ziele zu erreichen.

Im Zusammenhang mit der Breitbandförderung durch die öffentliche Hand kam der Technik besondere Bedeutung zu: Bisher durfte in geförderten Ausbaugebieten das Vectoring nicht eingesetzt werden. Dieses Verbot ist nun Mitte 2017 gefallen, ebenso wie 2018 das Verbot von Vectoring am Hauptverteiler. Dies wird eine flächendeckende Versorgung im ländlichen Raum mit 50 Mbit/s über die vorhandenen Kupferkabel deutlich erleichtern. Kleine Ortschaften werden in Form einer Vollversorgung mit 100 Mbit/s oder gar 250 Mbit/s davon profitieren (z. B. Höhefeld, Kembach).

Die Auswirkung der bisherigen Rechtslage auf den Bürger bzw. Kunden wurde beispielsweise in Dertingen deutlich. Hier am Hauptverteiler durfte Vectoring bisher nicht eingesetzt werden. Somit konnten maximal Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s angeboten werden. Im vier Kilometer entfernten Bettingen, das aus Dertingen versorgt wird, werden bereits heute Geschwindigkeiten bis 100 Mbit/s angeboten. Wichtig ist dabei nicht die Höchstgeschwindigkeit von 100 Mbit/s, sondern der Umstand dass damit Bettingen flächendeckend mit 50 Mbit/s versorgt werden kann. So fällt beispielsweise am westlichen Ortsrand von Dertingen die Geschwindigkeit durch die Entfernung vom Hauptverteiler unter 50 Mbit/s ab. Für die Altstadt und Bestenheid trifft dies in größerem Ausmaß natürlich ebenfalls zu. Aber das Verbot ist gefallen und die Lage wird sich 2019 entspannen.

Die Förderrichtlinien zielen verstärkt auf einen Ausbau mit Glasfaserkabel, möglichst bis zum Hausanschluss (FTTH / FTTB), weil damit die Länge des Kabels keine Auswirkung auf die Geschwindigkeit hat. Dies ist langfristig eine gute Strategie, die auch von der Stadt Wertheim aktiv unterstützt wird. Angesichts dessen, dass die Bundesrepublik Deutschland erst zu 3 bis 4 Prozent mit FTTH ausgestattet ist, muss dieses Ziel unverzüglich angegangen werden, damit es langfristig erreicht werden kann. Die Stadt Wertheim  ließ deshalb eine FTTH-Planung für das gesamte Gemarkungsgebiet durchführen. Bei allen Tiefbaumaßnahmen von Stadt und Stadtwerke Wertheim werden Leerrohre für einen späteren Glasfasereinzug mit verlegt. Bei den Projekten der vergangenen Jahre wurde bereits Glasfaser von den Hauptverteilern bis an die relevanten Verteilerkästen verlegt.

Sehr schön beschrieben ist die Auswirkung der Vectoring-Technologie auf Wertheim in einem Artikel der Wertheimer Zeitung vom 09.07.2016.

Der grundsätzliche Streit über das Thema wird auf der Internetseite des Spiegel gut dargestellt.

Internetversorgung in Deutschland

Sendersuchlauf Kabel-TV

Gelegentlich werden die TV-Programme umsortiert!

Auszug aus der Frequenzliste

Von Zeit zu Zeit wird das Senderangebot ausgeweitet. Dadurch kann es zu Verschiebungen in der gewohnten Reihenfolge kommen. Gelegentlich ist aber auch ein neuer Sendersuchlauf erforderlich. An dieser Stelle finden Sie Hinweise aus einem Informationsabend und aus Rückmeldungen von Bürgern.

Die offiziellen Informationen und Anleitungen finden Sie auf der Internetseite von Untiymedia.

  • Das Fernsehgerät muss DVB-C empfangen können. Das kann es wahrscheinlich, denn Sie empfangen schon über Kabel.
  • Das Fernsehgerät muss digitale Sender empfangen können. Nur sehr alte Fernsehgeräte können das nicht. Sie werden beim Sendersuchlauf gefragt, ob Sie digitale Sender suchen wollen. Tun Sie das!
  • Können Sie nur analoge Sender suchen, empfangen Sie das Bild in nicht mehr zeitgemäßer Qualität und haben Handlungsbedarf bis nächsten Sommer. Dann werden diese Sender abgeschaltet. Bei Satellit und Antenne ist dies bereits geschehen.
  • Ein Bürger mit Pilips-TV wurde beim Sendersuchlauf aufgefordert die Netzwerk-ID einzugeben. Für Baden-Württemberg ist dies die 40984. Sonst versuchen sie die 9999 oder 09999.
  • Wenn Sie ARD und ZDF in Full-HD-Qualität empfangen, war Ihr Sendersuchlauf erfolgreich!
    Sie erkennen dies an den Buchstaben "HD" neben dem ARD oder ZDF Symbol in einer oberen Ecke des Fernsehbildes und an der hervorragenden Bildqualität. Viele öffentlich-rechtlichen Sender werden in HD-Qualität ausgestrahlt.
  • Suchen Sie die privaten Sender deshalb ab Programmplatz 101. Die Senderliste finden Sie auf der Seite von Unitimedia.
  • Die Vielfalt der Programme und die Reihenfolge erscheint zunächst recht unübersichtlich. Zumal Sie ARD und ZDF in HD-Qualität auf Senderplatz 1 und 2 finden, RTL und Sat1 in normaler Qualität jedoch auf  Senderplatz 103 und 104. Fügen Sie deshalb die gewünschten Programme zu einer Favoriten-Liste hinzu, die Sie dann nach Belieben sortieren können.
  • Bei einem Bürger mit LOEWE-TV wurden die RTL- und SAT1-Sender nicht angezeigt. Hier könnte eine manuelle Frequenzeingabe weiterhelfen. Nehmen Sie hierzu die Anleitung Ihres TV-Gerätes und die Frequenzliste von Unitymedia zu Hilfe (ganz oben Rechts in dem Dokument). Zudem waren hier die HD Sender ab Programmplatz 101 gespeichert, und ab 1 die analogen Sender.
  • Sie können Untiymedia unter Telefon 0221 - 466 191 00 erreichen.
  • Besser als die telefonische Hotline funktioniert das Online-Formular www.unitymedia.de/stoerung
  • Sollten Probleme auf die Installation im Haus zurückzuführen sein, müssen sie die Rat und Hilfe eines Fernseh- oder Elektro-Unternehmens in Anspruch nehmen. Auch Satelliten-Anlagen haben ein Problem mit sehr alten Kabeln. Möglicherweise kann ein Verstärker helfen.
  • Sollten Sie einen Internet-Anschluss in Erwägung ziehen, wird Ihr Übergabepunkt ausgetauscht durch ein etwas größeres Konstrukt. In dem Fall muss Unitymedia die technischen Vorraussetzungen schaffen und ein Verstärker vom Elektro-Unternehmen wäre überflüssig.
  • Hier geht es zur digitalen Programmliste: www.unitymedia.de/programmuebersicht
    Alle Informationen zu aktuellen Erweiterungen des Senderangebots, Senderinformationen und Problemen bei der Umstellung sind auf der Kunden-Informationsseite unter www.unitymedia.de/changedays zu finden.
  • Diese Seite als PDF-Datei zum Ausdrucken (232 KB)
     

Bildergalerie vom Breitbandausbau 2018/2019

  • Spatenstich 2018 in Höhefeld
  • Skizze, Angabe ohne Gewähr

Bildergalerie für Installationen

  

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Günter Hartig
Telefon 09342 / 301-322
Telefax 09342 / 301-501
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